Geschichtsdaten, ein Überblick

1975

mit einer lnitiativgruppe Teilnahme an der V. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Nairobi/Kenia und Arusha/Tansania.

 Aus Vorstellungen zum Thema "ökumenische Didaktik" wird ein Arbeitsan­satz: multimediales Projekt. Erziehung und Bildung im ökumenischen Horizont
und dann das Mutimediale Projekt EME (Economics, Media, Education).

1977

Konzept und Ausführung der filmischen Dokumentation, eines der ersten großen Straßenfeste in Berlin‑Wedding (Anlass: Kirchentag). 
Der Film wurde zum Bestandteil der Gemeinwesenarbeit in BERNAUER 111.

1978

Entwicklung einer Konzeption zur Präsentation eines Flügelaltars und einer Ausstellung in Reflexion der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland
und des Widerstandes dazu, gebrochen durch historische Darstellungen des „Widerständlers“ Jörg Ratgeb (Maler zur Zeit Dürers ...)
daraus wird ein multimediales ökumenisches Passionsprojekt „bin ich's“ entwickelt.

1979

zum Jahr des Kindes Wandbemalung in BERNAUER 111, zusammen mit NIL „Gruppe Ratgeb“, Thema: Kinder und Versöhnung

Versuch der Rettung eines historischen Gebäudes im Gemeinwesen BERNAUER 111. Daraus entwickelt sich eine der frühen Hausbesetzungen in Berlin,
Aktion Schrippenkirche Erstel­lung einer filmischen Dokumentation über den Verlauf und das letztendliche Scheitern dieses Ret­tungsengagements einer Bürgerinitiative.

1980

Planung und Herstellung eines Readers für die Erwachsenenarbeit, 
Titel: Rekonstruktion Pro­jekt BERNAUER 111
Einbindung in ein Gesamtkonzept kommunikationspolitischer Maßnahmen zum Gemeindeaufbau).

1981

Gemeinsam mit Manfred Fischer (Pfarrer der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Entwicklung eines Konzepts
zum Aufbau einer Stelle für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Wedding.

im März 1981 nehme ich ( R.Just die Arbeit in der neu geschaf­fenen Stelle für Öffentlichkeitsarbeit: NEUE FORM BERNAUER 111 auf

In einem Faltblatt stellt sich diese Stelle später wie folgt dar:

  • NEUE FORM ist angebunden an ein Gemeinwesen, BERNAUER 111
  • NEUE FORM nutzt MULTIMEDIALE Möglichkeiten, diesen Prozess in Gang zu bringen.
  • NEUE FORM wird KOMMUNIKATION anregen, gestalten helfen und die
  • Umgebung (Environment) in diesen Prozess dialogisch einbeziehen
  • NEUE FORM überschreitet Grenzen, macht Mut zur Wahrnehmung des Fremden, ermutigt zur Toleranz gegenüber dem Neuen, sieht als wesentliche Elemente von Kommunikation: Partizipation, Achtung von kultureller Authentizität, Klarheit in Bezug auf Inhalt und Ziel, glaubwürdigen Dialog, Lernen in Gemeinschaft.

1981/82

berufsbegleitend Teilnahme an einer professionellen Public Relations­ 
Ausbildung im gep Grund‑ und Aufbaukurs Öffentlichkeitsarbeit 
Erstellung einer Dokumentation "Öffentlichkeitsarbeit einmal anders" 
und "Werkstatt/Modelle 1

Teilnahme an Workshops in der Theatertechnik Stimme & Bewegung bei Vladimir und Corne­lia Rodzianko,
danach intensive Zusammenarbeit mit den beiden und ihrer Gruppe 
Gemeinsame Erarbeitung und Ausführung einer Auftragsproduktion zum 100. Jubi­läum der sozial diakonischen Einrichtung "Verein Schrippenkirche e.V."

1982

Veröffentlichung des Buches das Glück braucht ein zu Hause,  in Zusammenarbeit mit Stadtteilinitiati­ven und der Berliner Mietergemeinschaft.
Konkretisierung des Modells Gemeindekirche

Mitarbeit bei der Erstellung des Buches "Handbuch der Gemeindebrief", des gep.

Konzeption, Planung, Realisation, Pressebegleitung und Dokumentation einer Bauvisitation im Kirchenkreis.
Ziel  Reduzierung der Bausubstanz Titel: „jetzt, ist Zeit zu handeln“.

1983

Umsetzung der Aussagen der Bauvisitation in ein Veranstaltungskonzept 
und Ausrichtung der Kreissynode zum Thema (im Februar),

Entwicklung, Produktion und Vertrieb einer 12-teiligen Plakatserie  A1 zum Lutherjahr in Zusam­menarbeit mit dem evangelischen und katholischen Bildungswerk Berlin.

Konzeption und Realisierung des Konfirmandenkonzept BERNAUER 111.

Für den erstmals in dieser Form auf dem Hauptplatz des Stadtteils, , abgehaltenen Weihnachtsmarkt,
Koordi­nation des Konzepts und der Pressearbeit,

1984

In Zusammenarbeit mit der Weddinger Geschichtswerkstatt Konzept, Gestaltung und Produktion eines Buches zur Stadtteilgeschichte „vor Ort“, 
Jetzt geht's rund ... durch den Wedding eine historische Stadtteilwanderung.

Erstellung einer 35 min. TB‑Dokumentation zur Vl. Vollversammlung des ökumenischen Ra­tes der Kirchen in Vancouver Kanada 1983 ‑ "Erlebnisbericht eines Besuchers",

Gründungsmitglied der im November 1983 in Berlin, sich konstituierenden Regionalgruppe Berlin, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK).,

Vertiefende Aufsätze zu Fragen der neuen Technologien und Kommunikationskultur
in den unregelmäßig erscheinenden Rundbriefen Medien & Informationen

Erste experimentelle Gestaltungsarbeiten an einer Großwerbefläche im Kirchsaal

Während der Mitarbeit im Beirat des Berliner Sonntagsblattes (seit 1983) wird eine PR-Aktion des Kirchenkreises Wedding kreiert:
Eine Ausgabe des Berliner Sonntagsblattes mit 4‑seitiger Wedding‑Beilage wird in alle evangelischen Haushalte des Kirchenkreises verteilt
(ca. 53 000 Expl.). Die für Berlin erstmalige Aktion wird konzeptionell und redaktionell vorbereitet und be­gleitet.

Seit November 1984 gesamtredaktionelle Betreuung der Informationsschrift des Verbandes kirchlicher Mitarbeiter Deutschlands (Vkm‑D) Vkm Info.

1985

Die Gemeinde war durch den Mauerbau, aller Räume, sowie ihrer Kirche beraubt,
1965 wurde  im Westteil an der Bernauer Straße 111 in Sichtweite der eingemauerten Versöh­nungskirche
ein neues Gemeindezentrum mit Kirchsaal eingeweiht.

Im Januar 1985 wurde nach langjährigen geheimen Vorbereitungen der DDR, gemäß den Vorgaben
des gleich lautenden Maßnahmenplans des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) 
zur "Durchführung von baulichen Aufgaben für die Erhöhung von Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit an der Staatsgrenze zu Berlin-West”
in dem die Versöhnungskirche als Punkt 07 von 12 aufgezählten Maßnahmen an­geführt war und zur Schaffung eines freien Schussfeldes,

die Versöhnungskirche in zwei Schritten gesprengt (22.+28. Januar 1985).

Davor waren alle “Innereien“ und Gerätschaften aus der Kirche abgebaut und entfernt wor­den.
Die Kirchenleitung in Ostberlin konnte Anträge auf von Ihr beanspruchte und weiter verwert­bare Gegenstände aus der Versöhnungskirche stellen,
nicht alle Wünsche der Kirchenseite Ost wurden von der Staatsseite positiv beschie­den, e
inige Teile des Kircheninventars wurden auch von Staatsseite an (privat) veräußert. 

Dokumentation und Pressebegleitung des Sprengungsereignisses vor Ort R. Just
für den zu dieser Zeit zu Studienurlaub in USA weilenden Pfarrer Manfred Fischer

R.Just Beginn einer zweieinhalbjährigen berufsbegleitenden Fortbildung sozial kulturelle Animation und Beratung an der Akademie Remscheid. 
Supervision mit Lehrsupervisionscharakter, begleitend zur Ausbil­dung in Rem­scheid 
bei Heinrich Fallner (Lehrsupervisor/ Referent für Fort‑ und Weiterbildung in Bethel)

Mit Manfred Fischer Zusammenfassung und Ausblick über 10 Jahre Arbeit in 2 Büchern: 
10 Jahre Öffentlichkeitsarbeit in der Versöhnungsgemeinde 
Bd. 1 Neue Form BERNAUER 111 eine Dokumentation (DI) ISBN 3-921766-21-4 
Bd. 2 Modellversuch Öffentlichkeitsarbeit – Bilanz einer Suche nach Kommunikationskul­tur (DII) ISBN 3-921766-22-2 
Beide Bücher erscheinen in der Reihe Texte Nr. 1+2/86 des gep (zusammen 340 Seiten mit über 300 Abbildungen)    

1. Workshop zur Vorbereitung des Festwochenendes DIll in BERNAUER 111.
"Die Kommunikation und der Beginn des elektronischen Zeitalters" 
zusammen mit NIL Auslän­der (Bilder) und M.Schwabe (Musik).

Gestaltung des Schwerpunktes der Kreissynode Wedding in BERNAUER 111 (23.11. 1985), Öffentlichkeitsarbeit in der Kirche.
Mit Beschluss zur Öffentlichkeitsarbeit Unbefristete Einrichtung der Planstelle NEUE FORM durch den Kreiskirchenrat Wedding.

1986

In Zusammenarbeit mit dem kirchlichen Besucherdienst
Produktion eines Ge(h)Hör‑Spiels, "zwischen Schrippenkirche und Galgenplatz"

Weitere Workshops zur Vorbereitung des Abschiedsfestwochenendes DIII 
Als Antwort (der Kirche) auf die Herausforderungen auf dem Gebiet der Kommunikation 

(vgl.DI+DII) und Abschied der Gemeinde von ihrer gesprengten Kirche.

Das Ergebnis: 
Ein erweiterter trinitarischer Abendmahlsgottesdienst  ENDLICH EIN MAUERSPRUNG 
Vom 23.-25. Mai in BERNAUER 111 /  über 60 Mitwirkende und MitarbeiterInnen

  1. Tag Schöpfer

Ge(H)ör-Spiel  (zwischen Schrippenkirche und Galgenplatz); 
Mauerrede auf der Plattform an der Ackerstraße 
Tanz vor der Mauer mit Openair Konzert und Multivision
Symbolhandlung

  1. Tag Jesus im Kaufhaus mit den Abteilungen:

Café InternationalRundfunkmuseum;Müll-Coutier
Theateraktion zum Großbild „Die Hure Babylon“ von NIL Ausländer

  1. Tag Gemeinschaft der Heiligen

Prozession durch den Stadtteil zur Grenze
Abendmahl auf dem Friedhof

Endlich ein Mauersprung, dreitägiger Abschied der Evangelischen Versöhnungsgemeinde
von ihrer 1985 gesprengten Kirche an Trinitatis 1986.

Ablauf: 
Schöpfer ‑ Eröffnung und Anrufung

Das Fest beginnt freitags. 
Wir begehen zu Eröffnung mit Walkman und Lautsprecher die Gemeinde, ein großes Sanie­rungsgebiet.
Kaum ein Stein ist hier auf dem anderen geblieben. Das 'Ge(h)‑Hör‑Spiel' ruft Ge­schichte in Erinnerung:
Hinrichtung auf dem Galgenplatz, Hoffest in der Mietskaserne, Arbeiter­protest vor dem Werkstor, Mauerbau.

Die Sprengung ihrer Kirche hatte zu einem tiefen Schock in der Gemeinde geführt,
die erst ein Jahr nach dem Abriss ihrer Kirche in der Lage war im Rahmen dieses dreitägigen
“Gottesdienstes“ MAUERSPRUNG von ihr ‚Abschied‘ zu nehmen.

Mit der Rede vom Schöpfer, auf dem Podest vor der Mauer, an der Westseite der Bernauer-/ Ecke Ackerstr.,
mit dem Blick auf die Leerstelle der Kirche und in den Todesraum der Grenze, protestieren die Gläubigen gegen den Wahn,
dass wir alles, was wir können, auch dürfen, wird die Hoffnung vieler Menschen auf den Fall der Mauer
(aus heutiger Sicht) beinahe prophetisch beschworen,.

“Wir wollen leben – an dieser Mauer, die lächerlich geworden ist vor dem Ausmaß der Ge­fahr – darum schließt euch zusammen.
Wer je Liebe erfahren hat in seinem Leben, der su­che Menschen, Gruppen, denen er vertrauen kann. Vielleicht findet ihr Heimat auch in einer Gemeinde.
Wir laden euch ein, den Sprung zu wagen über die Mauern, die uns trennen. Wir können etwas tun ... und wenn wir auf Symbolhandlungen vertrauen,
dann wissen wir, Symbole haben eine stille Kraft, Unmögliches zu verwandeln in Möglichkeiten.“
(Mauerrede von Pfr. Manfred Fischer)

Eine Frau tanzt die gefühlte Bedrohung vor dieser Mauer und bricht am Ende zusammen.

Dazu singt ein Chor die eigens komponierte Kollage aus Psalmen,
spielt ein Orchester die Bedrohung. (das Atomkraftwerk in Tschernobyl UDSSR war kurz vorher explodiert)
Die große 'Anrufung' vor dem Gemeindehaus in der Bernauer Straße. 
Dazu werden große Ballons, bemalt mit persönlichen und gesellschaftlichen Illusionen, auf dem Dach des Hauses aufgeblasen,
bis sie zerplatzen. Wo sind Zeichen der Hoffnung?

Jesus ‑ Verkündigung und Bekenntnis

Wir begegnen Jesus im Alltag, wo es um Essen und Trinken, Zuneigung und Kleidung, Ge­sundheit und Freiheit geht.
Am zweiten Tag öffnet sich das Gemeindehaus als 'Kaufhaus'. Über vollen Einkaufswagen hängt statt eines Preisschildes die Frage: Was würde Jesus dazu sagen?
Zu der Anfrage wird jeweils die Alternative geboten, kostenlose Proben an den Ständen: Ge­sunde Ernährung, Mode aus Wohlstandsmüll,
seriöse Schuldenberatung, alkoholfreie Getränke, Umtausch von Kriegsspielzeug, ein „Rundfunkmuseum“ der Kommunikation.
Auf der Spur Jesu entdecken die Gläubigen: Wir können etwas tun!

Gemeinschaft der Heiligen ‑ Abendmahl und Sendung

Sonntagmorgen, dritter Tag.
Die Gemeinde zieht in einer Prozession zum Friedhof, dort wird das Abendmahl gefeiert.
„An der Stätte der Toten bittet die Gemeinde um den Geist des Lebens.“ (Aus Gottesdienst/Konzept NEUE FORM ).

Die Veranstaltung findet ein gutes Echo in Presse und Rundfunk, unter anderem: Titel und Beitrag in „Kunst und Kirche“ 3/86
Symbolhandlungen, Bericht im RIAS, Im Spiegel Nr.30 1986 Seite 53‑55 erscheint ein Artikel, in dem über die Arbeit von NEUE FORM BERNAUER 111 berichtet wird.

Erstellung eines Prospektes Kunst+Kirche mit Bild Mauersprung (NIL Ausländer) und Mauer­rede von M.Fischer)

Projekt B 750  zur 750 Jahrfeier Berlins Ziel: gemeinsame Entwicklung der Konzeption für die Ausstellung 
Zukunfts­werkstatt Gemeinde:  Wege und Irrwege der Evangelischen Kirche im Wedding seit 1835, am Beispiel einer Familie 
Beitrag der Evangelischen Kirche zur 750-Jahrfeier Berlins.

1987

Visitation der Arbeitsstelle NEUE FORM durch Bischof und Kirchenleitung

Organisation eines Treffens der ehemaligen Bewohner des Mayer's Hof
in BERNAUER 111, im Rahmen von B750 Mit großem Echo in den Medien.

Ausstellung zu B750: R(T)oter Wedding 

als Abschluss der berufsbegleitenden Ausbildung in Remscheid, R.Just

Entwicklung des Konzepts: Das Walkman‑Projekt ‑ Ganz OHR eine HÖ(he)R‑Entwicklung.

Vorbereitung eines Symposiums zur Begleitung der Ausstellung "R(T)oter Wedding"
in Zu­sammenarbeit mit dem Bez. Amt Wedding und der BFSS. 
Zukunftsprobleme der sozialen Entwicklung der städtischen Regionen' 
im Heimatmuseum Wedding

Begin einer intensiven Zusammenarbeit mit der Musikschule Wedding.

Präsentation der von der kommunalen Galerie Erlangen erstellten Fotoausstellung 
Riese Proletariat und große Maschinerie in BERNAUER 111

Präsentation der Ausstellung R(T)oter Wedding in der alten Nazarethkirche auf dem Leopold­platz,
als Beitrag der Evangelischen Kirche in Berlin‑Brandenburg und des Kirchenkreises Wedding zu B-750.
Mit Katalog und umfangreichem Begleitprogramm. Eröffnung mit einem 'Kirchenge­schichtsfest',
mehreren tausend Besuchern und überregionalem Echo (17. ‑ 31.Oktober).

Abschluss  (R.Just) der berufsbegleitenden Ausbildung für sozial-kulturelle Animation und Beratung in Remscheid, Diplom

1988

weiterführende Recherchen für die Ausstellung zur Rundfunkge­schichte und Hörspielentwicklung, a
ls Möglichkeiten für eine KULTUR des Hörens, 
Titel: GANZ‑OHR eine HÖ(he)R‑ENTWICKLUNG

Erarbeitung des Konzept 90 (l. Fassung) als Grundlage für die zukünftige Arbeit in den 90er Jahren.

Gemeindeaufbau Konzept NEUE FORM  Wovon gehen wir aus?

1. Die MitarbeiterInnen arbeiten für den 'Gemeindeaufbau' 
(Dienstanweisung). Das Leitbild 'Gemeindekirche' geht aber nicht auf in der Ortsgemeinde (Parochie), sie hat einen ökumenischen Horizont und wird in Bewegung gehalten von Projekten.

2. 'Gemeindearbeit' (Arbeit in der Gemeindekirche) wird von Christen wahrgenommen. 
Aber Christen sind nicht dazu da, diese Arbeit aufrecht zu erhalten, sondern die Gemeinde ist dazu da, Christen ihre Bewährung in der Welt zu ermöglichen. Die neuen und traditionellen Arbeitsformen der Ge­meinde müssen daraufhin befragt werden.

3. Die traditionellen Familienstrukturen und Arbeitsverhältnisse brechen zusammen wandeln sich. Des­halb ändert sich auch die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Alten. 
Es ist fraglich, ob die bisherige Arbeit mit diesen Zielgruppen das genügend berücksichtigt hat. Daraus ergeben sich Fragen auch an unsere eigene Identität.

4. Seit Jahren werden bei uns Stellen abgebaut (Gemeindemitglieder‑Schwund). 
Dadurch, dass wir die Arbeit 'rationalisiert' haben und sich unserer MitarbeiterInnen überdurchschnittlich engagieren, konnte dieser Verlust ausgeglichen werden.
Wenn nun eine weitere Mitarbeiterln ausschei­det, werden wir die traditionelle Aufteilung der Arbeit nach Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Alten
auch aus äußerlichen Gründen nicht mehr aufrecht erhalten können.

5. Wir sind auf Zusammenarbeit mit anderen/Nachbargemeinden/ Gruppen angewiesen. (Kirchenkreis als Netz von Gemeinden).
Der Versuch, mit der Friedensgemeinde zusammenzuarbeiten, ist aber nicht ein erster Schritt zur Zu­sammenlegung, auch nicht ein letzter Versuch,
'flächendeckende Versorgung' doch noch zu gewährleis­ten. Durch Zusammenarbeit soll eine neue Qualität in der Arbeit erreicht werden.

II. Was bleibt, was ändert sich?

6. Der 'Gottesdienst' am Sonntag in BERNAUER 111 ist die Mitte unserer Arbeit. 
Er ist 'Dienstbesprechung der Gemeinde' (vgl.2), ihr Festtag, ihr Sammel- und Integrationspunkt und „Kunst­werk“.
Deshalb bedarf es aber auch besonderer Sorgfalt und besonderen Einfallsreichtum aller Mitarbei­terinnen, um den Sonntag zu gestalten.

Die verschiedenen Gottesdienstkonzepte sollen nicht gegenein­ander ausgespielt werden, sondern sich ergänzen.
Der Gottesdienst wird länger als eine Stunde dauern und unterschiedliche Kommunikations-formen aufnehmen.
Der Sonntag wird für die Gemeinde zu dem 'Jour fix', an dem vieles evtl. gleich-zeitig gemacht werden kann (z.B. Musik im Saal, Bescheinigungen im Büro,
letzte Vorbereitungen für einen Beitrag der Jugend im 3. Stock, Brunch‑Vorbereitung in der Küche).
Auch die GKR-Sitzung könnte auf den Sonntag verlegt werden. Der Sonntagsgottesdienst wird ergänzt durch die 'Amtshandlungsgottesdienste'.

7. Als zweite regelmäßige Kommunikationsform, die Kontinuität wahrt, ist der 'Gemeindebrief' auszubauen.
Er wird als zielgruppendifferenziertes Angebot im Media-Mix verstan­den. NEUE FORM hat Versuche mit Heften,
dem Sonntagsblatt, Briefen, Karten und Tonkassetten ge­macht. Dies soll ausgewertet und weiter intensiviert worden
(Einladung Sonntagsblatt‑Leserinnen, 'Lehrbrief' für ehemalige KonfirmandInnen, 'Lehrbrief für 'MitstreiterInnen').

8. Neben diesen regelmäßigen Angeboten (6 u. 7) wird die Arbeit auf Projekte umgestellt: d. h. es wird neu versucht konzeptionell anzusetzen ('Nische' finden,
in der wir mit unseren Möglichkeiten Akzente setzen können), die Arbeit wird interdisziplinär aufgenommen, die Arbeit setzt Zielgruppen übergreifend an
(es steht nicht von Anfang an fest, dass 'mit Jugendlichen' gearbeitet wird) und ist zeitlich be­grenzt
(Sie hat eine Planungsphase, einen Anfang, ein Ende und eine Auswertungsphase).

III. Konsequenzen für die Arbeitsfelder (an Beispielen).

9. Die 'Jugendarbeit' wird auf Projektarbeit umgestellt. Hauptprojekt ist der KU als Training für die Ge­meindekirche'.
Dazu kommen zunächst noch der Konfertreff, die projektorientierte Arbeit mit den Teamern ('Junge Gemeinde') sowie der 'Jugendbrief' (vgl. 7)
und der Gottesdienst (Einführung der Teamer) (vgl. 6). Alles andere wird jeweils neu überlegt.

10. Die 'Erwachsenenarbeit' ist in den Gottesdienst zu integrieren oder auf ihn bezogen (vgl. 6). D
er Ge­sprächskreis gilt als die kontinuierliche Gruppe der 'Mitstreiterinnen'. Der 'Gemeindebrief'  erhält neue Be­deutung auch als 'Lehrbrief' 
(vgl. 7). Die Projektarbeit wendet sich besonders an diese Zielgruppe (z.B. Eltern, Amtshandlungen). Die 'Altenarbeit' gilt als eine Form der Erwachsenenarbeit.

11. Die 'Altenarbeit  muss sich neu orientieren (vgl.3‑5). Eine Arbeitsgruppe (Gemeindebeirat) könnte die Initiative übernehmen.
Sie braucht aber Hilfe und Beratung von MitarbeiterInnen. Gute Erfahrungen wur­den auch mit Honorarkräften gemacht und mit Fahrten, gemeinsam mit anderen Gemeinden.

12. Die Kirchenmusik muss mit einfachen Mitteln neue Wege finden. Sie bewährt sich im Gottesdienst (vgl. 6) und versucht, neue Zielgruppen zu gewinnen.
Sie hat Verbindung zu anderen Projekten der Gemeinde.

13. Diakonie und Mission sind keine eigenen Arbeitsbereiche, sondern Dimensionen jeder Arbeit (Gottes­dienst, Gemeindebriet, Projekte).

Vl. Kräfte

14. Der Gemeindekirchenrat ist auch mit weniger Mitgliedern arbeitsfähig.
Kandidaten für die Wahl sollten nicht einfach nur 'Überredete' sein (vgl. 6, 7, 10).

15. Der Gemeindebeirat wird wichtiger (vgl. 11).

16. Die haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen haben für uns eine Schlüsselstellung für den Aufbau der 'Gemeindekirche'.
Es muss dem 'brain Drain' von der Kirche weg und vom Wedding weg begegnet werden. Geeignete und eingearbeitete MitarbeiterInnen sind unser größter Schatz. 
Sie sind weit wichtiger als 'kirchliche' Gebäude. (Dies gilt allerdings auch umgekehrt, für falsch einge­setzte MitarbeiterInnen.)

V. Zusammenfassung (nach dem 9. November überarbeitet)

17. Wir erleben im Berliner Bezirk Wedding den Zusammenbruch traditioneller Familienstrukturen und Arbeitsverhältnisse.
Die stürmischen Veränderungen in Deutschland und Ost‑ Europa verändern auch unsere Lage. Berlin wird eine 3‑Millionen‑Stadt mit einem Umland,
in dem weitere 3 Millionen Menschen leben. BERNAUER 111 liegt nicht mehr am Rand, sondern im Zentrum dieser Metropole.

