Kamera, Ton und Edit: © Ralf Gründer, Berlin (17.11.2025)
Produktion: DDT - Das freie Dokumentarfilm-Team, Berlin
Dieser Versuch der Flkuchthilfe war schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt, weil die Stasi einen Spitzel unter den Fluchthelfern platziert hatte. Werner Kiontke wusste vom Tunnelbau, kannte die Namen der Fluchthelfer, nur nicht den genauen Grabungsort. Da dieser Tunnel einstürzte, konnte Kiontkes Verrat keinen Flüchtling oder Fluchthelfer ins Verderben stürzen.
Harry Seidel und Fritz Wagner wollten den Tunnel aber nicht aufgeben und entwickelten die Idee, das Haus Heidelberger Str. 83 anzugraben. Dieser Versuch musste am 21. Mai 1962 eingestellt werden, weil die Fluchthelfer informiert wurden, dass der Tunnel verraten wurde.
Tipp 1: Wege durch die Mauer - Fluchthilfe und Stasi zwischen Ost und West / Burkhart Veigel, Berlin : Ed. Berliner Unterwelten im Ch. Links Verlag, 2019, 619 Seiten : Ill., graph. Darst., Kt. ; 23 cm, 5., erw. Aufl. mit Literaturverz. S. 603 - 610, Deutsch, ISBN 978-3-96289-073-5
Tipp 2: Mut und Freiheit – „Meine“ Flüchtlinge und meine Fluchthelfer-Freunde:, Verlag: BoD, Book on Demand GmbH, 2025, 494 S., etc., ISBN 978-3-8192-1465-3

