Bei allen im Text mit WIR oder UNS beschriebenen Stellen wird damit bezeichnet:
 Die Versöhnungsgemeinde mit ihrem Gemeindekirchenrat,
dem Geschäftsführenden Pfarrer dieser Zeit, Manfred Fischer,
den Mitarbeitern, Rainer Just, Öffentlichkeit und Kultur, Heidrun Albert, Organistin Kirchenmusik und den im Text aufgeführten, die zum Teil auch in Funktionsämtern der Gemeinde tätig waren sowie noch weitere Gemeindemitglieder und viele der Mitwirkenden am Prozess der Entstehung der Kapelle der Versöhnung und dem Projekt der Gedenkstätte Berliner Mauer die hier nicht alle explizit genannt werden.

Am 13. August 1961 wurde mitten durch Berlin eine Mauer errichtet, alle Grenzen von Westberlin mit Sperranlagen und Todesstreifen ausgebaut. Sie trennte Familien, Freunde - auch die Versöhnungsgemeinde in West und Ost. Ihre Kirche lag eingemauert inmitten des Todesstreifens.

 Am ersten Advent 1975 nahm der junge Theologe Manfred Fischer, geboren in Frankfurt/M, Studium an der Universität Frankfurt, Kirchlichen Hochschule Berlin und dem praktisch theologischen Ausbildungsinstitut PTA der EKiBB-w, seine erste Pfarrstelle in der Gemeinde an der Mauer, in der Bernauer Straße an. Eine lange intensive Schaffensperiode, die doch zu abrupt enden sollte!

1985 wurde die alte Versöhnungskirche die seit dem Mauerbau verschlossen und unzugänglich im Todesstreifen stand, von den DDR-Grenztruppen auf Befehl E.H.s gesprengt 22. + 28.01.1985, als Teil des Maßnahmeplans zur Sauberhaltung der Staatsgrenze der DDR, weil ihr Symbol für die DDR-Oberen nicht zu ertragen war.
 
Als 1989 die Mauer fiel, kehrte die Gemeinde an ihren alten Ort zurück. Sie hatte ihr altes Kirchenland im ehem. Todesstreifen, im Zusatz-Protokoll zum Deutschen Einigungsvertrag Rückübertragen bekommen.

Vom November 1989 bis Januar 1990 war die Geburtsstunde der Idee zu einer Gedenkstätte für die Opfer der Berliner Mauer und an einen Erinnerungsort an die Geschichte dieses Bauwerks in der Welt.

Erinnerung, Gedenken und neues Leben sollten an diesem Ort entstehen und gelebt werden. Das war nur mit intelligenten Ideen, großer Ausdauer und einer Beteiligung der Gesellschaft „Bürgerschaftlichen Engagement“, gegen unerwartet starken Widerstand erreichbar!

Die DDR-Bürgerbewegung säte 1990 (etwa März) im ehem. Todesstreifen Lupinen aus. 
Das LEBEN sollte in den Streifen des Todes, der auch ohne Bewuchs gehalten worden war, (Spurensicherung von Fluchtversuchen), symbolisch zurückkehren.
Die Versöhnungsgemeinde setzte dann diese Initiative (Symbolik) zur Kultivierung der Mauerbrache auf ihrem Grundstück fort, das Areal wurde 1994 insgesamt eingefriedet und blieb in dieser Form bis zum Bau der Kapelle und darüber hinaus, bis zur Einrichtung des ersten Bauabschnitts der Gedenkstätte Berliner Mauer so.

Oktober 1994: Die Rückkehr der Möbel eine Kunstaktion von Benita Joswig † und Boris Schwitalski, sie lassen Bett, Tisch und Stuhl als reale Gegenstände, aber symbolisch gemeint, für drei Tage in den ehemaligen Todesstreifen zwischen Strelitzer- und Ackerstraße zurückkehren, diese drei für das Leben/Wohnen wichtigen Dinge (Bett/Tisch/Stuhl) wurden in den Boden „gepflanzt“ und erinnerten an die Vertreibung/Umsiedlung der Bewohner der Bernauer Straße im Zuge des Ausbaus der Grenzanlagen im Oktober 1962. (hier Vermauerung der Wohnhäuser Stacheldraht auf den Dächern, die bis 1965 in dieser Weise an der Bernauer Straße die Mauer darstellten, dann wurde alles abgerissen und die Mauer aus den vorgefertigten Elementen gebaut der Grenzstreifen modernisiert und Januar 84 die unbetretbare Versöhnungskirche im Grenzstreifen gesprengt.)