Das Vordringen der elektronischen Kommunikation in alle Bereiche unseres Lebens bedroht menschliche Erfahrung und Lebendigkeit.
Angesichts dessen können wir uns als Gemeinde/Kirche nicht auf die 'Pflege unseres Pflänzchens' zurückziehen. 
Wir geben die traditionelle Teilung in Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Alten und den darin enthaltenen Betreuungsansatz,
sowie die Illusion flächendeckender Versorgung auf.

Wir suchen NEUE FORMen gemeinsam mit Menschen, die in Krisen nach glaubwürdigen Alternativen fragen. I
n Projekten und Kursen arbeiten wir gern mit anderen in 'Netzwerken' zusammen. 
In einer säkularen Gesellschaft und einer multikulturellen Stadt erhoben wir keinen Monopolanspruch. Wir orientieren uns europäisch und international.

Wir verstehen uns als eine christliche Gemeinde.
Auf den Spuren der jüdischen Tradition wollen wir das Gespräch mit der 'Schrift' und der Geschichte aufnehmen. 
Hören und Tun sind die Pole unseres Lernens. Wir konzentrieren unsere Kräfte und öffnen unser Haus.
So bietet BERNAUER 111 für unterschiedliche Funktionen, Zielgruppen und Einzugsbereiche Raum: Treff im Kiez, Kultur in der Stadt, Tagung in der City.

Als Beitrag zu E88 Berlin Kulturhauptstadt Europas

Präsentation der Ausstellung GANZ OHR ‑ eine HÖ(he)R‑Entwicklung
in BERNAUER 111 umfangreiches Begleitprogramm mit gutem Echo in der Presse und den Rundfunkanstalten.

Mitarbeit und Gestaltung des GKR Handbuch's "Hilfe ich bin gewählt" 
in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk.

1989

Projektgrundlegung Kirche in der Stadt des 21. Jahrhunderts mit M. Fischer und Th.‑D. Lehmann. 
Untersuchung ausgewählter kirchlicher Reformvorhaben und basisgemeindlicher Erfahrungen der letzten 30 Jahre, auf Erfahrungen für die Zukunft (Intensivinterviews). 
Veröffentlichung in Buchform und ggf. Präsentation des Arbeitsergebnisses in einer Ausstellung sowie die Vernetzung kirchlicher Projekte und Initiativen 
später: Häusernetz im Häusermeer

Produktion des Buches 'das Gasthaus zum geduldigen Lamm‑ Plaudereien mit FW. Kittlaus'.
Aus der Geschichte der Versöhnungsgemeinde von 1920 bis 1928.

Start des Projekts Büro 2002 zusammen mit Manfred Fischer und Jörg Schnitzer

4. Beilage des Kirchenkreises (vierseitig) im Berliner Sonntagsblatt erscheint.

Planung: LEHRHAUS BERNAUER 111 als thematisches Zentrum auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) in Berlin, 
zusammen mit dem Bund der religiösen Sozialisten Deutschlands

Beginn umfangreicher Umbauten in BERNAUER 111 
erste Versuche mit einem Laden/Bistro im Erdgeschoss von BERNAUER 111 zum Kirchentag.

Grundlegung des Projekts
Ökologie in der City - ökologischer Umbau BERNAUER 111 
1. Studie für den Umbau des EG, Umnutzung des 3.OG, Gartenbereich und Saal, Konzeption von Wintergärten, Fassaden‑ und Dachbegrünung. 

Das gesamte Konzept fließt in eine Ausstellung gleichen Titels ein.

Ausstellung (Dokumentation) über 'DIll endlich ein Mauersprung' 
Beim thematischen Zentrum (DEKT) 

Während des DEKT (7.‑11.6.'89) Gesamtnutzung des Hauses (B111) 

als Kommunikationsort (nach K'90.) LEHRHAUS BERNAUER 111 'Reich Gottes und Sozialismus' 
eitweise 1500 Besucher/Tag, NEUE FORM Gottesdienst beim Feierabendmahl des DEKT

R.Just Berufung in den Ausschuss für Gemeinde und Öffentlichkeitsarbeit der Gossener Mission

Präsentation der Ausstellung 'Meisterfotos aus dem Berlin der 50er Jahre' 
‑Zirkus, Eisrevue, Theater, von Gerdt Marian Siewert 

im Rahmen des 2. Weddinger Kulturbogen (Thema: Alltags(t)räume

9. November 1989

Öffnung der Mauer in Berlin und „Zusammenbruch“ der DDR
die friedliche Revolution der Bürgerbewegung der DDR

1990

Einrichtung eines Gemeinschaftsbüros mit der Nachbargemeinde 
und Umsetzung des Konzept 90 neues Raumkonzept für BERNAUER111 
Neue Zielgruppen, Einzugsbereiche (durch Öffnung der Grenzen) und Funktionen als:

  • Treff im Kiez
  • Kulturort im Wedding
  • Tagungsstätte in der City
  • Modellhaus für Stadtökologie 
    Büro - Bistro - Kinderraum

Überarbeitung des bestehenden KU-Konzepts, Anpassung an politisch veränderte Situation und neue Möglichkeiten

Werkstattgespräche zum Projekts „Kirche in der Stadt des 21. Jahrhunderts“ 
Titel: „Zukunftsmöglichkeiten einer parteilichen Kirchlichkeit in der Metropole.“

Ausstellung: „bewegliche Stahlplastiken zur menschliche Anatomie" von NIL Ausländer

Entwicklung eines Konzepts
die Berliner Mauer – Gedenkstätte Mahnmal und Museum 
Gemeinsam mit Dr. Peter Möbius Museum für Deutsche Geschichte DDR und  Dr. Helmut Trotnow vom Deutschen historischen Museum i.A.

Fernseh-Live-Sendung aus B111 TELEKIRCHE 
Zu Gast die Berliner Bischöfe Kruse, Schönherr, Sterzinsky 

Erste öffentliche Forderung zur Einrichtung einer
Gedenkstätte Berliner Mauer  durch Pfarrer Manfred Fischer

13. Juni Öffnung der Straßenverbindung Bernauer/Ackerstraße 
zugleich Auftakt für offiziellen Begin des Abrisses der innerstädtischen Mauer

Im Rahmen des dezentralen Kulturarbeit im Bezirk Gemeinsames Musik-Schul-Fest mit der Musikschule Wedding 
“drinnen und draußen – eine musikalische Besetzung der Bernauer Strasse“

Podium „Gedenkpark Berliner Mauer“ in B111 
und am 13. August Pressekonferenz zur geplanten Gedenkstätte Berliner Mauer
in Zusammenarbeit mit dem DHM in B111

2 .Werkstattgespräch zum Projekts „Kirche in der Stadt des 21. Jahrhunderts“

historisch: 19.09. „25 Jahre BERNAUER 111“

historisch: 3. Oktober Vollendung der Deutschen Einheit, Ende der DDR 
Abend der Besinnung zur Deutschen Einheit in B111 


zusammen mit der Basisgemeinde Wulfshagener Hütten Ausstellung in B111
„An den Grenzen lernen – Spielzeug als Ware oder für wahre Bedürfnisse“ Eröffnung durch Bischof Martin Kruse, zugleich offizieller Start des Projekts
BÜRO-BISTRO-KINDERRAUM

Bürgerversammlung in B111 und Gründung der BI-Bernauer Straße 
Motto „Rettet den Traum, die Bernauer Straße als Lebensraum“

Bußtag Ausstellung zum ökologischen Umbau B111

Montage einer Großinformationsfläche (Plakatwand) zur Bernauer Straße 
Von da an regelmäßige Bestückung und Veranstaltungshinweise

Podium Ringstrasse in BERNAUER 111

1991

20. April  Tagung der Versöhnungsgemeinde zu „Kirche in der Stadt des 21. Jahrhunderts“
Thema: Von der Bilanz zur gemeinsamen Aktion – „Häusernetz im Häusermeer“ in Berlin-Marzahn.

10. Mai Straßenfest in der Bernauer / BI Aktionstag
Autofreier Innenstadtring Lebens(t)raum Straße“ In Zusammenarbeit mit BI „Bernauer Straße“.

12. August Eröffnung der Ausstellung „Mauer-Bilder“ Fragmente der Berliner Mauer von Günter Ascherl im Foyer des Gemeindezentrums

Am 13. August 1991, dem 30. Jahrestag des Mauerbaus,
wurde vom Berliner Senat  (Beschluss Nr. 629/91) die „Errichtung einer Erinnerungs- und Gedenkstätte an die Mauer und ihre Opfer“ beschlossen.
Dazu gehörte die „Rekonstruktion der Tiefenstaffelung und die Erhaltung der noch vorhandenen Teile“ der Mauer“. 
Leitendes Motiv der Gedenkstätte wird die Rückbindung der historischen Ereignisse an den authentischen Ort.

Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Deutsche Historische Museum, lobte als Bauherrin einen architektonisch künstlerischen Ideenwettbewerb
"Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße" aus.  
Der Entwurf der Architekten Claudia und Sven Kohlhoff ging aus dem kontroversen Wettbewerb (ohne klare Sieger),
als einer von drei zweiten Preisen, als Empfehlung zur Realisierung hervor. Dieser beschränkte sich auf einen Teilabschnitt von 70 Metern,
des insgesamt über 210 Meter denkmalgeschützten Mauerstreifens, ergänzt um einen Aussichtsturm.

Andacht der Versöhnungskirchengemeinde für die Opfer der Mauer Bernauer / Ecke Gartenstraße.

14.10.  BI „Bernauer Straße“ Podium Öffentlicher Personennahverkehr im Gesundbrunnen – Planung, Ideen, Vorschläge 
Erzählcafe „Halt! Grenzgebiet“ - Ein „Ost“-Berliner berichtet von seinem Leben an der Mauer im Gemeindezentrum

1994

Februar: 3 tägige Geschichtswerkstatt „100 Jahre Versöhnungskirche“ im Gemeindezentrum, 
Mai: Zukunftswerkstatt „Versöhnungsgemeinde“

28. August: 100 Jahre Versöhnungskirche, Festakt mit Bischof Huber im ehemaligen Todesstreifen der Berliner Mauer.  
Festschrift „Von der richtigen Seite betrachtet konnte man sie regelrecht schön finden - 100 Jahre Versöhnungskirche“  
(Schriftenreihe Wedding, Band 7)


Die Versöhnungsgemeinde hatte die inhaltlichen Vorüberlegungen, Konzepte und Planungen,
zum weiteren Umgang und der Nutzung ihres Grundstücks (der gesprengten Versöhnungskirche) fortgeführt.

Nach der Rückgabe ihres Kirchengrundstückes durch den Einigungsvertrag hatte sie sich dafür entschieden,
auf den Fundamenten der alten Kirche mit einfachsten Mitteln, eine Kapelle zu errichten, einen modernen Bau,
der den Anforderungen der Gegenwart und Zukunft gleichermaßen gerecht wird und der zugleich - ohne Verlorenes zu rekonstruieren
- die noch erhaltenen Spuren bewahrt. Der Bau sollte auch in ökologischer Hinsicht zeitgemäß sein - Ressourcen schonend und nachhaltig.

1995 

10. Jahrestag der Sprengung der Versöhnungskirche

Mai: Eröffnung der Ausstellungsreihe „Die Bernauer Straße – gestern – heute – morgen“ 
im Gemeindehaus mit Filmreihen Podienund Stadtplanerischer Bestandsaufnahme.

Rückübertragung des Grundstücks der ehemaligen Kirche an die Versöhnungsgemeinde - zur Sakralnutzung.

2. Kunstaktion zur „Rückkehr des Lebens auf den ehemaligen Mauerstreifen“, Rückkehr der Möbel- Reste im Gehweg
und Markierung der Reste der abgerissenen Häuser der Bernauer Str. (mit Benita Joswig, Boris Schwitalsky 11.-13.11.)

Rückkehr der Glocken zu Bußtag (22.11.). Rückkehr des Altars (Holzaufsatz)
RÜCKFÜHRUNG des TURMKREUZES Versöhnungskirche

1996 

März: GEMEINDEVERSAMMLUNG Gestaltungsplanung des Sakralgrundstückes Versöhnungskirche 

Auswahl der Berliner Architekten Rudolf Reitermann und Peter Sassenroth aus einem internen Vorstellungsverfahren. 
Ihre Aufgabe: Die geretteten Glocken und der Altar sollen am ursprünglichen Ort wieder in Gebrauch genommen werden.  
Beschluss des  Gemeindekirchenrates zur Gestaltungsplanung des Sakralgrundstückes Versöhnungskirche

April: 1. ARBEITSTREFFEN mit den Architekten Prof. Peter SASSENROTH und Rudolph REITERMANN,
Thema: ökologische, städtebaulichen und denkmalschützerischen Aspekte des Neubaus.

Juni: Einfriedung des Kirchengeländes an der Bernauer Strasse 4 und Kultivierung
und Aussaat einer Wildblumenwiese auf dem Grundstück Bernauer Straße 4.

1997

Februar: Gemeindeversammlung und Vorstellung  BAUPLAN der „Kapelle der Versöhnung“

April: Teilabriss der unter Denkmalschutz stehenden Mauer in der Bernauer Strasse vor dem Sophienfriedhof, durch die Sophiengemeinde. 
3-Teile Modell (Tgsp. 29.06.97) „Ensemble Mauergedenkstätte“ besteht aus Informationstsätte / Gedenkstätte Berliner Mauer / Kapelle der Versöhnung

13. August: Eröffnung der AUSSTELLUNG „Berlin-Szenarien für den Grenzstreifen“
von Dipl. Ing. Claudia KNAPPERT im Gemeindehaus 

Presseerklärung von Bischof Dr. Wolfgang HUBER zur Gedenkstätte „Berliner Mauer“
und zum Dokumentationszentrum in der BERNAUER 111
und zur Kapelle der Versöhnung, Ort: Sophienfriedhof.

November: „Wo stand die Mauer?“ – ein FEATURE (Voraufführung)

Im Rahmen der Ausstellung des Dokumentationszentrums i. A.
In Zusammenarbeit mit SFB und ORB im Gemeindezentrum

09. November: BAUBEGINN der MAUERGEDENKSTÄTTE

FESTAKT der BAUSCHILDENTHÜLLUNG „Gedenkstätte Berliner Mauer“
durch Bischof Dr. Wolfgang HUBER, den Regierenden Bürgermeister Eberhard DIEPGEN und dem Kultursenator Peter RADUNSKI 
PRESSEKONFERENZ, Konstituierung des ARBEITSKREISES „Dokumentationszentrum Berliner Mauer“ im Gemeindezentrum

1998

1. März Bei der GEMEINDEVERSAMMLUNG legen Architekten SASSENROTH/REITERMANN
unbeeindruckt von Einwendungen des GKR der Gemeinde eine Planung vor, die einen BETON/GLASBAU für weit über 1,3 Mio DM vorsieht. 

9. März: Prof. Dr.-Ing., Dr.-Ing. E.h. Klaus Dierks wird für die weitere Begleitung des Bauvorhabens gewonnen.  
Vorstellung des Genehmigungs-Entwurfs für die Kapelle der Versöhnung.

April: FAHRT zu LEHMBAUTEN in Berlin mit LEHMBAU-KONTOR Berlin

21. April Eingang des „ALTERNATIVVORSCHLAGS APRIL 98“ der Architekten Reitermann/Sassenroth, mit der Materialwahl Lehm

Erstes GUIDE-TREFFEN Dokumentationszentrum in Zusammenarbeit mit der VHS Wedding im Gemeindehaus

19. Mai GRÜNDUNG und ERSTE SITZUNG des FÖRDERVEREINS 
„Gedenkstätte Berliner Mauer e.V.“, zur Baubegleitung des Bauvorhabens der Kapelle der Versöhnung, im Gemeindehaus (er besteht bis 28.12.2001)

Mai: GESPRÄCH über LEHMBAU-KONZEPT mit Herrn ZIEGERT und Prof. DIERKS

Juni: RUNDER TISCH „Kapelle der Versöhnung“: Moderation: Prof. DIERKS

24.Juni PLANUNG und ANTRAG für Dokumentationszentrum Berliner Mauer mit Frau Dr. CAMPHAUSEN

30.Juni VORSTELLUNG Machbarkeitsstudie „Lehmbauweise“ im Gemeindekirchenrat

08.07. VORSTELLUNG des LEHMBAU-Konzepts „Kapelle der Versöhnung“ in der Öko AG des Kirchenkreises

13. August FESTAKT Einweihung der GEDENKSTÄTTE „BERLINER MAUER“
in Anwesenheit von Bundesministerin Dr. A. MERKEL, Regierender Bürgermeister E. DIEPGEN, Probst Dr. LÜDTKE, Dr. EICH (Maueropfer)

ERÖFFNUNG der INTERIMSAUSTELLUNG im Dokumentationszentrum „Gedenkstätte Berliner Mauer“ im Gemeindhaus Bernauer Str. 111

02. Oktober ERÖFFNUNG der AUSSTELLUNG „Berlin im Wandel – Versöhnung der Auftrag“
in der GALERIE der BERLINER VOLKSBANK im Volksbank-Center am Potsdamer Platz anlässlich der Eröffnung des DEBIS-Arreals.

05.11. GRÜNDUNG des TRÄGERVEREINS 
„Berliner Mauer – Gedenkstätte und Dokumentationszentrum e. V.“
Er hatte sich aus der BI Bernauer Str., quasi als Ausgliederung zum Spezialthema, als eingetragene Verein entwickelt, 
kontinuierlich wurde in Ihm an einer Konzeption für ein "Denkmal Berliner Mauer" gearbeitet.

1999 

Im Vorfeld zur Realisierung ihres Bauvorhabens kommt die Versöhnungsgemeinde in Kontakt
mit dem Verein OFFENE HÄUSER / OPEN HOUSES. Freiwillige von OFFENE HÄUSER aus vierzehn ost- und westeuropäischen Ländern
unterstützten sie maßgeblich bei der Realisierung ihres Bauvorhabens. 

23. Mai (Pfingsten) Grundsteinlegung für die Kapelle der Versöhnung, die Glocken läuten wieder.

25. August -18. Oktober 
Bau des Stampflehmkörpers durch Martin Rauch, Vorarlberg Österreich
mit Unterstützung von Lehm Klud/Mecklenburg, Lehmprojekt/Dresden, LuKa-Lehmbau/Leipzig, in Zusammenarbeit
mit dem Arbeitskreis für Denkmalpflege e.V. und Netzwerk Offene Häuser e.V. (freiwillige Helfer aus 11 Ländern West- und Osteuropas arbeiten mit). 

KIRCHBAUWOCHEN 1999 mit OFFENE HÄUSER e.V. 
International gemischte Gruppen von jeweils acht Freiwilligen haben von August - Oktober 1999 bei den Lehmstampfarbeiten geholfen.
".... Zeiten intensiver körperlicher Arbeit und ruhigere Phasen bestimmten den Arbeitsprozess.
Es war für alle Beteiligten eine interessante, aber körperlich sehr anstrengende und verantwortliche Mitarbeit an einem symbolträchtigen Projekt." 

9. November (10. Jahrestag des Mauer-Falls) Richtfest, der Kapelle der Versöhnung der historische Altar ist wieder aufgebaut
Aufnahme der Versöhnungsgemeinde in die Nagelkreuzgemeinschaft
und Übergabe der Skulptur Reconciliation (Versöhnung) durch Vertreter der Kathedrale von Coventry,
seit 4. Advent finden die Gottesdienste der Gemeinde in der Kapelle statt.

November Eröffnung der Ausstellung „Grenzblicke“
im Gemeindehaus der Versöhnungsgemeinde (Anlass 10. Jahrestag des Mauerfalls)

2000 

Februar 1. Taufe in der Kapelle der Versöhnung,

18. Juni (Trinitatis) 1. Gemeindefest in der neuen Kapelle

PLANWORKSHOP 2000 mit OFFENE HÄUSER e.V. 
„Städtebauliche Möglichkeiten in der Bernauer Strasse - zwischen Kapelle und Gedenkstätte“ für junge Architekten, Landschaftsplaner,
Künstler und Studenten aus Europa, 14 Frauen und Männer aus Rumänien, Bulgarien, der Tschechischen Republik,
Russland und Marokko sind der Einladung gefolgt.


9. November Einweihung der Kapelle, der Lehmaltar ist aufgestellt. 
Der neue Ort, der mit der Kapelle entstanden ist, war in dieser Weise nicht bis ins letzte Detail planbar. Er ist nicht das Ergebnis eines
bis in alle Einzelheiten gedachten, auf Wirkung zielenden Konzeptes, sondern gewachsener Prozeß vielfältiger Kommunikation,
mit verschieden Kommunikationspartnern. Der Neubau vereint in sich wegweisende Ansätze in Bezug auf Architektur, Ökologie,
Erinnerungskultur und europäischer Verständigung. Gerade dies macht seine Anziehungskraft aus.

Das Bauwerk schreibt Architekturgeschichte, eine kaum mehr zu übersehende Anzahl von Publikationen im In- und Ausland
und Berichte in TV-Stationen rund um den Globus geben davon Zeugnis. 

Mit dem Bau der Kapelle war die Gedenkstätte über das reine Denkmal und die Erhaltung eines Mauerabschnitts
hinausgewachsen. Gedenken hatte in der Bernauer Straße nun drei Orte und drei Zugänge. 
„Das Denkmal stellt eine künstlerische Form der Auseinandersetzung mit der Mauer dar, die Kapelle bietet einen Ort
der inneren Sammlung und Ruhe, dass Dokumentationszentrum schließlich recherchiert analysiert und vermittelt
die Zeugnisse und Sachinformationen zur Geschichte der Mauer“.
(Camphausen, Gabriele: Berliner Mauer, Mitteilung des Vereins für die Geschichte Berlins 972 1001 3, Seite 234)

2001 

13. August die offizielle Gedenkfeier aus Anlass des 40. Jahrestages
des Baues der Berliner Mauer bezieht die Gedenkstätte 'Berliner Mauer' ein:
Ökumenischer Gottesdienst (Georg Kardinal Sterzinsky, Generalsuperintendent Martin Michael Passauer)
in Anwesenheit des Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse und des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit;

Ausstellungseröffnung „Berlin, 13. August 1961“ (40. Jahrestag des Mauerbaus) im Dokumentationszentrum 

Kranzniederlegung an der Gedenkstätte durch den Bundeskanzler Gerhard Schröder und den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit 

2002/3 

Im Dezember 2001 stellte der Haushaltsausschuss des Bundestages aus dem "Mauergrundstücksfond" Mittel für das Dokumentationszentrum i
m ehemaligen Gemeindehaus bereit, für eine fünfjährige Sicherung der inhaltlichen Arbeit, sowie für den behindertengerechten Umbau des Gebäudes
und den Neubau eines Besucher-Aussichtsturms festgelegt wurden.

Durch den neu errichteten Turm wird den Besuchern der Blick auf die Denkmalsanlage
"Gedenkstätte Berliner Mauer" und die historische Umgebung der Bernauer Straße ermöglicht werden. 

Am 23. Juni 2003 erfolgte die feierliche Einweihung des Besucherturms und die Wiedereröffnung des Hauses.

28.05. bis zum 01.06.2003 Ökumenischer Kirchentag

Begegnung mit einer Kommunität auf Zeit; Zeugen des Glaubens und der Hoffnung - die Kapelle ist der „Ort der Ruhe“
Agape bei Wasser und Brot, Gesang, Gebet, Stille und Gespräche
Auf der Wiese neben Zelt und Kapelle „memento mori“ / Lebenszeichen - Grabzeichen
Am Hang neben der Kapelle "Zwischenräume"; eine temporäre Installation.

2004

HEIMAT Triologie von Edgar Reitz 26.12. – 02.01.
Heimat eine deutsche Chronik, Die Zweite Heimat Cronik einer Jugend
Heimat 3 Chronik einer Zeitenwende

So. 26.12. ab 15.00 bis 22.00 Uhr Heimat 1 Teil 1-5;
Fernweh, Die Mitte der Welt, Weihnachten wie noch nie, Reichshöhenstrasse; Auf und davon und zurück
Mo. 27.12. ab 15.00 bis 22.00 Uhr Heimat 1 Teil 6-9
Heimatfront, Die Liebe der Soldaten, Der Amerikaner, Hermänchen
Di. 28.12. ab 15.00 bis 22.00 Uhr Heimat 2 Teil 1-4
Die Zeit der ersten Lieder, Zwei fremde Augen, Eifersucht und Stolz, Ansgars Tod
Mi. 29.12. ab 15.00 bis 22.00 Uhr Heimat 2 Teil 5-8
Das Spiel mit der Freiheit, Kennedys Kinder, Weihnachtswölfe
Do. 30.12. ab 15.00 bis 22.00 Uhr Heimat 2 Teil 9-11
Die ewige Tochter, Das Ende der Zukunft, Zeit
Fr. 31.12. ab 15.00 bis 00.00 Uhr Heimat 1 Teil 10 / Heimat 2 Teil 12 +13
Zeit des Schweigens, / Die Zeit der vielen Worte, Kunst oder Leben

 2005

HEIMAT Triologie von Edgar Reitz . - 02.01.

