Während der Mauer-Zeit ging der Ostberliner Gerd Rücker immer wieder in die Nähe der Grenzsperranlagen, um mit seinem vorborgen mitgeführten Fotoapparat irgendwie den Blick auf die Sperranlagen zu bekommen, um diese zu fotografieren. Das war keine Spionage; es war lediglich Rückers Verlagen, dass Bauwerk zu fotografieren, welches ihm die Möglichkeit verwehrte als freier Bürger zu leben. Die Fotos wurden in der Broschüre „Der verbotene Blick“ nach der Wende veröffentlicht.
Nach der Wende konnte Gerd Rücker sich frei bewegen und besuchte die Bernauer Straße, um die Demontage der Mauer mit seiner Kamera zu begleiten.
Fotos: © Gerd Rücker, Berlin / Quelle: Rainer Just
Tipp: Das lebendige Bild: Fußgängerbrücke Sonnenburger Straße, Prenzlauer Berg, Berlin
Gerd Rücker spricht retrospektiv über sein verbotenes Foto Nr. 11, auf dem er - vom ehemaligen Ostberlin aus schauend - die Nordbahnkurve bzw. die Ulbrichtschleuder fotografierte.
Kamera: © Ralf Gründer, 14.07.2017
Produktions: DDT - Das freie Dokumentarfilm-Team, Berlin






















































