Kamera, Ton und Edit: © Ralf Gründer, Berlin (17.10.2025)
Produktion: DDT - Das freie Dokumentarfilm-Team, 2025

Am 17. Oktober 2025 berichtet der Fluchthelfer und Buchautor Dr. Burkhart Veigel im Gespräch mit dem ehemaligen Kameramann der Neuen Deutschen Wochenschau Georg Pahl über Tunnelfluchten aus Ostberlin, Treptow nach Neukölln, Berlin (West). Zur Sprache kommen dabei der Jercha-, Franzke- und Arndt-Tunnel, die aus den Kellern der Häuser Heidelberger Str. 35 und 36 gegraben wurden.
 
Der Jercha-Tunnel verlief von der Heidelberger Str. 35 bis zur gegenüber liegenden Heidelberger 75. Nach nur wenigen Tagen erreichten die Tunnelbauer am 21. März 1962 dessen Außenwand. Am 23. März gelang erst 3, dann später nocmal 9 Flüchtlingen die Flucht. Harry Seidel gibt an, dass durch diesen Tunnel 57 Ostberliner geflohen sind; die Stasi ging von nur 20 Personen aus. Als Heinz Jercha und Harry Seidel ein weiteres Ehepaar rüber holen wollen, eröffnet die Stasi das Feuer auf den fliehenden Jercha. Getroffen, gelingt es Heinz Jercha noch, sich schwerverletzt in den Westen zu retten; verstirbt aber wenige Minuten später.
 
Auch hier hatte die Stasi informationen von ihrem Spitzel IM „Naumann“ alias Horst Bieger erhalten.

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Tipp 1: Wege durch die Mauer - Fluchthilfe und Stasi zwischen Ost und West / Burkhart Veigel, Berlin : Ed. Berliner Unterwelten im Ch. Links Verlag, 2019, 619 Seiten : Ill., graph. Darst., Kt. ; 23 cm, 5., erw. Aufl. mit  Literaturverz. S. 603 - 610, Deutsch, ISBN 978-3-96289-073-5

Tipp 2: Mut und Freiheit – „Meine“ Flüchtlinge und meine Fluchthelfer-Freunde:, Verlag: BoD, Book on Demand GmbH, 2025, 494 S., etc., ISBN 978-3-8192-1465-3

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