Heimat eine deutsche Chronik, Die Zweite Heimat Cronik einer Jugend
Heimat 3 Chronik einer Zeitenwende

Sa. 01.01. ab 01.00 bis Heimat 1 Teil 11
Das Fest der Lebenden und der Toten
Sa. 01.01. ab 15.00 bis 22.00 Uhr Heimat 3 Teil 1-3
Das Glücklichste Volk der Welt, Die Weltmeister, die Russen kommen
So 02.02. ab 15.00 bis 22.00 Uhr Heimat 3 Teil 4-6
Allen geht’s gut, Die Erben, Abschied von Schabbach

Seit dem 13. August 2005 finden von Dienstag bis Freitag um 12.00 Uhr mittags in der Kapelle der Versöhnung n Andachten
zum Gedenken an die Todesopfer der Berliner Mauer statt. Im Mittelpunkt jeder Andacht steht die Verlesung der Biografie eines Mauertoten.

Die Andachtenreihe wurde von der Versöhnungsgemeinde initiiert. Sie wird mitverantwortet von der „Stiftung Berliner Mauer“.  
Die Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und das "Bürgerbüro zur Aufarbeitung der SED-Diktatur e.V." unterstützen die Initiative. 

Das Ziel der Andacht ist es, den Angehörigen Trost zu spenden, dem bürgerschaftlichen Erinnern am historischen Ort
ein Forum zu geben und das Gedenken an die Toten der Berliner Mauer stärker in der Gesellschaft zu verankern.

Erstes Freiwilligen-Projekt (Volunteer-Projekt) zur Betreuung der Kapelle mit OFFENE HÄUSER e.V. als Probelauf für weitere Einsätze dieser Art.
Die Aufrechterhaltung einer kontinuierlichen Betreuung, von bis heute weit über 750.000 Besuchern an der Kapelle,
wird in den folgenden Jahren mit Unterstützung von OFFENE HÄUSER mit einer deutlichen Betonung des internationalen Aspekts und auf jugendlichen Besucher
ausgerichtet, weiterentwickelt, dabei kommen sehr erfolgreich Freiwillige aus den außereuropäischen, „globalen Kontakten“ v
on OFFENE HÄUSER (z.B. Asien, Mexico, Japan) zum Einsatz.

„20 Jahre Sprengung der Versöhnungskirche, 15 Jahre Deutsche Einheit, 5 Jahre Einweihung der Kapelle der Versöhnung
Die Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 war ein Höhepunkt deutscher Geschichte.
Freude, Dankbarkeit, Euphorie lagen in der Luft. Und jetzt - 15 Jahre danach?
Die Einheit Deutschlands stellt sich als Aufgabe dar, die noch nicht bewältigt ist. Es ist gut, sich dieser Aufgabe zu stellen,
um Verantwortung für unser Land wahrzunehmen.


„Deutschland - einig Vaterland!?“  
Seminar zur Situation im wieder vereinigten Deutschland

vom 30. September - 3. Oktober.
Wir feierten zusammen die...la fête pour Dieu avec l'Europe !
Mit den Ökumenischen Partnern der Gemeinschaft Chemin Neuf.

Die Evangelische Versöhnungsgemeinde hatte im Herbst 2005 mit den Boden-Vorbereitungen für ein Roggenfeld begonnen.
PROJEKT Roggenfeld im Todesstreifen der Berliner Mauer, Kunstprojekt der Evangelischen Versöhnungsgemeinde
+ denkwerk / Michael Spengler  
in Kooperation mit: Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

Das Feld des wachsenden, des reifenden und des wogenden Korns, das Bild der „Kapelle im Kornfeld“ läßt vielen Assoziationen Raum.
Die Josephsgeschichte mit den "sieben fetten und den sieben mageren Jahren", die biblischen Gleichnisse vom "Vierfachen Acker",
Der „Selbstwachsenden Saat“, vom „Unkraut unter dem Weizen“, vom „Korn das nicht lebendig wird, wenn es nicht stirbt“.
Es stellt ein Gegen-Bild dar zu der Kirche im Todesstreifen

Das Bild eines wogenden Kornfeldes schafft Bezüge, die im Umfeld der Großstadt um so stärker werden,
wo den Menschen oft jeder Bezug zum Rhythmus der Jahreszeiten und zum Lauf des Jahresfeste verlorengegangen ist.
So versinnbildlicht ein Getreidefeld, die vom Menschen gestaltete Natur. Der Mensch erlebt den Prozess von Säen, Wachsen und Vergehen 
innerhalb eines Jahres und begleitet ihn in Ritualen. Er feiert  ein Erntedankfest.


Am 03. Oktober Uraufführung „Vor-Worte zum 3. Oktober 2005“, 
geschrieben von 16 Personen des öffentlichen Lebens, in einer Einspielung von Joachim Gies arrangiert.

2006

Motto Deutschland - Land der Ideen wurden auf Anregung des Bundespräsidenten Horst Köhler
365 Orte in Deutschland ausgewählt, unser Land in der Welt zu präsentieren - wir waren dabei.

Am 20. Juni tagte der Senat von Berliner unter Vorsitz des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit in der Bernauer Straße 111.
Beschluss: das Gesamtkonzept zur Erinnerung an die Berliner Mauer.

Roggenfeld im Todesstreifen der Berliner Mauer 
vor der Kapelle der Versöhnung, auf dem ehemaligen Todesstreifen der Berliner Mauer, wuchs im vergangenen Jahr Getreide (Roggen) 

Im Sommer wurde geerntet: Drei Zentner!
Aus diesem Roggen konnten wir unser Erntedankbrot backen,
auch unsere Abendmahlsoblaten sind aus dem Mehl aus diesem Getreide. 

Wir danken auch der Bäckerei Lew für die „Freiheitsbrote“ zum 9. November und den Karmeliterinnen des "Karmels Maria in der Not," 
in Frankfurt /M die unsere Roggenoblaten buken.

Im August hatten wir internationalen Besuch: aus Frankreich, Russland, Spanien, Mexiko und der Ukraine,
Sieben junge Erwachsene waren im Rahmen von Open Housese. V.  zu Gast.
Sie wirkten am 13. August, dem Jahrestag des Mauerbaus, bei einer Musikperformance "Klang der Mauer" rund um die Gedenkstätte Berliner Mauer mit. 


August  Haeung Chai aus Südkorea als Ökumenischer Freiwilliger in unserer Gemeinde.
Unter anderem schreibt er an einer Studie über die Zusammenarbeit in einem geteilten Land.

Ende Oktober 9. Hospiztagung,  zusammen mit der Christliche Bestattungsgesellschaft, Charon Bestattungen und denkwerk - Michael Spengler
Projekt: Wandelgang - Die Zeit "Vom prallen Leben bis zum Sterbebett" in einer begleiteten Führung entlang der Stationen meditiert.
Beeindruckende Gespräche in der Kapelle schlossen sich an. 

Ende November, am Wochenende zum Totensonntag, ein weiterer Wandelgang zum Thema „Vom Sterbebett zum Grab - Stationen auf dem letzten Weg“. 

2007

Im März beendete Susanne Falcke ihr Vikariat bei uns mit dem zweiten Theologisches Examen. 

Es begann das Vikariat von Dr. Petra Bahr, 
die als Kulturbeauftragte der EKD ihr Vikariat  berufsbegleitend bei uns leistet. 

Zwei Tagungen zum Thema Maueropfer im Februar „Gedenken als Selbstfindung – Formen des öffentlichen Erinnerns an Opfer politischer Gewalt“,
gemeinsam mit der Evangelische Akademie Berlin und im März Klausurtagung mit der Gedenkstätte „Opfergedenken“.

03.-10. Juni Kreiskirchenrat Wedding visitiert unsere Gemeinde.
Leitfrage: Wie soll es mit der kleiner gewordenen Versöhnungsgemeinde weitergehen?
Der Bericht der Visitationskommission beschreibt die Gemeinde als zukunftsträchtige Profilgemeinde, die ihr Thema gefunden hat.

Auftakt für das 125-jährige Jubiläum der „Schrippenkirchee.V.“ 
30. August wurde die aus Sandstein geschaffene „Schrippe“ (Bildhauer Michael Spengler)
von über 40 Helfern von der Kapelle der Versöhnung zur „Schrippenkirche“ in der Ackerstraße gezogen:  
Am 1. September war Tag der Offenen Tür, am 2. September der Festgottesdienst in unserer Kapelle.
Eine Festschrift und eine Filmdokumentation über die Entstehung und den Wandel der Schrippenkirche sind erscheinen.

Am 1. Oktober, dem Berliner Verfassungstag
wurde Pfr. Manfred Fischer vom Regierenden Bürgermeister mit dem Verdienstorden des Landes Berlin ausgezeichnet,
damit wird auch das langjährige Engagement der Gemeinde für die Mauererinnerung und das Opfergedenken gewürdigt.

Die Kreissynode Wedding beschliesst im Oktober:
Der Kirchenkreis Wedding fusioniert Pfingsten 2008 mit  den Kirchenkreisen Pankow und Weißensee.

Im Vorfeld des 13. August wissenschaftliche Grabungen des Archäologiebüros Dressler an der Kapelle,
Ergebnis: Im Boden liegen wertvolle Spuren der früheren Bebauung.
Die Fundamente des Turms, der Vorplatz und die Einfahrt der gesprengten Versöhnungskirche wurden freigelegt und vermessen

Im September haben weitere Volunteers Texte zur Kapelle der Versöhnung für die Besucherbetreuung übersetzt.
In einem dritten Projekt mit „Open Houses“ hat eine Freiwillige drei Monate bei der Betreuung der Kapelle mitgeholfen.
(Utako Takizawa, wird uns mit ihrem freundlichen Wesen in Erinnerung bleiben). 

Am 9. November besuchte der Minister für Wiedervereinigung die Feierstunde in der Kapelle der Versöhnung, Vertiefung der Kontakte zu Korea

Die Koreanische Botschaft in Berlin unterstützt eine Künstleraktion zur Gestaltung der ehem. Werbeflächen vor der Kapelle und an der Ecke Ackerstraße. 

Dezember 2007 Preisgericht „Offener Realisierungswettbewerb für Hochbau,
Freiraum und Ausstellung „Erweiterung Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße“ 

Die Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin
zur Betreuung des Roggenfeldes wurde fortgesetzt.

2008

1. Nach der erfolgreichen Visitation der Gemeinde im Jahr 2007, in der die Eigenständigkeit der Versöhnungsgemeinde bestätigt wurde,
hat sich eine Arbeitsgruppe „Werkstatt Versöhnung“ gebildet für Finanzen und Programmfragen.
Wir danken dem Generalsuperintendent Martin Michael Passauer, der die Arbeitsgruppe begleitet hat und allen Mitgliedern.

2. Nach gründlicher Vorbereitung hat sich der Kirchenkreis Wedding am 12. April 2008 mit dem Kirchenkreis Pankow und dem Kirchenkreis Weißensee
zum neuen Kirchenkreis Berlin Nord-Ost verbunden. Der neue Kirchenkreis hat zusammen 73.500 Gemeindemitglieder,
die in den Bezirken Pankow, Mitte, Lichtenberg und Marzahn und in den Landkreisen Oberhavel und Barnim wohnen.
Zum neuen Kirchenkreis gehören nach derzeitigem Stand 46 Kirchengemeinden, davon 18 Gemeinden in Dörfern außerhalb der Stadtgrenze Berlins.
Die kleinste hat 34 Mitglieder und liegt im Kirchenkreis Weißensee, die größte hat knapp 7000 Mitglieder und liegt im Kirchenkreis Wedding.
Als neuer Superintendent wurde unser Weddinger, zwischenzeitlich auch Pankower, Superintendent Martin Kirchner gewählt.
Pfr. Fischer hat im Fusion-Prozess die Projektgruppe „Finanzen“ geleitet und wurde zum Vorsitzenden des neuen Haushaltsausschusses gewählt.

3. Nach der Wettbewerbsentscheidung über die Erweiterung der Gedenkstätte Berliner Mauer im Dezember 2007
wurden die Bauplanungsunterlagen für die Einrichtung des Info-Pavillons (Bernauer Ecke Gartenstr.) und für die Freiraumgestaltung erarbeitet.  
Der erste Spatenstich war am 20. November 2008

4. Die Stiftung Berliner Mauer ist gegründet. Am 7. November 2008 hat der Stiftungsrat aus seiner konstituierenden Sitzung
Herrn Dr. Klausmaier einstimmig zum Direktor gewählt. Pfr. Fischer vom Trägerverein übergibt zum Januar 2009 die Geschäftsführung
an den Direktor. Im Förderverein bleibt für den Vorstand noch genug zu tun.

5. Die Schrippenkirche hat ihre Arbeitsbereiche verändert. Nachdem zunehmend Belegungsprobleme im Altenheim auftraten
- kleine Häuser haben es schwer in der Konkurrenz - hat der Verein das Altenheim geschlossen.
Das Behindertenheim wird weitergeführt und durch ein Integrationshotel ergänzt, in dem Arbeitsplätze für Behinderte geschaffen werden.
Erster Bauabschnitt ist ein Bistro direkt neben dem Aussichtsturm des Dokumentationszentrums.

7. Im Oktober 2008 hat der 500.000ste Besucher die Kapelle der Versöhnung aufgesucht.
Und rund um die Kapelle wird auch im nächsten Jahr wieder das Roggenfeld wachsen und hoffentlich gedeihen.

2008 auch Vorbereitung der Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses, der Veranstaltungsreihen zum 20. Jahrestag des Mauerfalls, 

2009

2009 zahlreiche Veranstaltungen zum 20. Jahrestag des Mauerbaus insbes. zum 9. November
und Begleitung der Realisierung 1. Bauabschnitt der Erweiterung 
Der Info-Pavillon soll November 2009 stehen. 

Es war für uns das Jahr der großen Feste und neuen Kooperationen. Einige Beispiele: 
- 17. Juni,   mit Liedervortrag: „Wenn sich der Untergrund bewegt 
- Lieder zwischen Liebe und Revolution“, mit dem Liedermacher und Psychotherapeuten Dr. Karl-Heinz Bomberg.
- 2. Juli, Jugendtheater auf dem Kapellenvorplatz: „5 vor 12: die Mauer erinnert“,
mit the working party, Grundschule am Arkona Platz und Gustav Falke Grundschule.
- 4. - 5. Juli, Tanz Performance: „Fruchtstücke“, mit MobileDance. 
- 14. - 15. August, Open Air Kino mit Podium: „Zwischen uns die Mauer - Kino auf dem Todesstreifen“, 
mit Progress Film-Verleih. 
- 3. - 5. September, Theater in der Kapelle: „Zwei Ansichten“ (Uwe Johnson) und „Herztier“ (Herta Müller),  mit dem Maxim Gorki Theater. 
- 25. September, Cello-Konzert mit Xavier Phillips: „Gedenken an M.L. Rostropovitsch“, mit Institude Francaise de Berlin.
- 11. September - 13. Dezember, Ausstellung im Wandelgang: „Aggregatzustände“, mit Barbara Boehringer- 29. September,  Lesung in der Kapelle: „Atemschaukel“, mit der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller.

- Und wie alljährlich die Andachten am 13. August und 9. November in der Kapelle
im Beisein des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit und vieler Ehrengästen aus Land und Bund.

Der 9. November hat für uns in diesem Jahr seine herausragende Würdigung erfahren durch die Ansprache von Prof. Ernst Cramer in der Kapelle,
der als Berliner und Jude aus eigener Erfahrung des 9. November 1938 und des 9. November 1989 gedachte.
Etwa 1000 überwiegend jugendliche internationale Gäste hatten sich dazu auf dem Kapellenvorplatz versammelt. 

 - Immer wieder freuen wir uns auch über hohen Besuch in unserer Kapelle. Am 29. September wurde dort bei einem Erntedank-Gottesdienst
Bundespräsident Horst Köhler die Erntekrone 2009 vom Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes Gerd Sonnleitner übergeben.

2010

- Die Kooperation mit Herrn Prof. Dr. Frank Ellmer von der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin
hat sich weiter entwickelt. Es liegt nun eine Semesterarbeit zum Roggenfeld vor und in Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Jutta Zeitz
wurde ein Bodenprofil (im Rahmen von Boden des Jahres 2010 „Stadtböden“) gewonnen, das wir 2010 im Wandelgang der Kapelle präsentieren.

- Das Gelände zwischen Ackerstrasse und Strelitzer Strasse wird 2010 im Zuge der Erweiterung der Gedenkstätte gestaltet.

 22.01./ 27.01./ 28.01. „Die Versöhnungskirche - vor 25 Jahren gesprengt, doch unvergessen“
mit einer Aktion, Andacht und einem Podiumsgespräch erinnerten wir an die Sprengung unserer Kirche

(Erstmals offizieller Durchgang vom Versöhnungsgelände zum Elisabeth-Friedhof nach dem Mauerbau)

29.04. zum Welttanztag, „Grenz_los“ auf dem Vorplatz der Kapelle  mit Erika-Mann-Grundschule, Tanz ist KLASSE! e.V., Staatsballett Berlin,
Tanzakademie  Cifuentes / Dok11 Kindertanzabteilung

30.04.-02.05. Besuch der Konfirmanden aus der Kirchengemeinde Horka mit Pfarrer Ulf Schwäbe

Mai Grabungen auf dem Kapellengelände zur Vorbereitung einer Sondage, Teile des Kirchenfundaments werden freigelegt

21.05. Einweihung des ersten Teilabschnitts der Gedenkstätte Berliner Mauer mit dem
"Fenster des Gedenkens" in Anwesenheit des Regierender Bürgermeisters Klaus Wowereit; des Beauftragten des Bundes für Kultur; Holger Kulick

von der Sophien-Gemeinde; Rainer Wagner von der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft übergab das offizielle Mauertotenbuch 
mit den 136 Biografien an Pfarrer Manfred Fischer. 
Mit einer Mauertotenandacht in der Kapelle für die Angehörigen der Opfer schloss die Feier.

ab 13.06. Ausstellung und Übergabe eines Bodenprofils vom ehemaligen Todesstreifen an der Bernauer Strasse,
erstellt von der Humboldt-Universität zu Berlin - Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät, Fachgebiet für Bodenkunde und Standortlehre, Prof. Jutta Zeitz,
Dr. Albrecht Bauriegel LBGR Brandenburg, Nicole Franck u. a.  im Rahmen von „Boden 2010/Stadtboden“

04.07. Konzert FIORI DI MUSICA  Sommerliche Barockmusik

05.08. Verkauf des Grundstücks des Gemeindehauses an die Stiftung Berliner Mauer

13.08. Gedenkfeier zum 51.Jahrestag des Mauerbaus

23. - 29.08. Reparatur und Pflege der Kapelle durch Freiwillige von Offene Häuser e.V. (1)
mit Uwe Gimpel, Bauleiter (Deutschland); Tom Panasiak (Polen/Kanada); Hsien-Yu Liao (Taiwan); Javier Galvez Buezo (Spanien); Andrea Visentin (Italien);
Taras Sulima (Rußland); Mariann Nitsche (Deutschland); Michaela Rihankova (Tschechien); Serafima Gerasimova (Russland); Yeliz Özbay (Türkei);

27.08. Pressegespräch zu 10 Jahre internationale Freiwilligen Projekte an der Kapelle der Versöhnung

05.-12.09. Reparatur und Pflege der Kapelle durch Freiwillige von Offene Häuser e.V.
(2) mit Noemie Novaretti (Frankreich); Anna Rackova (Tschechien); Marie Vesela (Tschechien); Christa Zipf (Deutschland); Ivana Svobodová (Tschechien);

September – Oktober Unterstützung der Kapellenbetreuung  durch Freiwillige von Offene Häuser e.V. (2)
mit Elizaveta Timofeeva (Moscow, Russia); Nguynh Anh (Hanoi, Vietnam)

03.09. Eröffnung des Integrationshotels „Grenzfall“ mit Ausstellung Steine

19.09. RIAS Kammer Chor, Forum Konzert „Eins und doppelt“, Konzertreihe „Einklang und Wiederhall“ in der Kapelle

03.10. Erntedankgottesdienst mit Beginn des Projektes „Roggensäckchen“ (Heidrun Albert, Dr. Konstanze Scheurer)

09.11. 21. Jahrestag des Mauerfalls Gedenk Gottesdienst

14.11. Begegnungsgottesdienst mit der Sophiengemeinde.Die Turmuhr der alten Versöhnungskirche wird übergeben.

17.11. zu Buß- und Bettag Projekt für Schüler (Berlin weit) mit Führung und MauertotenAndacht in der Kapelle
„Orte erleben – Geschichte erfahren – Gedenken wachhalten“

02.12. Die Gedenkstätte Berliner Mauer, mit der Kapelle der Versöhnung werden mit dem europäischen Kulturerbesiegel ausgezeichnet

Gemeinde-Ausflüge/Pilgerwege
mit Renate Fiebig „…und denn nüscht wie raus…“ 
19.03. Taufengelfahrt (Potsdam Mittelmark), 

24.03. Führung „Zeichnungen aus dem MOMA“Gropiusbau Berlin;
11.4. die Götter von Tellhalaf (Pergamonmuseum); 
09.04. Fahrt nach Reckhahn; 
1.5.-6.5. Jakobsweg in Sachsen-Anhalt;
24.6. Gourmetküche in Finsterwalde; 
05.09. Führung "Gesichter der Renaissance. Meisterwerke italienischer Portrait-Kunst" Bodemuseum; 
24.09. Taufengelfahrt (nördliche Prignitz); 
04.12. Gänsekeulenessen und Weihnachtsmarkt in Ließen;
16.12. Gourmetküche in Finsterwalde

2011

08.01. Dreikönigsspiel in der Kapelle
in Kooperation mit der „Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele“

22.01. Gedenken an die Sprengung der Alten Versöhnungskirche, Pfarrer Fischer

22.02. - 04.04. Passionsandachten (mittwochabends)

16.-20.05. KU-Reise nach HORKA Sachsen

Mai – Dezember Unterstützung der Kapellenbetreuung durch Freiwillige von Offene Häuser e.V.
(1) Alejandro Costa Duran (Griechenland), Alejandra Espinoza (Spanien); (2) Tsz Lam LIU (China),
Olga Tsybina (Russland); (3) Nicolo Lorenzetto (Italien), Oben Ercelik (Türkei); (4) Ephtalia Karvouni (Griechenland);
(5) Amalia Milana (Italien)

27.05. Pfingstgottesdienst getanzter Choral „Zieh ein zu deinen Toren“  Cassio Oliveira

02.06. Gemeinde-Rad-Ausflug Berliner Mauerweg / Barnimer Dörferweg

02.06. Bis an die Grenze - der private Blick auf die Mauer,
Filmcollage aus Super-8 (95 min) C. Oppermann / G. Grote; Bernauer 111

12.06. lunch & after work Konzert  – Musik als Dialog 2, 
Werke von Saed Haddad, in Kooperation mit dem Kammerensemble Neue Musik

16./17.06.  LANGER TAG DER STADTNATUR in Kooperation mit 
Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

13.08. 52. Jahrestag des Mauerbaus Gedenkgottesdienst

19.08. Poetry Slam – Ein Dichterwettstreit in der Kapelle, acht nationale Teilnehmer/innen
in Kooperation mit Spokenwordberlin und der Versöhnungsgemeinde

24.07. Roggenernte 2011 in Kooperation mit  Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

24.08. Konzert Könige der Nische, Joachim Gies und Ensemble

28.08. lunch & after work Konzert  – Musik als Dialog 3 in Kooperation
mit dem Kammerensemble Neue Musiklle

08.09. Projekttag Dialog, Körper, Raum, Religion mit Elfi Müller - Ein Dialog 
im Rahmen der Ausstellung Kubus oder Kuppel der ifa Galerie

03.10. „3. Oktober Gott sei dank!  - Beten und Gedenken“ 

Gemeinsam für Berlin e.V., Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin,
Internationaler Konvent mit der Ev. Himmelfahrtsgemeinde und der Christus-Kirche Mitte

09.11. Gedenkandacht zum 22. Jahrestag des Mauerfalls in der Kapelle,
Gäste: Dr. Horst Teltschik und Paula Gelbke (Peh)

11.11. Begegnungsgottesdienst an der Kapelle mit Abendmahl, mit der Sophiengemeinde
und den Nachbargemeinden von Mitte

21.11. zu Buß- und Bettag Projekt für Schüler
(Berlin weit) mit Führung, MauertotenAndacht in der Kapelle „Orte erleben – Geschichte erfahren – Gedenken wachhalten“

20.11.,11.12. KU-Kurs „Prüfungsvorbereitung“ Konfirmandinnen (Jg. 2011/2013)

Gemeinde-Ausflüge/Pilgerwege mit Renate Fiebig „ … und denn nüscht wie raus…
03.04. Ausstellungsbesuch Führung Gerhard Richter Nationalgalerie; 
28.04. Taufengelfahrt Elstal und Umgebung;
05.05. Ausflug Grumsiner Forst (Weltkulturerbe) mit Führung;
10.-15.05. Pilgerweg Berlin – Sachsen-Anhalt;
04.06. Führung Neues Palais Potsdam „Friederisiko“; 2
0.07. Gourmetküche 1 in Finsterwalde;
11.10. Führung Schinkel für alle - ein Universalkünstler Museum im Kulturforum;
27.10. Taufengelfahrt Uckermark;
30.11. Gourmetküche 2 in Finsterwalde;
08.12. Weihnachtsmarkt in Tangermünde

2012

08.01. Dreikönigsspiel in der Kapelle in Kooperation mit der
„Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele“

23.03. Die Millionste Besucherin wird in der Kapelle begrüßt Fotos

02.05-30.06. FOTO-AUSSTELLUNG im Wandelgang der Kapelle
„MAUER KINDER“ von Thomas Hoepker 2. Präsentation wegen großer Nachfrage Fotos

08.05. lunch & after work Konzert  – Musik als Dialog
1, "Royanji" von John Cage in Kooperation mit dem Kammerensemble Neue Musik

02.06. Bis an die Grenze - der private Blick auf die Mauer,
Filmcollage aus Super-8 (95 min) C. Oppermann / G. Grote; Bernauer 111 Video

12.06. lunch & after work Konzert  – Musik als Dialog 2, 
Werke von Saed Haddad, in Kooperation mit dem Kammerensemble Neue Musik

16./17.06.  LANGER TAG DER STADTNATUR in Kooperation
mit  Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

13.08. Gedenkgottesdienst zum 53. Jahrestag des Mauerbaus

19.08. Poetry Slam – Ein Dichterwettstreit in der Kapelle,
acht nationale Teilnehmer/innen in Kooperation mit Spokenwordberlin und der Versöhnungsgemeinde

24.07. Roggenernte 2012 in Kooperation mit  Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

24.08. Konzert Könige der Nische, Joachim Gies und Ensemble

28.08. lunch & after work Konzert  – Musik als Dialog 3 
in Kooperation mit dem Kammerensemble Neue Musik 

08.09. Projekttag Dialog, Körper, Raum, Religion
mit Elfi Müller - Ein Dialog im Rahmen der Ausstellung Kubus oder Kuppel der ifa Galerie

Eine Partie der Roggenernte 2012, vom Feld der Kapelle der Versöhnung , wird als Saatgut reserviert
um 2013 an symbolträchtigen Orten in Ländern ,die nach 1989 der Europäischen Union beigetreten sind ausgeät  zu werden.