1995 22.11.: Bußtag, Rückkehr der wiedergefundenen Glocken der Versöhnungskirche aufs Grundstück

Zur Bodenverbesserung wurden Mitte der 90er Jahre auf dem Areal eine Wildblumenwiese ausgesät. Landwirt Arnold Bedenk hat uns das Saatgut zur Bodenverbesserung besorgt (1996)

Zur Grundsteinlegung der Kapelle der Versöhnung 23.05.1999, wünschte sich das damalige Gemeindekirchenratsmitglied Gerda Neumann† ein Getreidefeld um die Kapelle und Weinreben. Als Grundlage des Abendmahls sollte, so Ihr Gedanke, um die Kirche Getreide für Brot wachsen und Wein für den Tisch des Herrn. 
Eine ausgesprochen schöne Idee und Metapher. 

Ab 2001 haben wir Trockenrasen zum Schutz vor Winderosion, Wildblumen und später Raps auf dem umfriedeten Abschnitt des ehemaligen Mauerstreifens (am Standort um die Kapelle) ausgebracht, in der nun schon für Besucher geöffnet, die Kapelle der Versöhnung stand, in Kooperation mit (DER HAIN gGmbH Frau Dr. Steindl).

2004: Hans Graf Raiffeisenlagerhaus Wilfersdorf, Niederösterreich, besorgt auf Vermittlung von Jochen Fey †, einem mit uns in Kontakt und jahrelangen intensiven Projekten gestandenem Kunstkoch, mit privaten Beziehungen nach Österreich, brachte den Bergroggen zur Erstaussaat für unseren Roggenanbau nach Berlin.

Zur selben Zeit entwickelte die Gemeinde mit denkwerk und Michael Spengler (Bildhauer und Künstler), ausgehend von einer Reihe von Seminaren zur/über Trauerkultur, die Idee - angeregt durch den von Ulla Bodorff 1965 entworfenen BerthagaFriedhof bei Uppsala, auf dem die Besucher am Eingang von einem großen Roggenfeld begrüßt werden - den Plan, eine solches Roggenfeld „Roggenfeld in der Großstadt“ (2005/6) um die Kapelle anzulegen.



2005 ist es dann soweit, wir beginnen mit der Urbarmachung des Bodens und Erstaussaat um die Kapelle, vor allem Steine, der Abrissschutt von Häusern, zum Teil von der Sprengung der Kirche (1985), sowie Kabel und all die weiteren in den Boden gekommenen Hinterlassenschaften der «Todeszone der Mauerzeit» müssen beseitigt werden, der Boden selbst durchgepflügt werden, eine sehr anstrengende und aufwändige Arbeit, trotz der heutigen Technik.


Der gesamte Prozess wird mit einer Langzeit-Dokumentation bis 2018 begleitet, Filme liegen vor (www.bernauer-strasse.de / Video / Roggenfeld).

Ohne die fachliche Beratung von Landwirt Joachim Henke, bei der Erst-Aussaat Oktober (2005) wäre wir sicher kläglich mit unserem Roggenfeld gescheitert. Am Anfang dabei Mariana Cesta aus KROATIEN, die uns Open Houses e.V. wegen ihrer landwirtschaftlichen Erfahrung als Volontärin zur Seite gestellt hatte.

Ein anderer unermüdlicher Begleiter in diesen Zeit war Lothar Romey †, ein auch von den Spuren der europäischen Teilung tief gezeichneter und verletzter Mensch, der in seiner tätigen Mithilfe auch die Aufarbeitung seiner erlittenen Traumata aus dieser Zeit voranbrachte.


Er erzählte uns von seinen Erlebnissen und wir redeten mit ihm über das erlittene und erlebte und profitierten von seinem unendlichen handwerklichen Geschick und Fachwissen aus vielen Jahren Landwirtschaft in Ungarn Griechenland und der Türkei, zum Beispiel beim fachgerechten Dengeln der Sensen für die Ernte (2006).

