Ha.-Jo. Helwig-Wilson (Ia) berichtet über seine Kindheit und Jugend
Ha.-Jo. Helwig-Wilson spricht über seine Kindheit und Jugend im nationalsozialistischen und einheitssozialistischen Deutschland während des 2. Weltkriegs und in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ).
Datum: 22. März 2002, Tape I (A)
Die dokumentarischen S/W-Fotos des Fotojournalisten Helwig-Wilson zeigen Situationen des zivilen Lebens östlich des Eisernen Vorhangs. Die Aufnahmen entstanden vor der Absperrung der Sektorengrenze während ausgedehnter Spaziergänge in der Zeit von 1959 bis 1961.
Der für den Telegraf arbeitende Journalist fotografierte einfache Straßenszenen in Ostberlin. Dabei dokumentierte Helwig-Wilson auch die Parolen der SED-Machthaber sowie Wahlplakate mit den sogenannten Führern der Arbeiter- und Bauermacht mit ausgestochenen Augen.
Ha.-Jo. Helwig-Wilson (Ib) berichtet über seine Erfahrungen mit dem NS- und SED-Regime
Ha.-Jo. Helwig-Wilson spricht über seine Abneigung gegenüber dem NS- und SED-Regime sowie über seinen ersten Auftrag für den Telegraf. Im weiteren Verlauf spricht Helwig-Wilson über seine fotojournalistische Tätigkeit für das SPD-nahe Blatt (Kleiner Telegraf, Telegraf u.den Wochenspiegel).
Die Veröffentlichungen dieser Straßenszenen im Telegraf (SPD/Berlin (West)) waren der SED ein Dorn im Auge. Bei einem Arbeitsbesuch im sowjetischen Besatzungssektor wurde der in Obstberlin akkreditierte Journalist verhaftet und in einem Terrorprozess zu einer hohen Haftstrafe wegen Spionage verurteilt.
Ha.-Jo. Helwig-Wilson (Ic) berichtet über seine Tätigkeit für die Photoagentur Paul Popper Ltd.
Ha.-Jo. Helwig-Wilson spricht über seine Tätigkeit als schreibender Fotojournalist für die britische Fotoagentur Paul Popper Ltd.
Datum: 22. März 2002, Tape I (C)
Helwig-Wilsons dokumentarische S/W-Fotos zeigen die Sektorengrenze vor der Errichtung des „Antifaschistischen Schutzwalls“ (Schandmauer, Mauer, Berliner Mauer). Unzweifelhaft kann den Fotos entnommen werden, dass die SED schon lange vor dem 13. August 1961 damit begonnen hatte, die sozialen und familiären Verbindungen zwischen der Bevölkerung diesseits und jenseits der Demarkationslinien zu unterbinden, um letztlich von Gross-Berlin einen kommunistischen Machtbereich abzuspalten und diesen unter russische Zwangsherrschaft zu stellen.
Ha.-Jo. Helwig-Wilson (IIb) berichtet von der Zeit vor und bis zum Bau der Berliner Mauer
Ha.-Jo. Helwig-Wilson spricht über die systematische Sperrung von sektoren- und zonengrenzüberschreitenden Straße bis zum Bau der Berliner Mauer.
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