21,09. Der Verein Friedensbrot e.V. wird in der Kapelle der Versöhnung gegründet,
jedes Mitglied erhält von Pfarrer Fischer ein kleines Säckchen mit Roggen vom Ort und ein Roggenbrot

21.09. Roggenaussaat in Kooperation mit  Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät

der Humboldt-Universität zu Berlin

23.09. Musikalische Andacht, deutscher ökumenischer Chor aus Madrid, 
Leitung: Ellen Erdmann

30.09. Erntedankgottesdienst

03.10. „3. Oktober Gott sei dank!  - Beten und Gedenken“ 
Gemeinsam für Berlin e.V., Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin, Internationaler
Konvent mit der Ev. Himmelfahrtsgemeinde und der Christus-Kirche Mitte

08.-10. Oktober Instandhaltungsarbeiten am Fußboden, die Kapelle (auch der Wandelgang!) 
bleiben wegen GESCHLOSSEN, es finden auch KEINE Mauertotenandachten statt!

09.11. Andacht zum 23. Jahrestag des Mauerfalls in der Kapelle,
Gäste: Dr. Horst Teltschik und Paula Gelbke (Peh)

11.11. Begegnungsgottesdienst mit Abendmahl, mit der Sophiengemeinde und den Nachbargemeinden in Berlin-Mitte

21.11. „Erinner-Dich-Mal“ Mauertotenandacht und Führung Gedenkstätte
Projekttag zu Buß- und Bettag  in der Kapelle für Schüler/Konfirmanden aus Berlin
Orte erleben – Geschichte erfahren – Gedenken wachhalten“

Gemeinde-Ausflüge/Pilgerwege mit Renate Fiebig „ … und denn nüscht wie raus… “
03.04. Ausstellungsbesuch Führung Gerhard Richter Nationalgalerie; 

28.04. Taufengelfahrt Elstal und Umgebung;
05.05. Ausflug Grumsiner Forst (Weltkulturerbe) mit Führung;
10.-15.05. Pilgerweg Berlin – Sachsen-Anhalt;
04.06. Führung Neues Palais Potsdam „Friederisiko“;
10.07. Gourmetküche 1 in Finsterwalde;
11.10. Führung Schinkel für alle - ein Universalkünstler Museum im Kulturforum; 
27.10. Taufengelfahrt Uckermark; 
30.11. Gourmetküche 2 in Finsterwalde; 
08.12. Weihnachtsmarkt in Tangermünde

2013       

Ökumenische Bibelgespräche - „Der Tod ist nicht mehr sicher“, 18.00 - 19.30 Uhr,
26. Februar, Markus 1, 1-5; Augustana-Gemeinde, Gemeindehaus, Usedomer Str. 1
05. März, Markus 7, 31-37; Gemeinde am Humboldthain, Gustav-Meyer-Allee 2
12. März, Markus 8, 27-9,1; St. Sebastian, Gemeindehaus; Feldstr. 19

19. März, Markus 16, 1-8; Versöhnungsgemeinde, Gemeinderäume; Bernauer Str. 111

Der Gemeindekirchenrat (GKR) der Versöhnungsgemeinde
hat am 28. Februar unter Leitung des Superintendenten Martin Kirchner 
und in Anwesenheit des Konsistorialpräsidenten Ulrich Seelemann 

und des Direktors der Stiftung Berliner Mauer, Prof. Dr. Axel Klausmeier getagt.
Zur Neubesetzung der Pfarrstelle der Versöhnungsgemeinde hat sich der GKR i
n einer sehr intensiven Beratung darauf verständigt

Pfarrer Thomas Jeutner aus Hamburg der Gemeinde zu präsentieren.

28.03. Gründonnerstag 18.00 Uhr, Pfarrer Manfred Fischer
„DIE BROTSCHALE“ GOTTESDIENST und PASSAHERINNERUNG

29.03.*Karfreitag 10.00 Uhr, Pfarrer Manfred Fischer
„DIE LEERE SCHALE“ GOTTESDIENST, mit Abendmahl

29.03. Karfreitag 12.45 Uhr,
ÖKUMENISCHER KREUZWEG „Karfreitag“ letzte Kreuzwegstation Kapelle

31.03. Ostersonntag 05.30 Uhr, Pfarrer Manfred Fischer
„DIE FEUERSCHALE“ Ostermorgenfeier

31.03. Ostersonntag 06.30 Uhr, Heidrun Albert
OSTERFRÜHSTÜCK Gemeindehaus Bernauer Str. 111

31.03. Ostersonntag 10.00 Uhr, Pfarrer Manfred Fischer  
DIE WASSERSCHALE“ GOTTESDIENST mit Tauferinnerung

21.04. 10.00 Uhr, Sonntag Jubilate             
wird sich Pfarrer Thomas Jeutner der Gemeinde >

im Gottesdienst vorstellen, nach kurzer Pause im Wandelgang,
besteht die Möglichkeit, Fragen an  Pfarrer Jeutner zu richten.
Die Moderation übernimmt Superintendent Martin Kirchner.

25. April 2013, Donnerstag wird der Gemeindekirchenrat dann in einer Sondersitzung
die Wahl des Pfarrers der Versöhnungsgemeinde, in der Nachfolge von Pfarrer
Manfred Fischer durchführen.

28. April 10.00 Uhr, Sonntag Kantate,
wird Pfarrer Manred Fischer in einem Gottesdienst in der Kapelle der Versöhnung
von Superintendent Martin Kirchner entpflichtet.

15. Juni, 15.00-19.00 Uhr  / Sonntag 16. Juni, 12.00-17.00 Uhr 

Die Saat geht auf! Roggenanbau auf ehemaligem Todesstreifen LANGER TAG DER STADTNATUR
in Kooperation mit  der Stiftung Berliner Mauer und Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät 
/  Fachgebiet Acker und Pflanzenbau der Humboldt-Universität zu Berlin 

Es begann mit Lupinen, die 1990 durch die DDR-Bürgerbewegung gesät wurden. 

Seit 2005 baut die Versöhnungsgemeinde Roggen an, der geerntet, zu Mehl vermahlen und zu Friedensbroten
und Abendmahloblaten verbacken wird. Das Roggenfeld ist zu einem Symbol der Gedenklandschaft des ehemaligen Todesstreifens geworden. 
Wie in den Jahren zuvor wollen wir Ihnen am Langen Tag der StadtNatur einen Einblick in die Geschichte
und zukünftige Projekte an diesem Ort geben. Es gibt Führungen über das Gelände,
Informationen zu Planungen für 2014, sowie zum Roggenfeld. Zudem laden wir Sie zur Verkostung und geben Anregungen
zur Selbstaussaat und bieten Austausch von Anbau-Erfahrungen.

25. Juli  Nachhaltiges Zeichen der Versöhnung: 
Roggenernte auf dem Gelände der Gedenkstätte Berliner Mauer

Am morgigen Donnerstag, 25. Juli 2013, wird das Roggenfeld auf dem Gelände der Gedenkstätte Berliner Mauer abgeerntet.
Bereits seit acht Jahren nimmt der kleine Getreideacker rund um die Kapelle der Versöhnung einen wichtigen Teil des Gedenkstättengeländes ein:
Er ließ im ehemaligen Todesstreifen wieder Leben aufblühen.

11.08. 14.00 Uhr, 11.Sonntag n. Trinitatis,    
Einführung von Pfarrer Thomas Jeutner
in das Amt des Pfarrers der Versöhnungsgemeinde durch Superintendent Martin Kirchner
anschließend Nachmittag der Begegnung bei Kaffee und Kuchen

Thomas Jeutner (52) wird Pfarrer der Versöhnungsgemeinde in Berlin-Wedding. 
Der Theologe war zuletzt zwölf Jahre Pfarrer in Hamburg-Sasel. 1989 war er Pressevikar bei der evangelischen Wochenzeitung  „die Kirche“,
danach neun Jahre Redakteur der pommerschen Kirchenzeitung. Jeutner ist verheiratet mit der Theologin Marie Anne Subklew,
Stellvertretende der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur. S
ie haben vier Kinder. Sein Dienstbeginn ist am 1. August 2013.
aus: die Kirche Nr. 20, S. 9

13.08. 54. 10.30 Uhr, Jahrestag des Mauerbaus Liturgie Pfarrer Thomas Jeutner                                                                

03.10. 15.00 Uhr, Tag der Einheit an der Kapelle      Danken/Feiern/Beten   
Johannes, Referendariat in Rheinland Pfalz beim OLG Koblenz 10.2013 – 11.2015

03.11. 10.00 Uhr, 23. Sonntag n. Trinitatis Pfarrer Thomas Jeutner
Entpflichtung und Verabschiedung Pastor Thomas-Dietrich Lehmann
Superintendent Martin Kirchner wird die Entpflichtung von Pfarrer Lehmann vornehmen,
der 25 Jahre lang ehrenamtlich als Pfarrer, Seelsorger und Archivar in der Versöhnungsgemeinde tätig gewesen ist. 
Der 57jährige, Vater einer 19jährigen Tochter, wird künftig in vermehrtem Umfang als 
Gefängnisseelsorger in der Justizvollzugsanstalt Moabit arbeiten. 

1988 war Lehmann im Kirchsaal der Versöhnungsgemeinde als Pfarrer im Ehrenamt ordiniert worden. 
Zuvor hatte er von 1975-1984 Theologie, Rechtswissenschaften und Sozialpädagogik studiert. 
Aufgewachsen in Westberlin, arbeitete er nach dem Studium bis heute als Taxifahrer und ist 
darüber hinaus seit 2003 auch als Stadtführer tätig. 

Dabei sind seine geführten Stadtrundfahrten zur Geschichte des Kalten Krieges und der'
Studentenbewegung ein Spezialgebiet. 
Thomas Dietrich Lehmann wohnt seit 1978 in einem Hausprojekt im Wedding und arbeitet in Bürgerrechts-
und Anti-Atominitativen mit. Seit 1984 machte er Erfahrungen im Archivwesen an der TU Berlin, die er 1997 mit einer Qualifizierung
in der kirchlichen Archivarbeit vertiefte. Die Versöhnungsgemeinde wird ihn ihm den Prediger in den Sonntagsgottesdiensten vermissen.
Der seelsorgerliche Theologe, der in der Kapelle der Versöhnung auch weiter Andachten hält, bleibt der Gemeinde erhalten.
Vielen ist er über die Jahrzehnte Gesprächspartner und Freund geworden.

09.11. 10.00 Uhr, 24. Jahrestag des Mauerfalls                              

10.11. ab 10.45 Uhr, drittletzter Sonntag im KJ     
gemeinsamer liturgischer Weg und Gottesdienst mit der Sophiengemeinde,
mit Abendmahl (open Air), anschließend Gespräch und Kontakte beim Tee

22.11. 19.30 Uhr 
Glockenläuten zum Gedenken an Luftangriffe auf Berlin.
Zum 70-jährigen Gedenken werden jeweils die tiefsten Glocken der damals betroffenen Kirchen 
bzw. ihrer Nachfolgebauten eine Viertelstunde lang geläutet, auch an der Kapelle der Versöhnung. 
Bei dem Bombenangriff am 22. und 23. November 1943 wurde auch die Versöhnungsgemeinde schwer getroffen.
Viele Häuser wurden zerstört, darunter sämtliche Schulen. Über 200 Menschen verloren ihr Leben. 300 wurden obdachlos. 
Auch das Gemeindehaus und die Kirche wurden beschädigt.
Die Dächer wurden abgedeckt, die Altarfenster zerbarsten und Türen wurden zersprengt.

"Die Kirche ist auf absehbare Zeit unbenutzbar", schreibt Pfarrer Kersten an das Konsistorium. "
Ebenso auch der kleine und der große Saal. 
Wir haben jetzt den kleinen Saal wieder notdürftig hergerichtet,
die Fenster mit Brettern und Pappe verschalt, so daß wir darin wieder Gottesdienst halten können. (...)

Der große Saal, in welchem 100 Betten für Bombengeschädigte stehen, war unbenutzbar, da sämtliche Fensterscheiben zertrümmert waren,
so daß der Wind ein Wohnen im Saal unmöglich machte.Das Dach der Kirche wurde von einer Militärabteilung notdürftig repariert.
s ie sollte eigentlich die Schäden an der U-Bahn beheben. Doch ihr Kommandant, ein ehemaliger Theologiestudent, 
schickte einige auch auf das Kirchdach. Die Gebäudeschäden wurden im folgenden Jahr von der Hausgemein­schaft beseitigt. 

Bei einem schweren Spreng- und Brandbombenangriff am 8. Mai 1944 wurde die Wohnanlage 
des zur Gemeinde gehörenden Vaterländischen Bauvereins schwer getroffen. 
Fünf Häuser wurden total zerstört und fünfzehn beschädigt.

01.12. 10.00 Uhr, 1. Advent, Pfarrer Thomas Jeutner Einführung, Neuer GKR

Zum Tod (06.12.) von Pfarrer Manfred Fischer

Mit Betroffenheit und Erschütterung hat die evangelische Versöhnungsgemeinde in Berlin-Wedding
am gestrigen Zweiten Advent vom Tod ihres langjährigen Pfarrers i.R. Manfred Fischer erfahren. 
Im Gottesdienst hatte seine Familie den versammelten Gemeindemitgliedern berichtet,
Nach der letzten Operation im Berliner Herzzentrum ist er nicht mehr aufgewacht.

Am Freitag, dem 6. Dezember, ist Manfred Fischer gestorben.
Erst im April war er von seinem 38jährigen Dienst in der Versöhnungsgemeinde entpflichtet
und in den Ruhestand verabschiedet worden. Die Gemeinde verliert mit ihm einen Begleiter, 
Seelsorger, Prediger und Stadtteilarbeiter, der über den jahrzehntelang gemeinsam gegangen Weg vertraut geworden ist. 
Angesichts der Nachricht von seinem Tod spürten wir gestern in der Kapelle der Versöhnung 
in besonderer Weise die tragende Kraft der adventlichen Texte und Lieder. 
Für die trauernden Freunde, Weggefährten und vor allem für seine Familie erhoffen wir, 
dass wahr wird, was gestern von seinen Angehörigen und der Gemeinde im Gottesdienst gesungen wurde:
das Lied gewordene Gebet um Gottes Behüten in schwerer Zeit, nach den Worten Paul Gerhardts:

Pfarrer Manfred Fischer hat seit 1975 während seines gesamten 38-jährigen Berufslebens die Versöhnungsgemeinde begleitet.
Zwar immer am gleichen Ort, aber an einem Ort im Wandel der Zeit: mit immer neuen Situationen, mit immer neuen Menschen.
Nach der Öffnung der Berliner Mauer im November 1989 ebnete er mit dem segensreichen Neubau der Kapelle der Versöhnung
auf den Fundamenten der 1985 gesprengten Versöh-nungskirche die Wege der Versöhnungsgemeinde für die Zukunft. Wo einst
im Mauerstreifen Gewalt herrschte, sollte nun wieder Leben entstehen, versinnbildlicht an den Roggenfeldern neben der Kapelle der Versöhnung.

Versöhnung ist für Manfred Fischer nicht nur der Name seiner Gemeinde gewesen; für ihn und seine Gemeinde war Versöhnung eine Berufung:
sich rufen zu lassen zur Versöhnung mit Gott und aus dieser Bindung heraus miteinander Versöhnung zu leben.

Das Gemeindeleben richtete Manfred Fischer an den Festen des Kirchenjahres aus. Eines seiner höchsten Anliegen
war dabei stets die Aufführung des Krippenspiels zum Heiligen Abend. Dabei haben sich Junge und Alte, Männer und Frauen,
Starke und Schwache in der Kapelle versammelt und wirkten mit als große Gemeindefamilie, in Spiel und Gesang. Auch zu anderen Festen
des Kirchenjahres, ob in kleiner Runde oder in der randvollen Kapelle rief Manfred Fischer Gott an, mit Klage und Lob in der Gemeinschaft.

 Andreas Seidel  (Vorsitz GKR )     Pfr. Tomas Jeutner

 Liebe Schwestern und Brüder, 
gestern erhielt ich die Nachricht vom Tode unseres Amtsbruders Manfred Fischer. 
Wir sind erschüttert und teilen unser Beileid mit der Familie und der Versöhnungsgemeinde. 
Erst in diesem Jahr haben wir ihn in den Ruhestand entpflichtet. 
Er war überglücklich über die Ehrungen, die ihm aus diesem Anlass zuteilwurden. 
Er hatte sich mit dem Projekt "FriedensBrot" eine neue Aufgabe vorgenommen.

Er war dankbar, dass er mit seiner Gemeinde, in der er viele Jahrzehnte wirkte und lebte, 
bis zu seiner Entpflichtung das Kirchenjahr bis zum Osterfest feiern konnte. 
Wir trauern um den Amtsbruder Manfred Fischer, der mit unglaublicher Kreativität und Kraft 
gegründet in festem Glauben seiner Gemeinde, unserer Kirche, unserer Stadt, unserem Land gedient hat.
Wir bitten um Trost für die Ehefrau, die Kinder und Enkelkinder, für die Familie, für die Freunde und Weggefährten
in diesem reich gesegneten Leben.

Martin Kirchner, Superintendent

 

Für das nächste Jahre hatte Manfred Fischer schon wieder Spektakuläres vor.
Die Getreideernte auf dem Feld neben der Kapelle hatte er in Säckchen in alle Länder des Ostens verschickt,
die seit 1989 ihre Freiheit zurückgewonnen haben. 
Mit der Bitte, die Körner auszusäen
und die Ernte zurück nach Berlin zu schicken. In der Aktion „FriedensBrot“ sollte das Korn, 25 Jahre nach dem Fall der Mauer
in der Versöhnungskirche „verbacken“ werden. 
 

 24.12. 16.00 Uhr, Heilig Abend mit Krippenspiel, Pfarrer Thomas Jeutner      

24.12. 18.00 Uhr, Heilig Abend,  Christvesper, Pfarrer Thomas Jeutner  
       

2014  
                    

Ökumenische Bibelgespräche  je Dienstags, 18.00 - 19.30 Uhr  / Orte wechselnd  
25.03. „gefragt und vergessen” Genesis 39,20 ff.  
Himmelfahrtkirche am Humboldthain, Gustav-Meyer-Allee 2 
01.04. „gefürchtet und mächtig” Gen 42 /
Versöhnung, im Besucherzentrum; Bernauer Str. 119
(Besucherzentrum Berliner Mauer) Garten- / Bernauerstr.
08.04. „erkannt und versöhnt” Gen 45 u. 50,20 ff.
Augustana-Gemeinde, Gemeindehaus; Usedomer Str. 11

11.04., 17.00 Uhr ÖKUMENISCHER KREUZWEG / Wedding

18.04. 11.45 Uhr, Karfreitag ÖKUMENISCHER  KREUZWEG Mitte

20.04. 05.30 Uhr, Ostersonntag Ostermorgenfeier „DIE FEUER-SCHALE“

20.04. 06.30 Uhr, Ostersonntag Osterfrühstück, Ort: kleine Kapelle im Lazarus

20.04. 10.00 Uhr, Ostersonntag, Pfarrer Thomas Jeutner

Ehrenamtliche Kirchenhüter gesucht
für die „Kapelle der Versöhnung“ an der Bernauer Straße Nr. 4.
Durch mehrere Einsatz-Schichten pro Tag soll die Öffnung der Kapelle von jeweils zwei bis drei gleichzeitig diensthabenden Ehrenamtlichen
von 10.00 – 17.00 Uhr gewährleistet werden.

Das Kapellen-Ensemble mit seinem ebenerdigen Glockenstuhl ist als Erinnerungsort wichtiger Bestandteil
der viel besuchten Gedenkstätte Berliner Mauer.
Die Zahl der Kapellen-Besucher ist auf derzeit bis zu 2.000 Menschen täglich angestiegen.
Der 1999 entstandene kleine Gottesdienstraum aus Lehm mit seinen gut 90 Sitzplätzen
efindet sich an der Grenze zwischen den Bezirken Wedding und Alt-Mitte. 
Er gemahnt an die Geschichte des Ortes mit seinen Spuren der deutschen Teilung.
Gleichzeitig setzt er ein Zeichen der Versöhnung zwischen Ost und West. Viele Menschen 
aus unserer Stadt und aus aller Welt nutzen die Möglichkeit, im Altarraum eine Kerze anzuzünden. 
Die Kirchenbesucher bestätigen, wie gut es ihnen tut, für einige Minuten zur Ruhe zu kommen
und in der Stille ein Fürbitt- oder Dankgebet zu sprechen. 
Die erfreulich hohen Besucherzahlen sind eine kaum noch zu bewältigende Herausforderung an das winzige Team der Kirchenhüter.
Der Gemeindekirchenrat sucht Unterstützung. Haben Sie Lust, dabei zu sein?

Sie brauchen für den Kirchenhüter-Dienst vor allem Offenheit und Kontaktfreudigkeit, 
auf Menschen zuzugehen. Wir laden Sie ein zu Kennenlern-Treffen und einem Einführungsseminar.
Wir machen Sie vertraut mit der politischen, architektonischen und kirchengeschichtlichen Bedeutung der Kapelle der Versöhnung.
Sie gewinnen Einblick in einen der interessantesten Erinnerungsorte unserer Stadt mit ihren internationalen Gästen.

Sie gehören zum Team der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden.

02.05. – 11.06. AUSSTELLUNG
„Werktätige mit Faltbeutel“  -  War da was? Da war was. Was war da? 
24 Collagen von Martin Hoffmann / Eröffnung: Freitag 02. Mai 11.00 Uhr

In Kooperation:  Stiftung Berliner Mauer mit der Evangelischen Versöhnungsgemeinde
Im Wandelgang der Kapelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr
Die Bestandteile der Collagen sind so ausgesucht, dass die abgebildeten Vorgänge bestimmten Tageszeiten zugeordnet werden könnten.
Der Zyklus versucht, die DDR-Gesellschaft der 80er Jahre als so vielfältig und widersprüchlich vorzustellen,
dass deutlich wird: So wie sich kaum »fertige« Sätze über »die DDR« aussprechen lassen – so lässt sich auch nicht »die gültige
Bildersammlung über diese deutsche Gesellschaft zusammenstellen.

und denn nüscht wie raus… Liederweg Rehfelde 
24. 05. Sonnabend, Treffen 09.20 Uhr, Bahnhof Lichtenberg 
Unter sangeskundiger Führung des Sängerkreises Rehfelde wandern wir zu den 20 Stationen des Liederweges
(ca. 10-12 km Fußweg) vom Bahnhof Rehfelde über Zinndorf und Werder zurück nach Rehfelde.

23.05. 20.00 Uhr, KAROL 
Gespielt von Nordbahn 007;
Theatergruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Glienicke/Nordbahn
Satire in einem Akt von Sławomir Mrožek
Der Autor Sławomir Mrožek wurde 1930 in der Nähe von Krakau geboren.

Mit spitzer Feder und in surrealer Überzeichnung nimmt er in seinen Werken die Liaison von geistiger Beschränktheit und Macht
aufs Korn, die keineswegs nur in totalitären Systemen menschliches Zusammenleben vergiftet. Der Einakter „Karol" erschien 1961,
im gleichen Jahr wie auch die Stücke „Auf hoher See" und „Striptease".Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968
beantragte er in Frankreich politisches Asyl. 1996 kehrte er in seine Heimatstadt Krakau zurück.
Er starb am 15. August 2013 in Nizza.