In diese Zeit (2006) fällt auch unsere Zusammenarbeit mit der Bäckerei Lew die unseren Roggen für die verschiedensten jährlich wiederkehrenden Feste zu Broten, Brötchen verarbeitete, sowie die Zusammenarbeit mit den Schwestern des Karmel „Maria in der Not“/Essen die aus unserem Getreide Mehl unter großen Mühen und mit erheblichem Engagement Vollkorn-Roggen-Oblaten für das Abendmahl buken.


Zur Ernte des ersten Roggens auf dem Mauerstreifen um die Kapelle der Versöhnung, im Juli 2006 standen wir dann vor einem Berg - auch ungelöster Fragen (z.B. dreschen), haben dennoch mutig eine erste Hälfte des Feldes mit Sensen geschnitten unter Lothar Romey Anleitung und Begleitung und Puppen auf dem Feld zum trocknen aufgestellt. 
Dann kam auf die Minute genau der Kleinmähdrescher der Versuchsgüter der Humboldt-Universität zu Berlin zu Hilfe. Gott sei Dank - war in den Monaten davor, nämlich noch ein anderer Helfer auf den Plan getreten, der Dekan (heute Emeritus) der Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin Prof. Dr. Dr. hc Frank Ellmer, er hatte bei einem Spaziergang, diese wie er es sagte „ungeheure Tatsache, ein Roggenfeld im Zentrum Berlins“ entdeckt, keine 500 Meter von seinem Institut in der Invalidenstrasse entfernt, die Chancen dieses Ortes und des Projektes erkannt und uns seine Hilfe angeboten.

Bald kamen dann seine Mitarbeiter Dr. Wilfried Huebner und Landwirt Gerd-Uwe Bösche, Michael Baumecker seit 2006 Leiter der Lehr- und Forschungsstation Pflanzenbauwissenschaften des Albrecht-Daniel Thaer-Instituts, sowie das gesamte Team der Versuchsgüter mit Fachwissen, Technik des Fachbereichs und dem Können dieser Experten zum Tragen: wissenschaftliche Begleitung, Bodenbearbeitung, Saat und Ernte.
Seitdem ist das Roggenfeld auch von vielen Semester-Arbeiten, in Projekten und sogar in Examina der dort Studierenden begleitet worden.

Seit dem 50. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer (2011) ist das Roggenfeld um die Kapelle der Versöhnung Teil der Erweiterung und der Gestaltung der Gedenkstätte Berliner Mauer geworden, eine Metapher für die Kultivierung des Geländes des Todesstreifens und seiner Aneignung durch die Versöhnungsgemeinde seit 1989. 
Dank des Engagements des Direktors der Stiftung Berliner Mauer Prof. Dr. Axel Klausmeier und der unermüdlichen Überzeugungsarbeit auch bei den am Wettbewerb zur Gestaltung der Gedenkstätte als Gestaltungssieger hervorgegangenen Berliner Büros von sinai, ON architektur und Mola +Winkelmüller Architekten, wurde dem zukünftigen Roggenfeld Fortbestand in Ihrem Entwurf gestattet, immer in Gang gehalten durch Pfarrer Manfred Fischer † in seiner Rolle als als unermüdlicher „Motor“ der Entwicklung der Gedenkstätte, er übte für eine gewisse Zeit auch die Rolle als Vorsitzender des Vereins Berliner Mauer e.V., unterstützt von einem Beirat, bis zur Berufung von Prof. Klausmeier, Direktor der Stiftung Berliner Mauer. 


Heute ist das Feld insgesamt rechtlich im Besitz der Stiftung Berliner Mauer und durch einen Vertrag mit der Evangelischen Versöhnungsgemeinde und der Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin verbunden.



Manfred Fischer †, Mitgründer des gemeinnützigen Vereins Friedensbrot e.V.