01.06., 14.00 Uhr KONZERT
RELAX 2 RELAX - NEUE WELTMUSIK   Eintritt frei, Spenden erbeten
 Joachim Gies - Saxophone, Perkussion, Komposition
Chris Dehler - Didgeridoo, Maultrommeln, Klangschalen, Monochord
„Die Faszination dieser Musik ist mit Worten nur schwer zu beschreiben.
Sanfte Töne wechseln mit dynamisch kraftvollen Passagen.
Die Zuhörer erleben eine andere Zeit, die mal still zu stehen scheint,
sich ausdehnt und dann wieder intensiv erlebt wird. Hören, horchen und lauschen,
weit ab von einer Welt des täglichen Lärmkonsums.“ 

09.06. Pfingstmontag Regionalgottesdienst im Schillerpark

15.06.10.00 Uhr,  Trinitatis,GEMEINDEVERSAMMLUNG 
Zu unserer diesjährigen Gemeindeversammlung lade ich Sie im Namen des Gemeindekirchenrates herzlich ein.
Nach dem Gottesdienst (Beginn: 10 Uhr) werden wir im Wandelgang  zu Berichten und Austausch zusammenkommen.
Neben den Vorhaben im laufenden Jahr 2014 stehen u.a. Informationen über das Baugeschehen auf der Tagesordnung.
Im Mittelpunkt werden die Planungen für eine neue Klein-Orgel stehen, Als Fachmann und Leiter des Orgel-Fachbeirates unserer Gemeinde
werden wir Kirchenmusikdirektor Michael Bernecker begrüßen.

 

16.06.+17.06.
LANGER TAG DER STADTNATUR Roggen auf dem "Todesstreifen"
und "Gemeinschaftsgarten im NiemandsLand" Informationen und Gespräche
Sa.16.06. 15:00 - 20:00 Uhr *Führung um 15.30 und 18.30
So.17.06. 12:00 - 17:00 Uhr *Führung um 13.00 und 16.00
Treffpunkt FÜHRUNG am Eingang der Kapelle
Stiftung Berliner Mauer und Lebenswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Fachgebiet Acker und Pflanzenbau,
Projekt der Evangelischen Versöhnungsgemeinde mit Michael Spengler / denkwerk
"Metapher für die Kultivierung des Geländes des Todesstreifens und seiner Aneignung durch die Versöhnungsgemeinde seit 1989".
Es begann mit Lupinen, im Frühjahr 1990 durch Mitglieder der DDR-Bürgerbewegung ausgesät
das Leben kehrte symbolisch in den Todesstreifen der Mauer zurück.
Das Roggenfeld an der Kapelle ist seit 2005 zu einem Symbol der Gedenklandschaft am ehemaligen Todesstreifen in der Bernauer Straße geworden.

Wir wollen auch in diesem Jahr wieder einen Einblick in beide Projekte und ihre Geschichte geben.
Es erwarten Sie * s.o. kleine fachkundige Rundgänge mit Informationen zum Roggenfeld - und zum GARTEN im NIEMANDSLAND
einem Projekt der Versöhnungsgemeinde und der Gemeinde am WeinbergKONZERT zum Johannistag

Chor und Orgel Geistliche und Weltliche A-capella-Chormusik
aus Europa und barocke Orgelwerke und Improvisationen
Projektchor s. O. Einstudierung: Annette Diening; Kammerchor La voix mixte, Uta Schlegel
–Leitung Dr. Dietmar Hiller - ORGEL
Eintritt frei. Spenden erbeten

Anschließend lassen wir den Abend beim Johannisfeuer im "Garten Niemandsland" ausklingen.

13.08., 55. Jahrestag des Mauerbaus  GEDENKVERANSTALTUNG
10.30 Uhr Andacht,  Pfarrer Thomas Jeutner / Beitrag: Curt Stauss
Beauftragter des Rates für Seelsorge und Beratung von Opfern der SED-Kirchenpolitik
11.00 Uhr Gedenken am Mahnmal Berliner Mauer

23.08. 13.00 Uhr, „15 Jahre Zusammenarbeit mit Offene Häuser“
Besucher und Gäste von Open Houses e.V.  und Gemeinde
Rundgänge auf aktuellen und historischen Pfaden (Geh_Hör-Spiel im Stadtteil)
ab 18.00 GRILLEN / BIER / BILDER aus allen Jahren (hinter der Kapelle und im Wandelgang)


24.08. 10.00 Uhr, 10. So. nach Trinitatis, Pfarrer Thomas Jeutner 
GOTTESDIENST, 15 Jahre  Zusammenarbeit mit  Open Houses e.V.

31.08. 19.00 Uhr, Kapelle „Poetry Slam – ein Dichterwettstreit“
8 Poeten treten unter dem Thema „Mauerfall“ in einen lyrischen Wettstreit
– das Publikum stimmt ab, Moderation Wolfgang Hogekamp,  in Kooperation  mit Spokenwordberlin

ab 11.09.19.00 UHR WE ARE THE PLAY – WENDE-ERFAHRUNGEN VON MIGRANTEN
Interaktive Performance • jeweils Donnerstag bis Sonntag, 12.-14., 18.- 21., 25.- 28.09., 19.00Uhr • /Ein Projekt von Sisyphos, der Flugelefant 

in Kooperation mit: dem English Theatre, Ev. Versöhnungsgemeinde und ehrliche arbeit – freies Kulturbüro

29. September 2014 "Welcome am Seddiner See“ am 

Zum Begrüßungsabend „Welcome am Seddiner See“ in der dortigen Heimvolkshochschule 
Teilnehmer der zwölf europäischen FriedensBrot-Partnerländer sowie Gäste aus weiteren acht europäischen Ländern und der USA
wurden herzlich willkommen geheißen. 
Für den Verein Friedensbrot schilderte Prof. Dr. Dr. h.c. Frank Ellmer die Entstehungsgeschichte
des Roggenfeldes auf dem ehemaligen Todesstreifen an der Berliner Mauer der Bernauer Straße. 
Dieses symbolträchtige Zeichen für Frieden und Versöhnung
sei Anstoß für die Gründung eines zivilgesellschaftlichen Vereins und Projektes „FriedensBrot“ geworden, und mit der europäischen

Konferenz aus Anlass des 25. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer und des Eisernen Vorhangs wolle man den wechselseitigen Zusammenhang zwischen
Friedenssicherung und nachhaltiger Landwirtschaft verdeutlichen.
Plenum 1 am 30. September 2014: Unser FriedensBrot: „Geschichte und Geschichten“

Äußerste Aufmerksamkeit für Anton Blöth – mit dem Thema „Geschichte und Geschichten“, der Vorstellung aller zwölf am FriedensBrot-Projekt beteiligten Länder
Bulgarien, Deutschland, 
Estland, Lettland, Litauen, Kroatien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn.
Saatgut vom Roggenfeld an der Bernauer Straße, das seit Jahren von der Versöhnungsgemeinde i
n Zusammenarbeit mit der Agrarfakultät der Humboldt-Universität
bebaut wird, war in den elf Partnerländern an ähnlich historisch bedeutsamen Orten als „Friedensroggen“ ausgesät 
und geerntet worden,
darunter ehemaligen Kriegsschauplätzen, Zwangslagern und Deportationsorten. Die Vortragenden beschrieben die Rolle der Landwirtschaft
in ihren Ländern, 
insbesondere auch im Transformationsprozeß nach 1989.

Genau an dem Ort, in dem wunderschönen Konferenzsaal der Heimvolkshochschule am Seddiner See, an dem es vor 10 Jahren und einem Tag, am 29.09.2014 begann,
treffen wir uns wieder in Deutschland. Dieses Mal bereits zur 10. Jahreskonferenz des internationalen Netzwerkes „Frieden und Landwirtschaft“.

Gäste aus Zivilgesellschaft und Politik fast aller Partnerländer sind angereist. Zwei ständige Gastländer, Finnland und die Ukraine, sind neu dazugekommen.

Der Saal ist geschmückt: Wie vor zehn Jahren mit den inzwischen 14 Fahnen der Partnerländer, dem Logo und den Symbolen des Projektes FriedensBrot.
Neu dazu kam eine Galerie von Gemälden der FriedensBrote aller bisherigen Jahreskonferenzen: 2014 in Berlin (Deutschland), 2015 in Poznan (Polen),
2016 in Szarvas (Ungarn), 2017 in Varna (Bulgarien), 
2018 in Sangaste (Estland) and Koni (Lettland), 2019 in Vilnius (Litauen) 2019, 2021 digital in Rumänien,
2022 in Novo mesto (Slowenien) und 2023 in Modra (Slowakische Republik). 

dieses einmaligen Kunstwerke als Erinnerung an die Geschichte des FriedensBrot-Projektes
von der in Nürnberg geborenen und heute in Berlin lebenden Künstlerin Sabine Frank.gemalt wurde allen vorgestellt

Mittwoch 01.10. FESTAKT "SÄEN UND ERNTEN IN FRIEDEN" Verein FriedensBrot e.V.
(Anlass 25. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer und Eisernem Vorhang in Europa )
Öffentliche Veranstaltung im Senatssaal der Humboldt-Universitiit zu Berlin, Unter den Linden 6,
Ab 12.00 Uhr Bustransfer zur Kapelle der Versöhnung Bernauer Str. 4

GOTTESDIENST  EHRUNG  UNSERES EUROPÄISCHEN  FRIEDENSBROTES
13.00 Uhr Ökumenischer (Ernte-)Dank An der Kapelle der Versöhnung Pfarrer Thomas Jeutner
14.00 Uhr feierlicher Anbruch und Verkosten Des Europäischen Friedensbrotes 
SCHLUSSWORT Christian Schmidt - Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft
Schirmherr des Projektes „FriedensBrot e.V."

15.00 Uhr   ENDE DES OFFIZIELLEN PROGRAMMS UND AUSKLANG

Sonntag 03.10., ab 15.00 Uhr
DANKEN und BETEN Ökumenische Andacht an der »Kapelle der Versöhnung«
Musik: Band der deutsch-russischen Gemeinde „Quelle des Lebens“ 
Predigt: Weihbischof i. R. Johannes Weider Mitwirkung:Pastor Sergej Demidovitsch Ostukraine

16.00 Uhr  BETEN und Gedenken „Miteinander den Weg gehen“ 
über den ehemaligen Grenzstreifen mit der Mauer-Gedenkstättet.


09.11. 
25. Jahrestag des Mauerfalls Gedenkgottesdienst
25 Jahre friedliche Revolution“
ARD-Fernsehgottesdienst 
von 10.30 – 11.00 Uhr aus der Kapelle der Versöhnung in Berlin-Mitte
Begrüßung Pfr. Jeutner:
Drei Meter sechzig hoch und ein Meter zwanzig breit waren die Maße der Berliner Mauer.
Unermesslich war das Ausmaß an Demütigung, Ohnmacht und Schmerz, wofür sie ein steinernes Zeichen war.
Mein erster Schritt durch die für einen winzigen Durchgang geöffnete Mauer führte hierher– in die Bernauer Straße.
Im Nacken spürten wir den alten Schmerz – vor uns lag die neue,
nicht zu fassende Freiheit. Wir weinten. Und grüßten und umarmten uns mit fremden Menschen. Das war vor 25 Jahren, und doch ist es wie gestern....

.....     ......  vor 25 
Jahren fiel die Berliner Mauer. Wir sind dankbar für den gewaltlosen Weg zur Freiheit;

Zum Gedenktag schließlich ein gedichtetes Denkzeichen aus dem Jahr 1990,
von Rainer Kunze: 
DIE MAUER  
Als wir sie schleiften, ahnten wir nicht, / wie hoch sie ist / in uns / Wir hatten uns gewöhnt / an ihren horizont /
Und an die windstille / In ihrem schatten warfen / alle keinen schatten / Nun stehen wir entblößt / jeder entschuldigung.

 Pfr. Jeutner      Vater unser…
LICHTERKETTE-  durch Berlin

23.11. 10.00 Uhr, Ewigkeitssonntag mit Abendmahl, Pfarrer Thomas Jeutner
ab 16. Dezember sitzen wir wieder in der Bernauer Str. 111

Weihnachtspiele in der Kapelle der Versöhnung
gespielt von der „Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele“
Eintritt frei! / warm anziehen, die Kapelle ist unbeheizt!
SONNABEND 13. Dezember 16.00 Uhr PARADEIS-SPIEL geeignet für Kinder ab 6 Jahre
SONNTAG 14. Dezember 3. Advent 16.00 Uhr CHRISTGEBURT-SPIEL
aufgeführt von der Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele
24.12. 16.00 Uhr, Heilig Abend /  Krippenspiel, Pfarrer Thomas Jeutner 

24.12. 18.00 Uhr, Heilig Abend /  Christvesper, Pfarrer Thomas Jeutner 
25.12. 10.00 Uhr, 1. Christtag, Diakon Oliver Lehmann 
31.12. 15.00 Uhr, Sylvester / Jahresschluss m. Abendmahl, Pfarrer Thomas Jeutner                                

 SONNTAG 11.01., 1. So nach Epiphanias,.
16.00 Uhr, 
DREIKÖNIGS-SPIEL 

Gedenken an den 30. Jahrestag
der Sprengung der Versöhnungskirche
22.und 28. Januar 1985


 2015

11.01. 16.00 Uhr, 1. So nach Epiphanias, Dreikönigsspiel
in der Kapelle in Kooperation mit der
„Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele“

Gedenken an den 30. Jahrestag
der Sprengung der Versöhnungskirche
22.und 28. Januar 1985
Vor 30 Jahren: Versöhnungskirche wird im Todesstreifen der Mauer gesprengt
Durch einen 1984 von den Kirchenleitungen im damaligen Ost- und Westberlin mit dem Ostberliner Magistrat ausgehandelten Grundstücks-Verkauf
konnte im DDR-Neubaugebiet Hohenschönhausen ein Gemeindezentrum errichtet und 1988 eingeweiht werden.
Liturgische Gegenstände waren vor der Sprengung ausgelagert und unter anderem in der 1981 gegründeten Ostberliner Versöhnungsgemeinde Marzahn
weiter verwendet worden.
Die Ostberliner ehemalige Versöhnungsgemeinde ist seit 2002 Teil der Biesdorfer Ev. Versöhnungsgemeinde, das Gemeindezentrum heißt seitdem „Gemeindezentrum Nord“.
Im Anschluss an den Gottesdienst laden die Versöhnungsgemeinde und die Gedenkstätte Berliner Mauer zu einem öffentlichen Zeitzeugen-Gespräch
in den Gemeinderaum in der Bernauer Straße 111 ein. Zu den Gästen gehören der auf dem Gelände der Versöhnungskirchen an der Bernauer Straße
aufgewachsene Jörg Hildebrandt (Mitbegründer des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg ORB)
und später stellvertretender ORB-Chefredakteur), sowie Martin Michael Passauer (Generalsuperintendent i.R.)
und Pfarrerin Claudia Pfeiffer, Versöhnungsgemeinde Berlin-Biesdorf,
Pfarrerin Nana Dorn, Hohenschönhausen Nord (Grüber-Zentrum),

 

ab AscherMittwoch 17.00 Uhr PASSIONSANDACHTEN
18. + 25. Februar; 04.; 11.; 18.; März, 25.03. Kreuzweg Wedding und  01. April

06.03. 18.00 Uhr, Weltgebetstag   
Gottesdienst mit  der Gemeinde am Humboldthain und der kath. St. Sebastian Gemeinde

03.03 je 17.00 Uhr, Ökumenische Bibelgespräche 
10./ 17./ 24. März in Versöhnung           

25.03. 17.00 Uhr, Ökumenischer Kreuzweg Wedding      

...und denn nüscht wie raus...

28.03. Taufengel rund um Cottbus

Treffpunkt 08.45  Uhr Bernauer Str. / Ecke Ackerstr.
Wir besuchen Taufengel in Schorbus, Laubst, Kahren und Komptendorf (dort werden wir auch im Gemeindehaus Kaffeetrinken). ANMELDUNG notwendig! Renate Fiebig

02.04. 18.00 Uhr, Gründonnerstag Pfarrer Thomas Jeutner

03.04. 10.00 Uhr, Karfreitag, mit Abendmahl, Diakon Oliver Lehmann

03.04. 11.45 Uhr, Karfreitag ÖKUMENISCHER  KREUZWEG

05.04. 06.20 Uhr, Ostersonntag, Pfarrer Thomas Jeutner Ostermorgenfeier

05.04. 07.30 Uhr, Ostersonntag, Osterfrühstück,  B111

05.04. 10.00 Uhr, Ostersonntag mit Abendmahl                                
Pfarrer Thomas Jeutner

06.04. 10.00 Uhr, Ostermontag                   
Pfarrer Thomas Jeutner

09.04.–12.04. Besuch von Konfirmanden aus Horka
mit Pfarrer Ulf Schwäbe,
Gemeinderaum                         

25.4.-29.4. Wanderungen zu Kirchen der Bundesgartenschau
Info Renate Fiebig Anmeldung nötig!                                           

Na denn nüscht wie raus …
10.05 Mai 06.33 Uhr (Abfahrt), Berlin HBF Gleis12 
nach Horka zum 11. Historischen Markt in der Wehranlage der Kirchgemeinde Horka 
ganztägiger Ausflug /  FAHRKARTEN bitte in eigener Regie besorgen 
man benötigt ein schönes Wochend Ticket der DB / Preis 40.- Euro.
gilt für  Hin- und Rückfahrt für bis zu 5 Personen

DER ANLASS: elfter Historischer Markt an der Wehranlage der Kirchgemeinde Horka
Vor Marktbeginn feiert die Kirchengemeinde um 9.30 Uhr den Sonntagsgottesdienst,
zu dem Sie herzlich eingeladen sind. Im Anschluss wollen wir mit Ihnen den 11. Historischen Markt in Horka in der Wehranlage um die Kirche zu feiern.
Motto: Handwerk – Brauchtum – Musikanten.
Die Gemeinde Horka liegt im östlichen Teil des Landkreises in einem waldreichen Gebiet  nahe der Grenze zu Polen,
etwa 18 km nordwestlich der Kreisstadt Görlitz und 4 km östlich von Niesky.
Die Kirchengemeinde Horka in der Schlesischen Oberlausitz
gehört zur am 1. Januar 2004 neu gegründeten Landeskirche „Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz“ (EKBO).

03.05. 10.00 Uhr, Kantate Pfarrer Thomas Jeutner  
Einführung Diakon Oliver Lehmann in das Amt des Prädikanten,
Sup. Martin Kirchner

17.05 Gemeindeversammlung
nach der Rückkehr in die umgebauten Räume in der Bernauer Str. 111 rein zeitlich liegen nun zwei Jahre seit unserem letzten gemeinsamen Treffen
Zwei Jahre, in denen wir den plötzlichen Tod von Pfarrer Manfred Fischer, kurz nach seiner Pensionierung erleben mußten.
Pfarrer Thomas Jeutners Einstieg als sein Nachfolger, der sich in alles Geschehen und alle Ereignisse einfinden mußte,
dem gleichzeitigen kompletten Auszug der Gemeinde und aller Einrichtungen aus der Bernauer Str. 111,
Einlagerung aller Materialen in verschiedene Orte, den damit verbundenen organisatorischen „Salti“,
vom Büro im Container, bis zu einer an vielen wechselnden Orten, oft spontan improvisiert sich versammelnden Gemeinde und Ihrer Gruppen,
aber wir erlebten auch und der gerade in diesen Turbulenzen die Kraft gebende Beständigkeit unserer Gottesdienste und Andachten in der Kapelle.
Eine ereignisreiche oft spannungsvolle Zeit für alle Beteiligten. - Das  liegt jetzt alles hinter uns!

9. November 25 Jahre Mauerfall,  das Dokumentationszentrum öffnete, nach einjährigem Umbau des Hauses in der Bernauer Strasse 111,
am 09. Nov. 2014 mit einer neuen Dauerausstellung "1961 | 1989. Die Berliner Mauer", in einer Gedenkveranstaltung in Anwesenheit der Bundes­kanzlerin.
Dokumentationszentrum,  Besucherzentrum, Kapelle und Außengelände mit Ausstellung
sind nun wieder insgesamt zugänglich und von unzähligen Besuchergruppen täglich in Besitz genommen worden.

Das große Fest mit vielen kleinen „Events“. 
An das Brechen des Friedensbrotes mit all den Gästen aus den Ländern entlang des gefallenen Eisernen Vorhangs,
am 1. Oktober, erinnern wir uns gerne und es sei deshalb hier besonders erwähnt. 
An der Kapelle werden wir in diesem Sommer 2015 10 Jahre  Roggenfeld feiern.

DER KIRCHENHÜTER - es ist uns in den letzten Monaten gelungen einen völlig neuen Kreis von Menschen
mit der Gemeinde aktiv in Kontakt zu bringen, über 20 Personen haben sich auf unseren Aufruf gemeldet
und betreuen ehrenamtlich in kleinen Zeitintervallen, rund durch die Woche unsere Kapelle und Ihre Besucher.
Alle diese Prozesse brauchen weiter Zeit zur Entwicklung.
Stufenweise sind alle an diesem Projekt Gedenkstätte Beteiligten in die alte B111 zurückgekehrt.
Wir in unsere NEUEN Räume im EG und UG und mit uns auch der große Mitarbeiterstab
von Dr. Axel Klausmeier, Direktor der Stiftung Berliner Mauer.
2015 wird nun dieses Haus die Bernauer Str. 111 fünfzig Jahre alt, das wollen wir im September feiern! 

14.05. 11.00 Uhr, Christi Himmelfahrt   Gottesdienst in der Region    
Gemeinde Am Humboldthain OPEN AIR

24.05. 10.00 Uhr, Pfingstsonntag Pfarrer Thomas Jeutner                
25.05. 10.00 Uhr, Pfingstmontag regionaler  Gottesdienst

31.05. 10.00 Uhr, Trinitatis Pfarrer Thomas Jeutner

20.06. 09.00-17.00 Uhr, Workshop “Friedenspfad in Berlin”
Das Berliner Peacetrail-Team lädt ein zum Multiplikatoren-Workshop
Der Workshop richtet sich an alle diejenigen, die in den Organisationen und an den Orten des Berliner Peacetrails arbeiten
und an andere interessierte Personen die im Bereich Friedenserziehung, Demokratiebildung, Gleichberechtigung
und zivilgesellschaftliches Engagement tätig sind.    Paulo Freire Institut Berlin/ Paulo Freire Gesellschaft e.V. Berlin

Sa. 20.06. 16:00 - 20:00 Uhr / So. 21.06. 12:00 - 18:00 Uhr
Langer Tag der Stadtnatur
10 Jahre Roggen auf dem Todesstreifen - Informationen und Gespräche
Für: Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche, Familien, Erwachsene
Evangelische Versöhnungsgemeinde/Kapelle der Versöhnung und Michael Spengler/DENKWERK
Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit   / Lebenswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin Fachgebiet Acker und Pflanzenbau

Es begann mit Lupinen, im Frühjahr 1990 durch die DDR-Bürgerbewegung ausgesät 
- das Leben kehrte symbolisch in den Todesstreifen der Mauer zurück. S
eit 2005 baut die Versöhnungsgemeinde mit den beteiligten Partnern Roggen an.
Der geerntete Roggen wird zu Mehl vermahlen, zu Friedensbroten und Abendmahloblaten verbacken.
Das Roggenfeld an der Kapelle ist zu einer Metapher für die Kultivierung des Geländes des Todesstreifens
und seiner Aneignung durch die Versöhnungsgemeinde seit 1989 geworden.
Zum Anlass des 25. Jahrestages des Mauerfalls fand am 01. Oktober 2014 vor der Kapelle der Versöhnung
ein großes FRIEDENSBROTFEST  statt.
Wie in den Jahren zuvor werden wir am Langen Tag der StadtNatur wieder einen Einblick in die Geschichte geben. Kleine Rundgänge über das Gelände,
Informationen aus der Entstehungsgeschichte, sowie fachkundiges zum Roggen-feld -  Berlin summt und blüht, Sie erhalten Einblicke in die Zukunft
mit der Stadtimkerei (auch an der Kapelle), Bienen im Naturwabenbau, Blühpflanzen, Wildbienen und einer Honigverkostung.   


21.06. ab 13.00 Uhr KONZERT „Musik als Klang der Natur“
Joachim Gies
der Eintritt ist frei
Gies ist seit vielen Jahren mit diesem Ort und seiner Geschichte verbundenen
und verarbeitet sie auch in seinen Kompositionen.

21.06.  ab 16.00 Uhr  Erika Mayr (Dachimkerin)  liest aus ihrem Buch "Die Stadtbienen", im Anschluss Möglichkeit mit den Teilnehmern
über die Faszination Honigbienenvolk reden.

Juli  Ernte Feld   10 Jahre Roggenfeld mit Friedensbrot

13.08. 10.30 Uhr, 56. Jahrestag Mauerbau
Pfa
rrer Thomas Jeutner / Matthias Storck


14. 08.-11.11. AUSSTELLUNG
Eröffnung (Freitag 14.08. 18.00 Uhr) 
außer montags, von 10:00 – 17:00 Uhr geöffnet
Versöhnung, die wir verpasst haben  - 
Fotos der ukrainischen Künstlerin  Yevgenia Belorusets

Fotoausstellung zum Donbass, dokumentiert Leben und Arbeiten vor dem Hintergrund des Krieges
in frontnahen Städten des Donbass trotzt aller Gewalt.
Die Ausstellung wird im Rahmen des Projekts «Die Siege der Besiegten» gezeigt.
Es hat die Erforschung und Dokumentation bürgerlichen Widerstands gegenüber Konflikt- und riegspolitik zum Ziel.
Die ukrainische Fotografin und Autorin Yevgenia Belorusets hat über ein Jahr lang den Alltag
in den frontnahen Städten des Donbass dokumentiert. Die Bilder dieser Fotoserie wurden 
zuerst im ukrainischen Pavillon der 56. Biennale in Venedig 2015 gezeigt.
Es fällt schwer, auf den Bildern Spuren des Krieges zu sehen, weil die Fotos im Dialog
mit denen entstanden sind, die den Krieg nicht in ihr Leben dringen lassen wollen.
Die Aufnahmen sind in  Zusammenarbeit mit den Arbeiterinnen und Arbeitern
großer Industrieunternehmen im Donbass entstanden. Meistens waren es Bergarbeiter,
die ihre Arbeit auch in jenen Tagen und Wochen fortsetzten, als der Krieg mit seinem Artilleriefeuer in ihre Städte drang.
Sie waren gezwungen, monatelang ohne Lohn zu arbeiten, da die Verwaltungs-strukturen der Region nicht mehr funktionierten.
Es sind Menschen, die den Krieg nicht als Teil ihrer Biografie und ihrer Realität akzeptieren wollen.
Sie haben sich zum Bleiben entschieden und lehnen so das Flüchtlingsschicksal ab.
Der Krieg im Osten der Ukraine dauert schon über ein Jahr.
Oft stand er im Zentrum der internationalen Presse. Sie zeigte zerstörte Städte, eine beschädigte Infrastruktur.
Und wir erfuhren, dass mehr als eine Million Menschen gegen ihren Willen zu Flüchtlingen wurden.

Die Fotoausstellung in der Kapelle der Versöhnung erzählt von Gemeinschaften, die trotz der Gewalt des Krieges
weiter existieren und die durch ihre Existenz diese Gewalt aufzuhalten imstande sind.
Der Krieg in der Ukraine geht weiter. Das friedliche Leben während des Krieges wird jedoch
von den gängigen Fernsehbildern, den offiziellen Stellungnahmen, den tragischen Ereignissen,
die zu oft einer schematischen Propaganda dienen, verdunkelt.

Wir aber können als Zeugen dieser Ereignisse hinter die Medienkulissen schauen,
uns einer anderen unsichtbaren Alltäglichkeit zuwenden. Wir müssen alles tun, um diesen Krieg zu beenden. 
Yevgenia Belorusets

YEVGENIA BELORUSETS ist eine ukrainische Fotografin, Künstlerin und Autorin. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Kiew.
Sie ist Mitbegründerin der Zeitschrift für Literatur und Kunst „Prostory“ (seit 2008) 

Zur Eröffnung sprach u.a. Paul Oestreicher, Journalist und anglikanischer Pfarrer
in Brighton, Großbritannien. Als ehemaliger Domkapitular und Leiter des Versöhnungszentrums 
der Kathedrale von Coventry in England,
hatte er 1999 das Nagelkreuz zu unserer 
Kapelle der Versöhnung überbracht.

Partner der Ausstellung: Evangelische Kirchengemeinde Versöhnung,
Rosa-Luxemburg-Stiftung,  Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland,
Journalistenverband n-ost.


26.- 30.08 18.30 Uhr, Eröffnung (26. August)
Installation von Karen Power:  Once Below  (2015, UA)
Installation / Live- Performances
mit:  Johnny Chang – Violine;
Erik Drescher – Glissandoflote;
Michelle O' Rourke – Stimme;
Rishin Singh – Posaune
Öffnungszeiten: 27.-28.08. 14-19:00 (28.08.
Pause: 16.00-16.30 wegen Andacht), 29.08.14.30-18:00, 30.08.12-17:00

im Rahmen von MIKROMUSIK  „festival experimenteller musik und sound art“
ORTE: Sophienkirche, St. Elisabeth-kirche, Villa Elisabeth, Kapelle der Versöhnung, DAADgalerie

29.08.  Lange Nacht der Museen,
Dokumentationszentrum Berliner Mauer
Stündlich ab 18.00 Uhr, Nachtführungen, Dauer: 1 Std. bzw. 30 Min.
über den ehemaligen Grenzstreifen, durch die Ausstellung „Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin“ i
m Nordbahnhof und in der Dauerausstellung „1961 | 1989. Die Berliner Mauer“

23.00 Uhr Menschengedenken Kapelle der Versöhnung
wir gedenken an die Opfer der heutigen Außengrenzen Europas,
mit Klangcollagen, biographischen Lesungen, Gebeten und einem musikalischen Weg mit Kerzen.

30.08. 19.00 Uhr „Poetry Slam – ein Dichterwettstreit“ 
Kapelle der Versoehnung 
Mehrere Poetry Slammer treten in einen lyrischen Wettstreit – das Publikum stimmt ab.
Mit Julian Heun, Micha Ebeling, Bas Böttcher, Ken Yamamoto, Lea Streisand, Volker Strübing,
Kirsten Fuchs, Lisa Eckhart, Mona Harry; Moderation: Wolf Hogekamp  / 
Kooperation mit der Versöhnungsgemeinde und Spokenwordberlin

05.09. und 09.09. Aufzeichnung Konzert von DeutschlandradioKultur
Matthew Herbert, geboren 1972 in Pembury/Kent, England, ist Komponist und Produzent.
Mit Ihm und mit zwei je 12 köpfigen Chorensembles,
RIAS Kammerchor und Rundfunkchor Berlin und dem üblichen Techniktross
Wird in seine Komposition The Unknown in der Kapelle produziert
und zum 03.10. auf DKultur und DLF gesendet.

06.09. 13.00 Uhr, Konzert Eintritt ist frei,
- Ensemble 3 – Magische Orte
Joachim Gies Saxophon, Klangkörper, Komposition
Silke Lange Akkordeon
Denis Stilke Perkussion
Programmfolge KREISE UND ZEICHEN / BESCHICHTETE ÜBUNGSRÄUME
MAGISCHE ORTE / AUFTRETEN UND FLUESTERN / BETASTEN DES RAUSCHANTEILS... UND RAUSCHEN


10.09. 10.00 Uhr, begrüßte Direktor, Herr Prof. Dr. Klausmeier und der Pfarrer der Versöhnungsgemeinde, Herr Thomas Jeutner,
die 2-millionsten Besucherin in Kapelle der Versöhnung, die überraschte Klára (18)
ist Schülerin am Slezské gymnázium Opava (Tschechien - und war derzeit mit ihrer Schulklasse auf einer Exkursion
in Berlin, Potsdam und Dresden unterwegs.Wir wünschen ihr und ihren Klassenkameraden einen schönen Aufenthalt in Deutschland!


20.09. 10.00 Uhr, Gottesdienst, 6. So. n.Trinitatis 
Pfarrer Thomas Jeutner  im Saal B111 

50 Jahre Bernauer Str. 111
PROGRAMM:
10 UHR  Festgottesdienst;
Mitwirkende aus der Versöhnungsgemeinde, stellvertretend für fünf Jahrzehnte Gemeindeleben,
im Beisein des Architekten Harald Franke.  
Predigt: Pfarrer Dr. Christoph Rhein.

11.15 UHR  Vortragsimpulse & Gespräch: Kirche gemeindenah:
Die Bernauer Straße 111 als West-Berliner Pionierbau für multifunktionale Gemeinde-Nutzung
- Wandel von der Betreuungskirche zur Nachbarschafts-kirche in ökumenischer und globaler Verantwortung;       
Anmerkungern zur Nutzungsgeschichte des Gebäudes.  
Theologieprofessor Dr. Wolfgang Grünberg, Hamburg
Architekturhistoriker René Hartmann (TU Berlin)
Dr. Günter Schlusche (Stiftung Berliner Mauer, Berlin)
Im Anschluss Gespräch, Imbiss & Getränke am Buffet


27.09. 10.00 Uhr, 17. So. n.Trinitatis Regionalgottesdienst
30.09. 18.00  Uhr, „Wie leben wir zusammen?“


Lesung und islamisch-christliches Gespräch über
das Buch des mittelalterlichen arabischen Philosophen Abu Nasr Al-Farabi (870-950):

„Die Prinzipien der Ansichten der Bewohner der vortrefflichen Stadt“.


02.10. – 11.10. 2015   
VOR-WORTE zum 3. Oktober 2005  / im Läutegerüst 
Seit ihrer Einweihung am 9. November 2000 haben immer wieder Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur
die Kapelle der Versöhnung mit ihrem Besuch beehrt, darunter auch viele, die den Prozess der Vereinigung Deutschlands
persönlich erlebt und mitgestaltet haben. 
Einige von ihnen haben wir um ein kurzes „Vor-Wort“ zum 3. Oktober 2005, dem 15. Jahrestag der Deutschen Einheit, gebeten.
Hören Sie selbst.

 

3.10.Oktober  
Danken, feiern und beten – 25 Jahre deutsche Einheit OPEN AIR
Fluchtschicksale damals und heute interkulturell und ökumenisch
Gottesdienst Pfarrer Thomas Jeutner u.a.

15:00 Uhr  -  DANKEN und BETEN Ökumenische Andacht an der Kapelle der Versöhnung,
Musik: Kirk Smith Gospel – Leitung: Pfarrer Thomas Jeutner, - Mitwirkung: Thomas Gumbkow, Ehepaar Ebrahimi und andere

16:00 Uhr  -  BETEN und Gedenken Miteinander den Weg gehen über den ehemaligen Grenzstreifen mit der Mauer-Gedenkstätte
17:00  -  FEIERN und Begegnen Christus-Kirche, Anklamer Str. 31, 10345 Berlin-Mitte, U 8 Bernauer Straße
Podiumsgespräch mit Flüchtlingen und für sie Engagierten, u.a. Lissy Eichert, kath. St.-Christophorus-Gemeinde

Veranstalter:Gemeinsam für Berlin e.V. - Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin in Verbindung mit der Versöhnungsgemeinde und der ChristusKirche Mitte
Zum 25. Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung

Komposition: Matthew Herbert  /   Recherche: Clarisse Cossais
Mit: RIAS Kammerchor und Rundfunkchor Berlin
Produktion: DKultur/BR/ROC 2015 Länge: ca. 30'
Die deutsche Teilung beginnt und endet im Äther. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg
übernahmen die Alliierten die Rundfunkhoheit in ihren jeweiligen Machtbereichen. Aber Radiowellen machen an keiner Grenze halt!

Zum 25. Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung lässt der britische Electronica-Produzent Matthew Herbert den letzten Tag der Teilung im Radio Revue passieren.
Sendungen vom 2.Oktober `90 hüben und drüben bilden die Grundlage einer Chorkomposition für zwei zentrale Institutionen des deutsch-deutschen Musiklebens:
RIAS Kammerchor und Rundfunkchor Berlin.
Diese, zu Zeiten der Teilung gegründeten Klangkörper
heute unter dem Dach der ROC Berlin vereint.

Sie interpretieren eine zweigeteilte Komposition, zeitgleich ausgestrahlt auf DKultur und DLF. Wer beide Programme empfängt, kann die Wiedervereinigung radiophon im eigenen Wohnzimmer nachvollziehen. 

 

28.10. 18.00 Uhr, LESEZEIT ,
Gemeinderaum B111

Lesung und Gespräch / Heinrich Grüber - Gerechter unter den Völkern 1964 – 2014
mit der Herausgeberin und Religionspädagogin Beate Barwich, Herausgeberin des Buches
„Veni creator spiritus. Heinrich Grüber - Gerechter unter den Völkern 1964 – 2014 /  Propst Grüber trat im Mai 1961 als einziger deutscher Nichtjude als Zeuge im Eichmann-Prozess auf.

 

 

 

31.10. 12.00 Uhr, Reformation Andacht
Pfarrer Thomas Jeutner

01.11. 10.00 Uhr, 22. So. n.Trinitatis
mit Abendmahl
Diakon  Oliver Lehmann

 

09.11. 10.30 Uhr, 26. Jahrestag Mauerfall
Gedenkgottesdienst
Pfarrer Thomas Jeutner / Prof. Dr. Sándor Fazakas

09.11. 18.00 Uhr, Montag  Literarisch musikalischer Abend
anlässlich des 15 jährigen Bestehens der Kapelle der Versöhnung
Die Veranstaltung am Gedenkabend zum Fall der Mauer lenkt den Blick nicht nur zurück auf die noch kurze,
aber intensive Geschichte des aus Lehm errichteten Gotteshauses.
Bundestagspräsident Norbert Lammert   ist zu Gast in der Kirchengemeinde.

Der Abend ist darüber hinaus Auftakt eines ambitionierten Orgelprojektes der Gemeinde.

15.11. 10.00 Uhr, vorletzter Sonntag,
Pfarrer Thomas Jeutner          

Gemeinsam mit den Gemeinden am Weinberg, liturgischer Weg und Gottesdienst,
OPEN AIR vor der Kapelle,  mit Abendmahl,
anschließend Gespräch und Kontakte Punsch

18.11. Bußtag  „Erinner dich mal!“ 
Bildungstag für Berliner Schüler und Schülerinnen (ab Klasse 5)
Filmdokumentation und Führungen durch die Gedenkstätte und Kapelle
Andacht für die Todesopfer an der Berliner Mauer (Anmeldung Notwendig)

AUSSTELLUNG „Grenzverletzung“ im Wandelgang der Kapelle 
20.11. 11.00 Uhr, Eröffnung, bis 31. Januar 2016 
In Zusammenarbeit mit Ralf Gründer (Journalist / Autor) 
und dem Dokumentationszentrum am Moritzplatz, in Magdeburg.“ 
1982 führte der 27 jährige Reinickendorfer Künstler Stephan Elsner
seine Arbeitsreihe "Grenzverletzung" durch. Das Konzept beinhaltete 40 Kunstaktionen gegen Grenzen materieller und immaterieller Natur.
In 40 Aktionen „verletzte“ der Künstler an verschiedenen Orten entlang der Berliner Zonengrenze
die Sperranlagen durch „ruinös gestaltete Kunst bei Bewusstseinsverdrängung durch Angst“. 
In Sichtweite der Grenzanlagen befestigte der ehemalige HdK-Student an vorgefertigten 
2 mal 3 Meter großen Rahmen transparente Plastikbahnen, auf die er anschließend mehrere Lagen Papier aufbrachte,
deren Ränder er zuvor mit einer Gasflamme bearbeitet und so Bereiche emotionaler Ruinosität geschaffen hatte.
Anschließend bemalte er unter hoher psychischer Anspannung die irregulären Strukturen mit roter Farbe.
Diese Kunstwerke hob Elsner über den 2 Meter hohen Vorderlandzaun in die Todeszone,
um anschließend mit einer Sprühpistole rotes Cochenil durch den Streckmetall auf sein Werk zu sprühen.
Damit schuf Elsner einzigartige Negativ-Durchpausungen des Sperrzauns.

Am 18. Juli 1982 ersetzte Elsner vor laufender Kamera ein aus mehreren Betonplatten bestehendes Mauerfeld
(Mauer der zweiten Generation) durch Kunst.
In der Nacht zuvor hatte er die H-Profilträger der Vorderlandmauer präpariert,
um dann die Betonplatten (243 cm x 100 cm x 6 cm) bei Tageslicht schnell heraus hebeln zu können.
In Sichtweite eines Beobachtungs
turms der Grenztruppen der DDR
entstand unter hoher psychischer Anspannung Mauerkunst.
Grenztruppen und das Ministerium für Staatsicherheit waren durch die Aktionen aufmerksam geworden
und hatten Überlegungen angestellt Elsner aufzulauern und ihn dann bei einer seiner Aktion zu verhaften.
Die Planungen konnten nicht verwirklicht werden.
Nach einem Jahr dieser Art von politischer Einmischung und Markierung
wandte sich Stefan Elsner wieder anderen Vorhaben und Kunstprojekten zu.
In der Öffentlichkeit waren seine Aktionen nur  partiell durchgedrungen.
Eröffnung 20. November 2015, 11.00 Uhr, anschl. Gespräch und weitere Infos imGemeinderaum Bernauer Str. 111

22.11. 10.00 Uhr, Ewigkeitssonntagmit
Abendmahl
Pfarrer Thomas Jeutner

29.11. 10.00 Uhr, 1. Advent
Diakon  Oliver Lehmann

06.12. 10.00 Uhr, 2. Advent
mit Abendmahl Pfarrer Thomas Jeutner

09.12. 18.00 Uhr, LESEZEIT Gemeinderaum B111
Lesung und Gespräch / „Den Schwächeren helfen, stark zu sein. Die Schrippenkirche im Berliner Wedding“.
mit der Schriftstellerin Regina Scheer, über ihr Buch „Den Schwächeren helfen, stark zu sein. Die Schrippenkirche im Berliner Wedding“.
Die Autorin schrieb u.a. „Wir sind die Liebermanns“ 2006, und zuletzt den viel beachteten Roman „Machandel“ 2014.

Weihnachtspiele in der Kapelle der Versöhnung
gespielt von der „Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele“
Eintritt frei! / warm anziehen, die Kapelle ist unbeheizt!

12.12. 16.00 Uhr, Paradeisspiel
gespielt von der „Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele“
Eintritt frei! / warm anziehen, die Kapelle ist unbeheizt!

13.12. 10.00 Uhr, 3. Advent
Pfarrer Thomas Jeutner                         

13.12. 16.00 Uhr, Christgeburt-Spiel
gespielt von der „Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele“
Eintritt frei! / warm anziehen, die Kapelle ist unbeheizt!

24.12. 16.00 Uhr, Heilig Abend Krippenspiel
Pfarrer Thomas Jeutner    

24.12. 18.00 Uhr, Heilig Abend Christvesper
Pfarrer Thomas Jeutner

25.12. 10.00 Uhr, erster Christtag
Diakon  Oliver Lehmann

26.12. 10.00 Uhr, zweiter Christtag
Pfarrer Thomas Jeutner

31.12. 15.00 Uhr, Sylvester mit Abendmahl
Pfarrer Thomas Jeutner 
 

2016

01.01. 10.00 Uhr, Neujahr, Jahresschluss
Diakon  Oliver Lehmann

Weihnachtspiele in der Kapelle der Versöhnung
SONNTAG 10. Januar 16.00 Uhr, DREI-KÖNIG-SPIEL
geeignet für Kinder ab 6 Jahre 
gespielt von der „Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele“
Eintritt frei! / warm anziehen, die Kapelle ist unbeheizt!

AUSSTELLUNG im Wandelgang der Kapelle
bis 31.01. 2016)
Stephan Elsner | Grenzverletzung
in Zusammenarbeit  mit Ralf Gründer (Journalist / Autor) und dem Dokumentationszentrum am Moritzplatz, in Magdeburg.

1982 führte der Berliner Künstler Stephan Elsner eine Arbeitsreihe mit dem Titel "Grenzverletzung" durch.

Das Konzept beinhaltete 40 Kunstaktionen gegen Grenzen materieller und immaterieller Natur. 
Mittwoch 13. Januar 2016, 18.00 Uhr Film ….und Gespräch mit dem Künstler und Ralf Gründer, 
im Gemeinderaum Bernauer Str. 111


17.01. 10.00 Uhr, Diakon  Oliver Lehmann   
Verabschiedung Frau Heidrun Albert
aus Ihrem Dienst in der Versöhnungsgemeinde

24.01.10.00 Uhr, Pfarrer  Thomas Jeutner    
Gottesdienst zum Gedenken an Sprengung der Versöhnungskirche 1985

Bis März Gottesdienste im Gemeinderaum, Bernauer Str 111

Ökumenische Bibelgespräche  
je Dienstags, 18.00 - 19.30 Uhr  / Orte wechselnd
16.02.: „Wenn etwas in Bewegung kommt“  -  Kap. 1, Verse 7 - 17
Gemeindehaus Augustana, Usedomer Str. 11
23.02.: „Die Stadt ohne Mauern“ - Kap. 2, Verse 1 - 9 
Gemeinderaum Versöhnung (Eingang Rückseite Dok.Zentrum Bernauer Str. 111) 
01.03: „Spuren des Messias“ – Kap. 9, Verse 9-17” 
Gemeindehaus St.Sebastian, Feldstr. 19 
08.03: „Wenn man gemeinsam schweigen lernt“ -  Kap. 2,  Verse 10-17
Himmelfahrtkirche, Gustav-Meyer-Allee 2

 Mittwoch, dem 24. Februar, 18.00 Uhr,
Gemeinderaum, Bernauer Straße 111
Lesung und Gespräch mit Gerd Rücker 
Weil er sich mit der Grenze nicht abfinden wollte, dokumentierte der Weißenseer Gerd Rücker
(Jg. 1942) die Mauer und ihre Sperranlagen. Seine heimlich gemachten Aufnahmen stellte er in einem illegalen Fotoalbum zusammen.
Jetzt wurden sie von der Stiftung Berliner Mauer im Christoph Links Verlag veröffentlicht,
zusammen mit biografischen Notizen aus Zeitzeugengesprächen, geführt an den Aufnahmeorten.

Im Gemeinderaum an der Bernauer Straße 111, in 13355 Berlin

 

04.03. 18.00 Uhr, Weltgebetstag
Dr. K. Scheurer und Team

15.03. 17.00 Uhr, ÖKUMENISCHER KREUZWEG /
Wedding, Dienstag, STATIONEN:
1. Sebastian Gemeinde Gartenplatz, 2. Augustana Gemeinde  3. und Ende Kapelle der Versöhnung
Alle Stationen beinhalten eine kurze Unterbrechung des Weges, mit Aufenthalt und Andacht, 
je ca. 15 Minuten.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Evang. Kirchengemeinde am Humboldthain;
Evang. Versöhnungsgemeinde; Kath. St.Sebastian-Gemeinde;  Selbst.  evang.- luth. Gemeinde Augustana

 25.03. 11.45 Uhr, Karfreitag
Ökumenischer Kreuzweg  Mitte

27.03. 05.00 Uhr, OSTERMORGENFEIER 
Pfarrer Thomas Jeutner

27.03. 06.30 Uhr, OSTERFRÜHSTÜCK
Gemeinderaum

 

...und denn nüscht wie raus...   BUSAUSFLUG 
Taufengel in der Kompturei Lietzen, Wulkow, Kliestow, Adonisröschen in Mallnow 
09.04. 09.15 Uhr, Treffpunkt Bernauer Ecke Ackerstr. 
Die Kosten für Busfahrt, Material, Mittagessen (Kartoffelsuppe mit Würstchen) und Kaffeetrinken
betragen ca. 30 €,  Anmeldegebühr 18 € 
ANMELDUNG notwendig: Renate Fiebig  Tel.

26.04. 
KIRCHENHÜTER, Verstärkung gesucht 
an der Kapelle der Versöhnung 
ZWEI BIS 2 ½ STUNDEN dauern jeweils die Schichten im Kirchenhüter-Plan an der Kapelle der Versöhnung, eine überschaubare Zeit.
Dadurch gelang es, den kleinen, aber täglich von bis zu 2.000 Menschen aufgesuchten Kirchenort offen zu halten von 10-17 Uhr. 
Seit zwei Jahren ist ein fröhliches Team von Ehrenamtlichen dafür im Einsatz. Der Charme für die Einsätze des Teams ist die kurze Einsatz-Zeit der Schichten,
was die Last der langen Öffnungszeiten gut auf viele Schultern verteilt.
Das 20köpfige ehrenamtliche Team, deren Mitarbeitende aus der ganzen Stadt kommen, sucht  Verstärkung. 
Vielleicht kennen Sie jemanden, der jemanden kennt? 
Über eine Empfehlung freuen wir uns. 
Der 1999 entstandene kleine Gottesdienstraum aus Lehm mit seinen 90 Plätzen befindet sich an der Grenze zwischen den Bezirken Wedding und Altmitte. Er weist auf die Geschichte des Ortes mit seinen Spuren der deutschen Teilung. Gleichzeitig setzt er ein Zeichen der Versöhnung zwischen Ost und West. Viele Menschen aus unserer Stadt und aus aller Welt nutzen die Möglichkeit, im Altarraum eine Kerze anzuzünden. Die Kirchenbesucher bestätigen, wie gut es ihnen tut, für einige Minuten zur Ruhe zu kommen und in der Stille ein Fürbitt- oder Dankgebet zu sprechen.

Die erfreulich hohen Besucherzahlen sind eine sehr große Herausforderung an das 20köpfige Team der Kirchenhüter. Der Gemeindekirchenrat sucht weitere Unterstützung.
Haben Sie Lust, dabei zu sein?

Sie brauchen für den Kirchenhüter-Dienst vor allem Offenheit und Kontaktfreudigkeit, auf Menschen zuzugehen. Wir laden Sie ein zu Kennenlern-Treffen und einem Einführungsseminar. Wir machen vertraut mit der politischen, architektonischen und kirchengeschichtlichen Bedeutung der Kapelle der Versöhnung. Sie gewinnen Einblick in einen der interessantesten Erinnerungsorte  unserer Stadt mit ihren internationalen Gästen. Sie gehören zum Team der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden.

Bei Interesse bitte melden Tel. 030 - 463 60 34 bei Herrn Rainer Just,  email: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.   

11.05.18.00 Uhr, die Künstlerin Annette Rischer Spalink  zeigt ihre Installation

„Ma dove stiamo andando?“– Wohin gehen wir?

anlässlich der Lesung von Jenny Erpenbeck‘s Roman „Gehen, ging, gegangen“
ab 18.00 Uhr in der Kapelle der Versöhnung. Im April war das Werk in der Ausstellung Urban Nature Art im Turiner Parco San Salvario zu sehen.