2012 
Motto: LANDWIRTSCHAFT braucht Frieden, Frieden bedingt ERINNERN, Erinnern schafft WERTE;
https://friedensbrot.eu/der-verein/
21.09.2012

Zur Organisation des Projektes „FriedensBrot“ wird in den Räumlichkeiten der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Berlin-Mitte der zivilgesellschaftliche Verein FriedensBrot e.V. gegründet. zusammen mit Adalbert Kienle, Gerda Neumann †, 
Dr. Giebfried Schenk und Ehefrau Dr. Marion Schenk, Anton Blöd u. a. 
Die feierliche Unterzeichnung des Gründungsprotokolls erfolgt in der Kapelle der Versöhnung. Jedes Mitglied erhielt ein kleines Roggensäckchen und ein Roggenbrot.

April 2013: Pfarrer Manfred Fischer war nach erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Pfarrdienst in den Ruhestand gewechselt, was ihm nicht leicht gefallen war.


August 2013: Pfarrer Thomas Jeutner tritt in seine Nachfolge als Pfarrer der Versöhnungsgemeinde an, davor zwölf Jahre Gemeindepastor in Hamburg-Sasel,
Schwerpunkte Stadtteil-Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.


Seine journalistische Ausbildung begann er 1989 als Presse-Vikar der Evangelischen Wochenzeitung „Die Kirche“. Nach Gemeindevikariat in Pankow als Pressepfarrer und Kirchenjournalist, 
1992-2001 die Pressestelle des Greifswalder Konsistoriums und die pommersche Redaktion der Kirchenzeitung.
 Die Themen der deutschen Teilung berühren den gebürtigen Prenzlauer auch biografisch. Durch sein Aufwachsen in der Kindheit, am Rand des Sperrgebietes, in der Altmark und später Mauer-Nähe in Potsdam-Babelsberg „ist mein Bezug zu diesen Daten und Ereignissen nicht nur ein geschichtlicher“.

Im Sommer 2013 verschlechtert sich Pfarrer Fischers Gesundheitszustand schlagartig, er muß sich im Berliner Herzzentrum einem kardiologischen Eingriff unterziehen, fällt dabei ins Koma und verstirbt am 06.12. 2013.


Er hinterlässt mehrere Kinder und Frau, die Gemeinde, Freunde, die Gedenkstätte und die Stadt Berlin in tiefer Betroffenheit. 
Er wird mit einer Trauerfeier in Berlin-Buchholz (seinem Wohnort) beerdigt.

Mittlerweile wird seit zwanzig Jahren auf dem Gelände um die Kapelle der Versöhnung, an der Bernauer Straße, Roggen angebaut. In der Kapelle der Versöhnung seit 2005 an jedem Werktag um 12.00 eine Andacht für die an der Berliner Mauer getöteten Menschen gelesen, auch in diesem Jahr.
Zehntausende Besucher haben allein im vergangenen Jahr wieder das wogende Feld im Todesstreifen der Berliner Mauer gesehen, fotografiert, Roggenbrötchen verkostet 
und oft den Ort begeistert ins Herz geschlossen.

Rainer Just, August 2025


Wir danken:

Gerda Neumann† (1923—2020): Gemeindemitglied und viele Jahre im GKR der Gemeinde für die erste Anregung zu einem Feld mit Brotgetreide (1998)
rudolph reitermann / peter sassenroth den Architekten der Kapelle der Versöhnung (1997-2000)

Landwirt Arnold Bedenk für das Saatgut zur Bodenverbesserung (1996)
 Wildblumen und Raps (2001)
Jochen Fey †, und Hans Graf Raiffeisenlagerhaus Wilfersdorf, Niederösterreich, 
für den Bergroggen zur Erstaussaat 2003

Michael Spengler/denkwerk für das gemeinsame Projekt „Roggenfeld in der Großstadt“ (2005-2025),

Landwirt Joachim Henke für Beratung und erste Aussaat (2005)

Lothar Romey † für die Anleitung zum Dengeln der Sensen und Hilfe bei der Ernte (2006/2007)

Prof. Dr. Dr. h. c. Frank Ellmer: Professor für Acker- und Pflanzenbau an der HU zu Berlin (2010)
, Dekan der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät, (2016 – 2018), Studiendekan der Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, 
ebenda (2008-2018/ wiss. Mitarbeiter, Geschäftsführender Oberassistent am Lehrstuhl Ackerbau
Dr. Wilfried Huebner, an der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät

Michael Baumecker Leiter der Lehr- und Forschungsstation Pflanzenbauwissenschaften des Albrecht-Daniel Thaer-Instituts für Agrar- und Gartenbauwissenschaften wissenschaftliche Begleitung, Bodenbearbeitung, Saat und Ernte (seit 2006) 

und Landwirt Gerd-Uwe Bösche Bodenbearbeitung, Saat und Ernte (seit 2006)

Bäckerei Lew für die jährlichen Friedensbrote (seit 2006)

Schwestern des Karmel „Maria in der Not“ / Essen für die Roggen-Vollkorn-Abendmahloblaten (seit 2006)

sinai, ON architektur und Mola +Winkelmüller Architekten, für die Gestaltung des Geländes im Umfeld der Kapelle unter Wahrung des Roggenfeldes (2010)
Adalbert Kienle: 1975 – 1991 Landesbauernverband für Württemberg Referent, 
1984 Hauptgeschäftsführer, 1989 Stellvertretender Hauptgeschäftsführer 
1991 – 2011 Deutscher Bauernverband, in Bonn/danach Berlin, Stellvertretender Generalsekretär,
1993 – 2015 Mitglied des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses in Brüssel, 
Vizepräsident der Fachgruppe Landwirtschaft,
 2006 – 2014 Vorsitzender des Gesprächskreises, Land-Kreis Berlin
 2015 Vorsitzender des Vereins FriedensBrot e.V.


Anton Blöth studierte Wirtschaftsgeografie und Regionalplanung, Diplom in Geografie 
arbeitet zuerst bei der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB), 
später Deutschen Bauernverband e. V. (DBV). 
1999 bis 2003 Assistent der Geschäftsführung, Referatsleiter für Parlament, 
Gesellschaftspolitik und Verbandsorganisation. 
März 2015 Geschäftsführer des Deutschen Verbandes Unabhängiger Prüflaboratorien e. V. (VUP), 
seit 2018 Vorsitzender des Vereins FriedensBrot e. V.


Dr. habil. Gibfried Schenk: 1977 Diplom-Agraringenieur in Woronesch und Kiew, 
1983 Promotion (Dr. agr.) auf dem Gebiet der Pflanzenzüchtung in Berlin 
1991 Habilitation auf dem Gebiet der Krankheitsresistenz von Kulturpflanzen 
Universität Halle-Wittenberg, 2016 Bachelor of Arts (B.A.) Geschichte 
und Kulturgeographie Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, und ebenda 2019 Master of Arts 
1992 – 1998 Leiter des Bereichs Agricultural Products der BASF SE 
in Ukraine und Belarus mit Sitz in Kiew, Ukraine 
2001 – 2007 Regional-Leiter des Bereichs Agricultural Products der BASF SE in Mittelund Südosteuropa, seit 2004 mit Sitz in Prag, Tschechische Republik 
2008 – 2013 Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft in Bonn, Berlin und Brüssel. 
Seit 2012 Ehrenamtlicher Geschäftsführer von FriedensBrot e.V.

Dr. Marion Schenk, studierte Wirtschaftsmathematik an der Universität Kiew (UA)
Sie absolvierte ein landwirtschaftlich orientiertes Zusatzstudium und promovierte zu wirtschaftlichen Aspekten der Pflanzenzüchtung 1985 bis 1991 leitete sie Projekt zur Betriebs- und Prozesssteuerung 
an landwirtschaftlichen Forschungsinstitut. 
Seit 1994 war sie Mitarbeiterin der Quelle AG und später des Karstadt-Quelle- bzw. Arcandor-Konzerns. 
Von 1994 bis 1998 hat sie als General Manager das Einkaufsbüro Ukraine, Standort Kiew, aufgebaut, geleitet. 
1998 - 2005 verantwortete sie wesentliche Bereiche des Warenimports im Stammhaus Nürnberg 
sowie das Schnittstellenmanagement zu allen Auslandbüros. 
2006 bis 2010 betreute sie auf Konzern-Ebene das Thema Nachhaltigkeit / Corporate Social Responsibility.
 2010 bis 2012 hat sie das Handelsgeschäft Russland, Standort Jaroslawl, für ein großes deutsches Versandhandelsunternehmen aufgebaut.

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