„Der seit vielen Monaten andauernde Strom der Flüchtenden, mit dem wir in Italien viel früher konfrontiert waren als hier in Deutschland, hat mich zu dieser Installation bewogen.
99 ultramarine Fusspaare symbolisieren ihn mit ihrer Farbe – ultra marine – übers Meer. Die Farbe Blau hat auch über viele Kulturkreise hinweg eine ähnlich positive Bedeutung und Symbolik: als Farbe des Friedens, der Hoffnung und Sehnsucht.

Annette Rischer-Spalink lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Deutschland und Italien. 2012 zog sie von Kevelaer/Niederrhein nach Berlin, wo Sie über 20 Jahre ihre Produ-zentengalerie führte. In dieser Zeit nahm sie an zahlreichen Auststellungen z.B. der Künstlergruppe Binnenheide oder Manufaktum NRW teil. In Italien stellte sie Ihre Installationen in Bellissimi„ Quando Natura diventa arte“, in Pieve di Teco und zuletzt in Turin aus. „Während ich mich früher auf die Malerei konzentrierte, beschäftige ich mich heute vorwiegend mit Installationen aus „Wertstoffen“ und Naturmaterialien, fertige aber auch Schmuck aus recyceltem Kunststoff“.

 

11.05. 18.00 Uhr „Gehen, ging, gegangen“

Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen Oranienplatz-Flüchtlinge

Das Schicksal der Berliner Oranienplatz-Flüchtlinge regte die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck an zu ihrem vielbeachteten neuen Roman „Gehen, ging, gegangen“ (Knaus Verlag 2015).

Zur Lesung mit der Autorin dieser Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen lädt die Ev. Versöhnungsgemeinde ein Zur Lesung mit der Autorin dieser Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen lädt die Ev. Versöhnungsgemeinde ein.

ORT: Kapelle der Versöhnung, Bernauer Straße 4, 10115 Berlin

Langer Tag der Stadtnatur 2016

Sa.18.06.16, 16:00 - 20:00 Uhr / So. 19.06.16, 12:00 - 18:00 Uhr

Roggen auf dem Todesstreifen und „Garten der Versöhnung“

Informationen und Gespräche  Für: Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche, Familien, Erwachsene

Evangelische Versöhnungsgemeinde/Kapelle der Versöhnung und Michael Spengler/DENKWERK

Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit   / Lebenswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Fachgebiet Acker und Pflanzenbau

Es begann mit Lupinen, im Frühjahr 1990 durch die DDR-Bürgerbewegung ausgesät  - das Leben kehrte symbolisch in den Todesstreifen der Mauer zurück. Das Roggenfeld an der Kapelle ist zu einer Metapher für die Kultivierung des Geländes des Todesstreifens und seiner Aneignung durch die Versöhnungsgemeinde seit 1989 geworden
Am 18.+19. erwarten Sie kleine Rundgänge über das Gelände, Informationen, sowie fachkundige Informationen zum Roggenfeld - und zum Der GARTEN DER VERSÖHNUNG Ein Projekt der Versöhnungsgemeinde und der Gemeinde am Weinberg. - und: Berlin summt und blüht, Sie erhalten Einblicke in die Zukunft mit der Stadtimkerei (im Garten der Versöhnung), Bienen im Naturwabenbau, Blühpflanzen, Wildbienen und einer Honigverkostung.   http://beberlin.jimdo.com/

19.06. 10.00 Uhr, 4. So. n. Trinitatis, Pfarrer  Thomas Jeutner       
Auftritt: Sasel Spirits Gospel

09. 07., 19:00 Uhr KONZERT
„… es fehlet / an Gesang, der löset den Geist.“
Joachim Gies - Komposition und Uraufführung von
Die Titanen / Sonst nemlich, Vater Zevs / Wenn aber die Himmlischen

Nach Gedichten von Friedrich Hölderlinfür Sprechstimme, Sopran und Alt-/Tenorsaxophon

Angela Winkler – Sprecherin / Gesine Nowakowski – Sopran / Joachim Gies
Alt-/Tenorsaxophon, Perkussion

Der Eintritt ist frei. Im Anschluss ausklingen lassen im Wandelgang, bei einem Getränk und einer Brezel

Die A und A Kulturstiftung setzt 2016 die Förderung von Hölderlin-Kompositionen fort:

Joachim Gies, der schon 2012 erfolgreich das Gedicht „Mnemosyne“ vertonte und zur Uraufführung brachte, wurde mit der Komposition zu drei späten Gesangsentwürfen betraut:

"Die Titanen", "Sonst nemlich, Vater Zevs“ und "Wenn aber die Himmlischen“.

Die Stiftung verfolgt damit weiterhin das Ziel, den Dialog zwischen den Künsten, hier Dichtung und Musik, zu ermöglichen. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss an das Konzert können wir den Abend bei einem Getränk und einer Brezel im Wandelgang der Kapelle der Versöhnung ausklingen lassen.

15.07. Geburt Enkel Matthias Paul Adam

13. August 2016   Tag des Opfergedenkens,
57 Jahrestag des Mauerbaus GEDENKVERANSTALTUNG

10.30 Uhr Andacht in der Kapelle der Versöhnung,

Liturgie: Pfarrer Thomas Jeutner

Künstlerischer Beitrag des Institut für künstlerische Forschung

(Ton-Übertragung auch in Wandelgang und Außengelände)

11.00 Uhr Gedenken am Mahnmal Berliner Mauer

12.30 Film "BIS AN DIE GRENZE"
Der Private Blick auf die Grenze,  von Claus Oppermann / Gerald Grote

ZEITZEUGEN Cafe  im Garten Hotel Grenzfall

14.00 - 14.45                    der 13. August

15.00 - 15.45                    Leben mit der Mauer

16.00 - 16.45                    Jugendkultur nach Mauerbau

17.00 - 17.45                    Aktionen gegen die Mauer

 19.30 Uhr Poetry Slam, in der Kapelle

– Ein Dichterwettstreit,  Mehrere Poetry Slammer treten in einen lyrischen Wettstreit – das Publikum stimmt ab.

Wolf Hogekamp • Kooperation mit der Versöhnungsgemeinde und Spokenwordberlin
• Kapelle der Versöhnung

16.08. - 15.10. Ausstellung und Raum-Zeit-Komposition

in der Kapelle der Versöhnung / Gedenkstätte Berliner Mauer 

INTEGRAL-ART Wallmann GbR; Susanne Wallmann / Ausstellung und Raum-Zeit-Komposition

Ich schweige nicht
Text auf dem Grabstein von Jürgen Fuchs (1950-1999),
auf dem Heidefriedhof in Berlin-Mariendorf

Idee + Produktion: INTEGRAL-ART Wallmann GbR; Susanne Wallmann

Vom 16. 8.-15.10.2016 wird eine eigens für die moderne Architektur der Kapelle der Versöhnung geschaffene Raum-Zeit-Komposition von H. Johannes Wallmann zu hören sein.

Sie setzt sich aus Elementen seines „Jürgen-Fuchs-Zyklus - ICH SCHWEIGE NICHT“ zusammen.

Zeitgleich ist im Wandelgang der Kapelle eine Ausstellung mit den im Zyklus enthaltenen Texten sowie Fotos des bekannten Berliner Künstlers Harald Hauswald zu sehen.

Am Sonnabend, dem 15. Oktober, 17.00 Uhr wird der „Jürgen-Fuchs-Zyklus - ICH SCHWEIGE NICHT“ in der Kapelle akustisch/optisch in seiner Videofassung als Finissage der Ausstellung insgesamt zu erleben sein.

Fuchs war ein besonders mutiger Schriftsteller und einer der namhaftesten DDR- Oppositionellen, auf des­sen Grabstein sich die Inschrift befindet: „ICH SCHWEIGE NICHT“. 1976 hatten sich der Schriftsteller Fuchs und der Komponist Wallmann bei Robert Havemann in Grünheide kennengelernt. Durch das Bürgerbüro an der Bernauer Straße, dem Fuchs angehörte, besteht eine besondere Verbindung zwischen der Versöhnungs­gemeinde und Jürgen Fuchs. Mit seinem Zyklus stellt Wallmann die ICH-SCHWEIGE-NICHT-Thematik in einen kultur- und politik-geschichtlichen Zusammenhang.

Der Komponist, dessen avancierte Musik von Zigtausenden Menschen gehört und von zahlreichen Rundfunkanstalten gesendet wurde, bezieht hochaktuelle Texte ein; von Jürgen Fuchs bis Edward Snowden, von Dietrich Bonhoeffer oder Martin Luther King.

Das Projekt wird in Kooperation der Versöhnungsgemeinde, der Robert Havemann Gesellschaft e.V. (Projektträger) realisiert, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes sowie den Freistaat Thüringen.

Einer der weiteren zahlreichen Kooperationspartner der sechs Aufführungen des „Jürgen-Fuchs-Zyklus“ in Deutschland und der Schweiz ist MDR-Figaro.

14.09. 19.00 Uhr Autorenlesung  "Syrische Spuren" von Ulrike Piechota

 28.09. 18.00 Uhr, VERSÖHNUNG Lesung zu diesem Thema

aus heiligen Schriften in vier Sprachen - Hebräisch, Arabisch, Türkisch, Deutsch

Nach der Lesung erwarten Sie interessante Gespräche bei einem kleinen Imbiss.

03.10. Tag der Einheit 

21.10.  10.00 Uhr, ERÖFFNUNG

Niemand hat die Absicht... Screenshot-Fotografie aus der
Kameraarbeit von Herbert Ernst, gedreht in den Jahren 1961 und 1962 im geteilten Berlin

Eine Kooperation zwischern der Gedenkstätte am Moritzplatz/Magdeburg & der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Zusammenstellung der Filmdokumente: Ralf Gründer

Öffnungszeiten: Di. - SO.: 10.00-16/17.00 Uhr,  So.: 11.00 - 16/17.00 Uhr, Montag geschlossen

Das Buch zur Ausstellung kann im Buchhandel oder direkt beim Berliner Wissenschaftsverlag bezogen werden.

Veranstaltungen in diesem Rahmen im Gemeinderaum Bernauer Str. 111:

Freitag, 11. November - 19.00 Uhr: "Die Mauer klagt an"

Erster Advent 2016 Gemeindekirchenratswahl

am 1. Advent hat in der Landeskirche Berlin-Brandenburg Schlesische Oberlausitz

die Wahl für die neuen Gemeindekirchenräte stattgefunden. In unserer Versöhnungsgemeinde ergab die Wahl, folgendes Ergebnis:

Elke Kielberg            52  abgegebene Stimmen

Oliver Lehmann         2  abgegebene Stimmen

Patrick Meinhardt      59  abgegebene Stimmen

Brigitte Möhl              63  abgegebene Stimmen

Andreas Seidel         53  abgegebene Stimmen

Gewählt haben:        92 von 882 Berechtigten; Beteiligung:  10,2 %;

gültige Stimmzettel: 90; ungültige Stimmzettel: 2  

Neu zu wählen waren vier Älteste.   Elke Kielberg wird Ersatzälteste.

Die festliche Einführung in das Ältesten- und Ersatzältestenamt erfolgt am Dritten Advent

in der Kapelle der Versöhnung um 10.00 Uhr.

Den Ältesten, die nicht mehr kandidierten und aus dem GKR ausscheiden,

wird an diesem Tag für ihr langjähriges Engagement gedankt: Es sind Dr. Konstanze Scheurer und Jean-Pierre Munier. Sie werden aus ihrem Amt entpflichtet und aus der Leitungsverantwortung verabschiedet.

20.11. 16.00 Uhr, St.-Pauls-Kirche Wedding Badstr. 50 / U- Bahn Pankstrasse

Die Orgelmaus ein Gesprächskonzert

Alina Niborski (Spiel); Annette Diening (Orgel)
und Charly, die Maus
 Die Orgelmaus - ein Gesprächskonzert für Menschen ab 5 Jahren. "Ein spannendes Gesprächskonzert für große und kleine Leute über die Funktionsweise der Orgel. Eigentlich wollte Charly, die Maus in der Kirche ein kleines Schläfchen einlegen, aber plötzlich hört er Musik...
Eigentlich wollte die Organistin den Kindern ein paar Stücke auf der Orgel vorspielen und etwas über das Instrument erzählen, aber auf einmal taucht Charly auf...  Mit viel Witz und Charme unterbricht die Maus nun ständig die Organistin, will alles ganz genau wissen und interpretiert dann wieder alles ganz anders...  Am Ende jedoch sind alle Missverständnisse beiseitig und viel gute Musik war auch zu hören!
"

ADVENTS-CHOR-PROJEKT  
der Gemeinden Versöhnung, Am Humboldthain, An der Panke

Wir wollen einen gemeinsamen Chor gründen.
Wir suchen Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung für ein Advents-Projekt

Mit Musik von Telemann und Buxtehude

TERMINE:   Samstag  26.11. 016 15.00-18.00 Uhr, Probe Versöhnungsgemeinde, Bernauer Str. 111

Freitag  02.12. 016 19.00-21.00, Probe Am Humboldthain, Gustav-Meyer-Allee 2

Freitag  09.12. 016 19.00-21.00 Uhr, Probe  An der Panke, Badstr 50

Auftritt im Gottesdienst Sonntag 11.12. dritter Advent, St. Pauls-Kirche  Badstr. 50

Kontakt: Annette Diening This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

20.12. Berlin Breitscheidplatz

 „Noch will das alte unsre Herzen quälen, noch drückt uns böser Tage schwere Last“

Trauer und Angst wechseln sich ab. Unsere erschrockenen Gedanken und unsere stillen Gebete sind bei den Angehörigen,die heute Abend bei dem schrecklichen Geschehen

an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche nahe Menschen verloren haben.

Pfarrer Thomas Jeutner

24.12. 16.00 Uhr, Heilig Abend, Pfarrer Thomas Jeutner          

Krippenspiel

24.12. 18.00 Uhr, Heilig Abend Pfarrer  Thomas Jeutner          

Musikalische Christvesper, Festliche Musik für Saxophon und Orgel/Klavier,
Saxophon: Lea Aimée Sophie Tullenaar, Orgel/Klavier: Annette Diening

25.12. 10.00 Uhr, 1. Weinachtstag Diakon  Oliver Lehmann          

26.12. 10.00 Uhr, 2. Weinachtstag Pfarrer  Thomas Jeutner          

31.12. 15.00 Uhr  Sylvester, Jahresschluss mit Abendmahl Pfarrer  Thomas Jeutner

 

 2017

Bis 09.04. finden alle Gottesdienste im Gemeindehaus, Bernauer Str. 111 statt

08.01. 10.00 Uhr, 1.  nach Epiphanias mit Abendmahl Pfarrer  Thomas Jeutner

20.01. 19.00 Uhr, Film & Gespräch im Beisein des Kamera-Mannes Georg Pahl
zeigen wir als 16 mm-Streifen seinen TV-Dokumentarfilm

„Wem gehört Luther? Impressionen aus Deutschland 1983“

Das Lutherjahr 1983 im Spiegel eines Dokumentarfilms,
gedreht an deutsch-deutschen Schauplätzen zum Auftakt des 500. Reformations-Jubiläums

Zum 500. Geburtstag des Reformators, würdigte ihn die DDR als führende Persönlichkeit des Übergangs vom Feudalismus zur frühbürgerlichen Gesellschaft. Der Dokumentarfilm, der an vielen Orten der Bundesrepublik und der DDR im LutherJahr 1983 entstand, zeigt jedoch, dass Luther eine Kraft ist, die Menschen über Grenzen hinweg  zusammenführen konnte und auch Staat und Kirche in der DDR veranlasste, einen Schritt aufeinander zuzugehen.

29.01. 10.00 Uhr, 4.  nach Epiphanias
Regionalgottesdienst Gemeinden der Region in ST. Paul

22.02. 19.00 Uhr, Unsere Winter-Reihe der besonderen Dokumentarfilme
setzen wir  mit Film & Gespräch mit dem Regisseur
„So haben Sie die Region noch nie gesehen“
Berlin und Brandenburg von oben, Film von Jan Tenhaven,

Im Gleitflug über Mark und Metropole - und berührende Porträts ihrer Bewohner:
Wie haben sie sich ihre Heimat zu eigen gemacht?

Der Film zeigt ungewohnte Blickwinkel auf Land und Leute, im Gleitflug über Mark und Metropole. 25 Jahre nach der Wiedervereinigung wagt der Film eine Bestandsaufnahme aus luftiger Perspektive. Berauschende Bilder zwischen Sonnenauf- und untergang, pointiert kommentiert von Schauspieler Florian Lukas ("Good Bye Lenin", "Weißensee"). Zu den Porträtierten gehören u.a.: Street Artist Christian Awe, der über den Dächern Berlins an Kunstwerken arbeitet, die Potsdamerin Nadine Borchardt, die sich in einem von Männern dominierten Handwerk als eine der wenigen Bootsbauerinnen etabliert hat, oder Dom-Imker Uwe Marth, der auf dem Dach des Berliner Doms über Bienenvölker wacht und den Beweis antritt, dass Natur auch in der Mitte Berlins ihren Platz findet.

03.03. 18.00 Uhr, WELTGEBETSTAG Dr. Konstanze Scheurer  und Team

05.04.  ab 17.00 Uhr,

ÖKUMENISCHER KREUZWEG / Wedding
1. Station St. Sebastian Gemeinde Gartenplatz,
2. Station Augustana Gemeinde
3. Station und Ende Kapelle der Versöhnung
Alle Stationen beinhalten eine kurze Unterbrechung des Weges,
mit Aufenthalt und Andacht,  je ca. 15 Minuten.

05.04. 18.00 Uhr, Musikalische Passionsandacht,

St. Pauls-Kirche, Badstr. 50, 13357 Berlin
Romantische Musik für Chor und Orgel von Charles Gounod,
Gabriel Fauré und César Franck   /   Antonia Hikel-Demmler - Sopran, Hye-Lin Hur - Orgel,
Projektchor der evangelischen Gemeinden Versöhnung, am Humboldthain
und an der Panke, unter Leitung von Annette Diening,

Pfarrer Andreas Hoffmann, Andacht


...und denn nüscht wie raus...

08.04. 09.45 Uhr, Taufengel in Spremberg

Treffpunkt Bernauer Str./Ecke Ackerstr.

Diese Busfahrt beginnt mit dem Mittagessen in Leuthen (Zander oder 2 kleine Rouladen), danach sehen wir den Taufengel in der Kirche in Spremberg an.  Im Anschluss besuchen wir das Heimatmuseum im Spremberger Schloss. Nach kurzer Einführung durch den Direktor hat jede/r individuell Zeit das Museum (auch mit Taufengel) zu besichtigen.

Das Kaffeetrinken mit Hefeplinsen findet anschließend im Restaurant Schweizergarten hinter dem Schwanenteich statt.

Kosten für Busfahrt, Material, Eintrittsgeld, Mittagessen und Plinsen ca. 39 €, Anzahlung 20 €.

Anmeldung notwendig bei Renate Fiebig,

09.04. 10.00 Uhr, Palmarum Pfarrer  Thomas Jeutner

Gottesdienste wieder in der Kapelle!!

13.04. 18.00 Uhr, Gründonnerstag Pfarrer  Thomas Jeutner Tischabendmahl 

14.04. 10.00 Uhr, Karfreitag Diakon  Oliver Lehmann

14.04. 11.30 Uhr, Karfreitag ÖKUMENISCHER  KREUZWEG Mitte

15.04. 19.00 Uhr, Karsamstag                                                          
Osterfeuer im Gemeinschaftsgarten NiemandsLand

16.04. 04.30 Uhr, Ostersonntag Ostermorgenfeier Liturgie an der Feuerschale,

Meditativer Gang über den Friedhof.

16.04. 06.00 Uhr, Ostersonntag Osterfrühstück  B111                      

16.04. 10.00 Uhr, Ostersonntag Pfarrer Thomas Jeutner

17.04. 10.00 Uhr, Ostermontag                    Pfarrer Thomas Jeutner

Open Air Gottesdienst mit Posaunenchor im Gemeinschaftsgarten NiemandsLand

23.04. 10.00 Uhr, Quasimodogeniti Pfarrer Thomas Jeutner

02.05. 19.30 Uhr, KONZERT, Eintritt frei,  Spenden erbeten
c/o chamberorchester "Brücken zu Europa"
Werke von Benjamin Britten, Sergei Prokofjew, Jean Francaix und Bohuslav Martinu

07.05. 10.00 Uhr, Jubilate Superintendent Martin Kirchner,

Musikalischer  REGIONALGOTTESDIENST
zur Einführung von Kirchenmusikerin Annette Diening

Mit Kirchenmusikdirektor Michael Bernecker und Pfarrteam der Gemeinderegion Gesundbrunnen Anschließend herzliche Einladung zum Empfang im Hotel Grenz Fall,

14.05. 10.00 Uhr, Kantate Pfarrer Thomas Jeutner / Annette Diening 

Gottesdienst mit Chormusik,                                                               Lektorin:

KIRCHENTAG

HIER LEBT KIRCHE  BERNAUER STRASSE geführter Rundgang, Dauer 1,5 Stunden

25.26./27.05 15.00 Uhr, Treffpunkt: vor der Kapelle

Der Rundgang beginnt an der Kapelle der Versöhnung, geht über die „Schrippenkirche" zur Lazarus Kapelle, endet im Foyer Haus "Sonneneck", mit anschließender Einladung zum Ausblick vom Dach Haus "Sonneneck“ im Lazarus Haus Berlin.

25.05. 11.00 Uhr, Himmelfahrt                     Gemeinsamer Gottesdienst am Humboldhain

25.05. 21.30 Uhr Himmelfahrt Gutenacht-Cafe zum Kirchentag,

im Gemeinschaftsgarten NiemandsLand,

23.00 Uhr, Complet in der Kapelle

25.05. 19.00 Uhr Himmelfahrt PODIUM in der Kapelle

DU siehst mich nicht hinter Mauern, Anfragen an den Strafvollzug

26.05. 19.00 Uhr, Zentrales Feierabendmahl des Kirchentages

Open Air an der Kapelle der Versöhnung

Predigt: Marianne Birthler, Liturgie : Pfarrteam der Gemeinden

Versöhnung und Am Weinberg, Band : "Klangfisch"                                

Walls  Moving Matters Traveling Workshop

Kuratorinnen: Susan Ossman und Lisa Strehmann

AUSSTELLUNG 1. Juni - 2. Juli /  Workshops 26.-30. Juni / Performances 30. Juni, 1. Juli
MMTW Migration und Mobilität durch Kunstproduktion, Aussstellung und Performance

04.06. 10.00 Uhr, Pfingsten  mit Abendmahl Pfarrer Thomas Jeutner

05.06. 10.00 Uhr, Pfingstmontag

11.06. 10.00 Uhr, Trinitatis Prädikant Oliver Lehmann

Langer Tag der Stadtnatur 2017

Sa. 17.06. 16:00 - 18:00 Uhr / So. 18.06. 12:00 - 17:00 Uhr

Roggen auf dem "Todesstreifen"  "Gemeinschaftsgarten im NiemandsLand"

Für: Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche, Familien, Erwachsene // 
Evangelische Versöhnungsgemeinde/Kapelle der Versöhnung
und Michael Spengler/DENKWERK

Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit   / Lebenswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin Fachgebiet Acker und Pflanzenbau

Es begann mit Lupinen 1990 durch die DDR-Bürgerbewegung ausgesät  - das Leben kehrte symbolisch in den Todesstreifen der Mauer zurück. Seit 2005 baut die Versöhnungsgemeinde mit beteiligten Partnern, der Gedenkstätte Berliner Mauer und Lebenswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Fachgebiet Acker und Pflanzenbau, Roggen an. Eine Projekt-Idee von Michael Spengler/DENKWERK aufnehmend, der den Anstoß zum Projekt gab. Der geerntete Roggen wird zu Mehl vermahlen, zu Friedensbroten, Brötchen die Sie an der Kapelle verkosten können und hin und wieder zu Abendmahloblaten verbacken Wie in den Jahren zuvor, wollen wir Ihnen am Langen Tag der StadtNatur wieder einen Einblick in die Geschichte und die NEUEN Projekte am Ort vorstellen. Es erwarten Sie kleine Rundgänge sowie fachkundige  Informationen aus der Entstehungsgeschichte, Informationen zum Roggenfeld - und AKTUELL der Garten im NiemandsLand  Ein Projekt der Versöhnungsgemeinde und der Gemeinde am Weinberg hinter der Kapelle.

17.06.15.00 Uhr, TAUFE Mathias Adam        

18.06. 10.00 Uhr, 1. Sonntag nach Trinitatis Pfarrer Thomas Jeutner

25.06. 10.00 Uhr,  2. Sonntag nach Trinitatis RUNDFUNK-Gottesdienst

Pfarrer Thomas Jeutner                              Lektorin: Elke Kielberg / Team

27.06 19.30, LESUNG Buchvorstellung    Fremde Eltern

Zeitgeschichte in Tagebüchern und Briefen / Joachim Krause

Eine Brisante Entdeckung auf dem Dachboden des Pfarrhauses, 2000 Briefe und einige Tagebücher aus der Zeit zwischen 1933-45 Authentische Zeugnisse der Zeitgeschichte

30.06. 15.00-18.00 Uhr 01.07. 11.00-14.00 Uhr /  02.07. 11.00-14.00 Uhr
im WANDELGANG der KAPELLE WIR MALEN KRÄHEN
offene Malwerkstatt mit den Künstlerinnen Maria und Natalia Petschatnikov
Für das KUNSTPROJEKT  BERLINER KRÄHEN  vom 06.09.-29.09.017
auf dem abgeernteten Roggenfeld

02.07. 10.00 Uhr,  3. So. nach Trinitatis Pfarrer Thomas Jeutner        

07.07.+ 04.08. 19.00 Uhr "Orgel mit Biss"   in der Stephanus-Kirche im Wedding

30 Minuten Orgelmusik und anschließend Leckeres von der "Bio-Landküche"

Orgelmusik ist wie das Salz in der Suppe. Wir bieten beides ! Birgt doch die Stephanus- Kirche einen Schatz in sich: eine Orgel der Firma Schlag & Söhne aus dem Jahre 1904. Und direkt vor dem Eingang der Kirche setzt die .Bio-Landküche" auf gutes Brot und frisches Essen im Soldiner Kiez.

Insgesamt ergibt das 30 Minuten wunderbare Orgelmusik mit Annette Diening, anschließend Beisammensein bei dampfender Suppe, Baguette und Käse. Gern bei Wasser, gern bei Wein. Immer am 1. Freitag im Monat um 19 Uhr:

Moderate Preise.  Spenden für die Kirchenmusik werden erbeten.
Stephanus- Kirche, Prinzenallee 39/40,

09.07. 10.00 Uhr,  4. So. nach Trinitatis Pfarrer Thomas Jeutner

16. 07. 19.00 Uhr „Poetry Slam – ein Dichterwettstreit“
Poetry Slam ist eine moderne, lebendige Form der Poesie. Es gibt weder ein Bühnenbild, noch Kostüme oder Masken. Es gibt nur die Poeten und ihre Worte-  nur so muss es dem Künstler gelingen, das Publikum für sich zu gewinnen.  „Mauerslam“ bereits zum fünften Mal in die Kapelle der Versöhnung . Welchem Akteur es gelingt, die Zuhörer am meisten zu beeindrucken, entscheidet am Ende das Publikum.
Gäste:   Max Gebhard, Katharina Hubois, Felix Römer, Noah Klaus, Sulaiman Masomi, Volker Strübing, Julian Heun, Nick Pötter, Micha Ebeling, Moderation: Wolf Hogekamp    
 
Kooperation: Stiftung Berliner Mauer / Versöhnungsgemeinde und Spokenwordberlin

19.07. 19.00 Uhr, TSCHING   Balkan Tango Swing    KONZERT
Franziska Kraft - Violoncello / Ben Aschenbach • Gitarre / Helmut Mittermaier - Saxophone

Tsching spielt kammermusikalischen WorldJazz. Das Trio widmet sich dem musikalischen Kosmos aus Swing,  Tango, moderner Klassik, Balkan, altem regionalem Liedgut und Klängen aus imaginären Wellen.
Das Wort Tsching entstammt einem der ersten eigenen Songs. Die Reise begann im Jahr 2010. Seither entlockt Tsching den drei Instrumenten Cello, Gitarre und Saxophon eine Mischung aus virtuosem Übermut, sehnsuchtsvollen Balladen,  Melancholie und pulsierenden Tanzrhythmen, verpackt in außergewöhnliche Klangfarben.

13.08. 10.00 Uhr,  9. So. nach Trinitatis Pfarrer Thomas Jeutner

13. 08. Tag des Opfergedenkens, 58. Jahrestag des Mauerbaus GEDENKVERANSTALTUNG

13.00! Uhr   Andacht in der Kapelle der Versöhnung,

Liturgie Pfarrer Thomas Jeutner   Musikalische Begleitung:

„Andante“, von Jean Francais /  „Andante“, aus einem Streicher-Trio von Mieczslaw Weinberg,

„Aria“, aus den Goldberg Variationen, von Johann Sebastian Bach,

Magdalena Krawczuk, Bratsche; Marcin Ostrowski, Geige; Zuzanna Szambelan, Cello

Beitrag: Dr. Maria Nooke

(Ton-Bild Übertragung auch in den Wandelgang)

13.30! Uhr   Gedenken am Mahnmal Berliner Mauer

19.08. 11-14 Uhr Samstag /  Sonntag 20.08. 11.-14. Uhr
im WANDELGANG der KAPELLE

WIR MALEN KRÄHEN 2  offene Malwerkstatt mit den Künstlerinnen Maria und Natalia Petschatnikov Für das KUNSTPROJEKT / Ausstellung  BERLINER KRÄHEN 
vom 06.09.-29.09.017 auf dem abgeernteten Roggenfeld

20.08. 10.00 Uhr,  10. So. nach Trinitatis Diakon /Prädikant Oliver Lehmann  

27.08. 10.00 Uhr,  11. So. nach Trinitatis Pfarrer Thomas Jeutner

03.09. 10.00 Uhr,  12. So. nach Trinitatis   mit Abendmahl, Prädikantimn Claudia Geißler

06.09. - 28.09.   Ausstellung im Feld links und rechts der Kapelle

BERLINER KRÄHEN Eröffnung, Mittwoch 06.09. 16.00 Uhr   

Temporäre Kunstaktion von Maria und Natalia Petschatnikova
Krähen sind hochintelligente und grazile Vögel, sie sind omnipräsent im Alltag der Berliner Bevölkerung - doch nur wenigen ist ihre besondere Bedeutung für die Geschichte der Berliner Mauer bekannt.
Zahlreiche Tiere fanden dort ein Zuhause, an der Grenze der geteilten Welt. Jeden Abend wiederholte sich hier ein besonderesSchauspiel: Die Tiere suchten den Todesstreifen auf und versammelten sich, bevor sie zu ihren Schlafplätzen in den umliegenden Parkanlagen aufbrachen. Sie wurden zu einem Symbol der Mauer. Die schwarz-grauen Vögel sind als "russische Krähen" bekannt die schwarzen Nebelkrähen kommen aus Westeuropa. Nur im Berliner Raum treffen beide aufeinander.
Die Künstlerinnen Natalia und Maria Petschatnikov erinnern mit einer Kunstinstallation daran. Erneut wird ein  Krähenschwarm im ehemaligen Todesstreifen landen und verweilen.  PROGRAMM:Begrüßung: Rainer Just ( Ev. Versöhnungsgemeinde), Natalia und Maria Petschatnikov (Künstlerinnen)
Musikalischer Anklang 1:
Hildegard von Bingen Karitas Habundat

Normisa Pereira da Silva, Flöte und die  Wassermusik (zum mitmachen)
Zur Bedeutung der Krähen: Dr. Tobias Rahde, (Kurator und wissenschaftliche Mitarbeiter im Zoologischen Garten
Historische Einordnung: Dr. Gerhardt Sälter (Stiftung Berliner Mauer)
Musikalischer Anklang 2:
Hildegard von Bingen O Virtus Sapientiae Normisa Pereira da Silva, Flöte und die  Wassermusik (zum mitmachen)

Musikalischer Anklang 3: Normisa Pereira da Silva, Stimme begleitet uns zur anderen Hälfte des Feldes
anschließend Getränk und Imbiss (Roggenbrötchen vom Feld) im Wandelgang der Kapelle,

Eine fotografische Dokumentation der Workshop-Reihe, die in 2017 in der Kapelle der Versöhnung, im Atelier der Künstlerinnen in Berlin - Mitte, im Sophia Senioren-Wohnprojekt und in St.Petersburg stattgefunden hat.
In Kooperation: Gedenkstätte Berliner Mauer / Evangelische Versöhnungsgemeinde / QM BrunnenviertelAckertsrasse

10.09. 10.00 Uhr,  13. So. nach Trinitatis  Pfarrer Thomas Jeutner

17.09. 10.00 Uhr,  14. So. nach Trinitatis Pfarrer Thomas Jeutner

24.09. 10.00 Uhr,  15. So. nach Trinitatis Diakon /Prädikant Oliver Lehmann

27. 09. 19.00 Uhr,

LESUNG aus den Heiligen Schriften VON DEN KINDERN

Kinder, ihre Lebenssituation und Bedeutung in der jüdischen Tora, Neuen Testament und im Koran stehen im Mittelpunkt der diesjährigen "Lesung aus den Heiligen Schriften": Mittwoch, 27. September, 19 Uhr, in der Kapelle der Versöhnung (BernauerStraße 4, 10115 Berlin). Ausgewählte Texte aus den jüdischen, christlichen und muslimischen Quellen werden von muttersprachlichen Lesenden jeweils in Hebräisch, Arabisch, Türkisch und Deutsch vorgetragen. Dazwischen erklingt Musik vonder orientalischen Ney-Flöte. Im Anschluss Gespräch beim Tee vom Samowar.

Der Abend wird vorbereitet von den evangelischen Gemeinden Am Humboldthain und Versöhnung, der Katholischen Gemeinde St. Sebastian, der Moschee-Gemeinde Yunus Emre (Reinickendorfer Straße) und der jüdischen Reformgemeinde Beth Haskala (Lichtburg Forum / Gesundbrunnen-Center). Sie arbeiten in einem interreligiösen Netzwerk im Gesundbrunnen zusammen.

29.09. 17.00 Uhr,  Michaelis TAG  ORGELEINWEIHUNG / Konzert Nur geladene Gäste

der neu erbauten Orgel der Firma Schuke/Berlin Zehlendorf 

30.09. 17.00 Uhr,  Sonnabend KONZERT  zur ORGELEINWEIHUNG (beschränkte Platzzahl) 
Werke von Bach, Muffat und Grieg;  Orgel: Domorganist Andreas Sieling (Berlin)

01.10. 10.00 Uhr,  16. So. nach Trinitatis Pfarrer Thomas Jeutner mit Abendmahl                                           

ERNTEDANK                                               ORGANISTIN Annette  Diening

03.10. 15.00 Uhr,  Tag der Einheit KONZERT  zur ORGELEINWEIHUNG

(beschränkte Platzzahl)   Improvisationskonzert; Orgel: Dirk Elsemann (Berlin)

08.10. 10.00 Uhr,  17. So. nach Trinitatis  Pfarrer Thomas Jeutner

WEITERE KONZERTE
Samstag, 14.10.17 um 17 Uhr    
Romantische Musik für Violine und Orgel
Werke von Rheinberger, Webber u.a.  Theresia May, Violine; Annette Diening, Orgel

Samstag, 28.10.17 um 15 Uhr   
Orgelwerke über Lutherlieder
"Ein feste Burg" u.a., Annette Diening, Orgel
Eintritt frei. Spenden erbeten.

15.10. 10.00 Uhr, 18. So. nach Trinitatis   Pfarrer Thomas Jeutner

15.10. 13.00 Uhr, Performance
METAMORPHOSE - die Entwicklung des Schmetterlings
Unsere Performance dauert ca 12-15 min. deshalb planen wir 2 Durchgänge
Das Thema der Performance habe ich 3 Jahre lang mit Zeichnungen, Collagen, Bildern und Skulpturen durchgearbeitet.
Der Tanz erzählt also vom Ei, von der Raupe, dem Kokon (Ende des Bisherigen und Werden des Neuen als Hauptmetamorphose), dem Schmetterling und seinem Tod.
Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung der gemeinsamen konstruktiven und beglückenden Arbeit.

22.10. 10.00 Uhr,  19. So. nach Trinitatis   Regional Gottesdienst St. Paul

29.10. 10.00 Uhr,  20. So. nach Trinitatis   Diakon Prädikant Oliver Lehmann

31.10. 11.00 Uhr,  Refomationstag Ökumenischer Gottesdienst am Humoldthain

Gottesdienst auf der Grenze
05.11. 10.00 Uhr Kapelle der Versöhnung

Am 5. November wird zu einem besonderen Gottesdienst
im Gedenken an den Sturz der Mauer vor 28 Jahren eingeladen.
In der Tradition der vergangenen Jahre endet dieser "Gottesdienst auf der Grenze" mit einem großen Open Air Abendmahl vor der Kapelle.
Aus den jeweiligen benachbarten Predigtkirchen der Gemeinde Am Weinberg (Zion,
Golgatha, Sophien) kommt stets eine große Anzahl von Gemeindemitgliedern zu Fuß
zur Kapelle an die Bernauer Straße gepilgert, um an dem Abendmahl teilzunehmen.
Es wird begleitet vom Bläserchor der Kirchengemeinde Am Weinberg.

09.11. 28. Jahrestag des Mauerfalls
10.00 Uhr: An der Hinterlandmauer:
Begrüßung Prof. Dr. Axel Klausmeier (Stiftung Berliner Mauer)
Statements der SchülerInnen aus Frankreich, Deutschland und Norwegen
ca. 10.20 Uhr: Ansprache Freya Klier (Vorstandsmitglied Bürgerbüro e.V.) Autorin, Regisseurin; anschl. Lied: Die Gedanken sind frei (gesungen von allen Teilnehmenden
3 Strophen in deutscher Sprache, Begleitung mit der Gitarre durch Pfarrer Thomas Jeutner

Posaunenruf es werden Rosen in die Hinterlandmauer gesteckt.

10.30 Uhr  Gedenkandacht
Begrüßung und Einleitung Pfarrer Thomas Jeutner
Ansprache und Filmbeitrag "Überwindung der Diktatur in Albanien"
Dr. Jonila Godole Institut für Demokratie, Medien und Kultur; Tirana Albanien

12.11. 10.00 Uhr,  drittletzter So. im Kirchenjahr Pfarrer Thomas Jeutner

11.11.  10.00-14.00 Uhr

Das Gartenjahr geht in die Winterpause

Ein letzter Arbeitseinsatz im Garten "Niemandsland"

Imbiss und warme Getränke nicht vergessen

19.11. 10.00 Uhr,  vorletzter So. im Kirchenjahr Pfarrerin Karin Elmer

22.11. ab 09.00 Uhr  Buss und Bettag  Erinnere dich mal Projekttag für Schülerinnen

und Schüler

26.11. 10.00 Uhr,  Ewigkeitssonntag mit Abendmahl Pfarrer Thomas Jeutner

03.12. 10.00 Uhr,  1. Advent mit Abendmahl Pfarrer Thomas Jeutner

15.12. AUSSTELLUNG in der KAPELLE   Origami  – die Kunst des Papierfaltens  - 
Sadako und die 1000 Kraniche - was hat das mit uns zu tun?

Erasmus+ Projekt: From Papyrus to Stonepaper and Beyond – the Questions Behind

Grundschule im Beerwinkel – Berlin Spandau und Kinder und Lehrer/innen

aus Holland, Estland, Polen, Griechenland, Türkei, Spanien, Schottland – Italien, Weißrussland

Die Schüler*innen aus den Partnerländern Estland, Polen, Griechenland, Türkei, Spanien, Holland und Schottland werden an der Kapelle der Versöhnung im Mauermuseum am 15. Dezember von 12 - 15 Uhr das Grußwort in ihren Sprachen verlesen, zusammen Musik machen und die Informationen - mündlich und schriftlich - und Kraniche verteilen, gefaltet aus Steinpapier, dem Papier, das kein Wasser und keine Bäume bei der Herstellung und beim Recyclen braucht - , in der Hoffnung, dass die Botschaft weitergetragen wird. Dazu brauchen sie viele Passanten, die die Kinder ansprechen können.

Wir laden ein, beim generationsübergreifenden Krippenspiel dabei zu sein.

Es wird am Heiligen Abend 2017 um 15.30 Uhr aufgeführt, in der Kapelle der Versöhnung.

Es dauert – mit vielen gesungenen Liedern – ca. 45 - 50 Minuten.

Es wirken Kinder und Jugendliche mit, aber auch Erwachsen und Hochbetagte.

Gerade dieses Zusammenspiel aller Lebensalter macht unser Weihnachtsstück so besonders

16.12. 16.00 Uhr,       Sonnabend Paradeis-Spiel geeignet für Kinder ab 6 Jahre

aufgeführt von der Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele

17.12. 10.00 Uhr,  3. Advent Diakon Prädikant Oliver Lehmann         

17.12. 16.00 Uhr,       Sonntag     Christgeburt-Spiel         

aufgeführt von der Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele

24.12. 4. Advent                    morgens kein Gottesdienst in der Kapelle!

24.12. 15.30 Uhr,  Heilig Abend   Krippenspiel                                   Pfarrer Thomas Jeutner

24.12. 18.00 Uhr,  Heilig Abend   Musikalische Christvesper Pfarrer Thomas Jeutner

                                             Festliche Musik Organistin Annette Diening

25.12. 10.00 Uhr,  1. Christtag                                                           Diakon Prädikant Oliver Lehmann   

31.12. 15.00 Uhr  Sylvester mit Abendmahl Pfarrer Thomas Jeutner  

B E E T - V E R G A B E für 2018

Ganz wundervoll war unser erstes "richtiges" Gartenjahr im NiemandsLand.
Gemeinschaftsgarten NIEMANDS Land   Projekt der Ev. Versöhnungsgemeinde am Weinberg
Mal ehrlich, wer von Euch hätte für möglich gehalten, dass uns unser Gemeinschaftsgarten so über alle Maßen erblüht, überrascht, verzaubert, uns zueinander bringt und auch über den Gartenzaun hinweg allerorten Begeisterung auslöst?
Damit auch 2018 alles gedeihlich weiter wächst, bitte ich Euch, mir bis zum 20. Dezember Bescheid zu geben, wer 2018 wieder oder zum ersten Mal ein eigenes Beet beackern will. Auch wenn das Interesse die Zahl der vorhandenen Beete übersteigen sollte, geht bitte davon aus, dass wir Lösungen finden, mit der alle leben können.
Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen. Noch viel mehr freue ich mich auf Euer begeistertes Weiter-mit-dabei-sein & unser gemeinsames Tun.
Herzlichen Dank an Euch für dieses so hoffnungsfrohe Jahr.
Mit herzlichen Grüßen, auch im Namen von Thomas Jeutner, Bernd Schumann

 2018

Bis 25.02. finden alle Gottesdienste im Gemeindehaus, Bernauer Str. 111 statt

01.01. 15.00 Uhr, gemeinsame Neujahrs-Andacht , St Paul , Badstr.

07.01. 10.00 Uhr,   Sonntag n. Epiphanias, mit Abendmahl, Pfarrer Thomas Jeutner                               
im Gemeinderaum Bernauer 111

07.01. 16.00 Uhr, Sonntag n. Epiphanias Drei-König-Spiel 
geeignet für Kinder ab 6 Jahre 

aufgeführt von der Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele

ab 16.01. im Gemeindehaus an der Panke / St. Pauls-Kirche
Neues Chorprojekt am Gesundbrunnen!

Die ev. Gemeinden Versöhnung, Am Humboldthain und an der Panke starten ein neues Chorprojekt. In der Reihe „Orgel satt“ sollen Werke für Chor und Orgel passend zur Passionszeit zur Aufführung kommen. Regelmäßige Teilnahme an den Proben und Chorerfahrung sind erwünscht! Projektbeginn ist der 16. Januar 2018.

Proben dienstags um 19:30 Uhr

30. 01. 19.30 Uhr Dok-Film & Gesprächs-Abend am Dienstag, GEMEINDERAUM B111

D o k u m e n t a r f i l m e  z u m  M a u e r b a u  Kameramänner von 1961

Mit den Kamera-Zeitzeugen Herbert Ernst, Dieter Hoffmann & Georg Pahl
Sie haben in Berlin (West) die ersten Filmaufnahmen vom Mauerbau gedreht:
Herbert Ernst (unser Foto) arbeitete für die Neue Deutsche Wochenschau (NDW) und Dieter Hoffmann für den SFB.
Wenige Wochen später, im September 1961, kam Georg Pahl dazu und berichtete während der nächsten 25 Jahre für die NDW. Die drei Filmkamera-Zeitzeugen sind zu Gast bei einem Gesprächs- und Filmabend im Gemeinderaum der Versöhnungsgemeinde, am Dienstag, dem 30. Januar 2018, um 19.30 Uhr.
Gezeigt und aus heutiger Sicht kommentiert werden die ersten Wochenschau-Berichte zum Mauerbau, Fluchtaufnahmen und die Panzerkonfrontation vom 25.-28. Oktober 1961 am Checkpoint Charlie. Damals schrammte die Welt nur knapp an einem neuen Krieg vorbei.
Auch der Dokumentarfilm „Licht an der Mauer - Weihnachten im zweigeteilten Berlin″, den Herbert Ernst für GTN 1962 drehte, wird erstmalig in Deutschland aufgeführt.
Moderation: Ralf Gründer (Journalist / Autor).
 "Zwischen dir und mir“ Ökumenische Bibelgespräche

Zugänge zum Hohelied der Liebe -  jeweils dienstags,  19.00 - 20.30 Uhr -
 20. Februar:   „Süßer als Wein – Stark wie der Tod“ Hohelied Kap. 1,2-4 / 6,8-10 / 8,6-7
Gemeindehaus Augustana,  Usedomer Str. 11 
27. Februar: "Ich suchte, den meine Seele liebte“ Hohelied Kap. 1,5-8 / 3,1-6 / 5,2-8
Gemeinderaum Versöhnung, Bernauer Str. 111
 6. März: „Meine Schöne, so komm doch!“ Hohelied Kap. 2,8-14/ 7,11-14
Gemeindehaus St.Paul, Badstr. 50  /
13. März: „Die Liebe hört niemals auf“  1. Korinther 13

Gemeindehaus St.Sebastian, Feldstr. 19  
Veranstaltung der Evang. Kirchengemeinde St. Paul; Evang. Versöhnungsgemeinde;
Kath. St.Sebastian-Gemeinde;  Selbst.  evang.- luth. Gemeinde Augustana                                                                                                             

02.03. 18.00 Uhr,  WELTGEBETSTAG Thema: SURINAM Kapelle    

21.03. 17.00 Uhr
Ökumenischer Kreuzweg der Jugend im Brunnenviertel
Beginn St. Sebastian 17.00 Uhr über Augustana- Kirche; Gemeinde Am Humboldthain
Ende in St. Paul gegen 19.00 Uhr, mit Passionsmusik Projektchor und Orgel
ANSCHLIESSEND:
21.03. 19.00 Uhr 18.04. 19.00 Uhr / Getränkeab 18.30!
Orgel Satt  St. Pauls-Kirche
Josef G. Rheinberger: Stabat Mater, Mendelssohn: Hör mein Bitten, Herr (Hymne)
Antonia Hikel-Demmler(Sopran) Uwe Schamburek (Orgel); Leitung: Annette Diening,

21.03. 19.00 Uhr, Passionsmusik für Chor und Orgel
in der St. Pauls-Kirche, Badstr. 50,
Leitung: Annette Diening,

28.03. 19.30 Uhr

D o k u m e n t a r f i l m e   z u m   M a u e r b a u

"Der frühe Widerstand gegen die Mauer"  Film- und Gesprächsabend

Versöhnungsgemeinde GEMEINDERAUM Bernauer Str. 111,
Frühe Aktionen von Daetwyler, Kkayat & Zutshi, Beilig u. A.
WIDERSTAND
Dokumente und Filme zu den frühen Aktionen des Mauerprotests Mauerprotests

Den Kameramännern Herbert Ernst und Georg Pahl gelang es, frühe Aktionen filmisch zu dokumentieren. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Aktionen von Dieter Beilig und Edmond Khayat zumindest teilweise festgehalten wurden. Weitere Dokumente stammen aus der Polizeihistorischen Sammlung und dem ehemaligen Ministerium der Staatssicherheit der DDR, die diese Aktionen beobachtet haben. Gezeigt und aus heutiger Sicht kommentiert werden Wochenschau- und Presseberichte zum frühen Widerstand.

29.03. 18.00 Uhr,   Tischabendmahl Gründonnnerstag,  Pfarrer  Thomas Jeutner                                                                    

alle zukünftigen Gottesdienste in der  KAPELLE

30.03. 10.00 Uhr,  Karfreitag mit Abendmahl, Prädikant /Diakon Oliver Lehmann

31.03. 19.00 Uhr,  OSTERFEUER, Garten im Niemandsland

01.04. 05.00 Uhr,  OSTERN OSTERMORGENFEIER                         

01.04. 06.00 Uhr,  OSTERN OSTER-Frühstück BERNAUER 111

01.04  10.00 Uhr,  OSTERN Pfarrer  Thomas Jeutner

02.04.  10.00 Uhr,  OSTER MONTAG Bläser-Gottesdienst im Garten “Niemandsland“

10.04. 19.30 Uhr,
NEUES Chorprojekt am Gesundbrunnen
Die Gemeinden Versöhnung, Am Humboldthain, an der Panke starten ein neues Chorprojekt.
In der Johannisnacht am sollen Chorwerke acapella im Wechsel mit solistischen Werken an der neuen Orgel in der Kapelle der Versöhnung (Bernauer Str.) zur Aufführung kommen.
Anschließend lassen wir den Abend beim Johannisfeuer im "Garten Niemandsland" ausklingen.
Unterstützt werden wir bei diesem Projekt von dem Ensemble "La voix mixte" unter Leitung von Uta Schlegel.
Die Proben beginnen am Dienstag in der Badstr. 50 und finden dann wöchentlich dort statt.
Eine Samstagsprobe am 5. Mai von 14-18 Uhr sollte eingeplant werden, ebenso wie ein Einsingen am 24. Juni um 18 Uhr.
Es werden noch chorerfahrene Sängerinnen und Sänger aller Stimmlagen gesucht!
Regelmäßige Teilnahme an den Proben und Chorerfahrung sind erwünscht!
Bitte leiten Sie diese E-Mail weiter, wenn Sie noch Menschen kennen für die das Angebot interessant sein könnte!

18.04. 19.00 Uhr
Werke von Bach, Mernier und Matter, Megumi Hamaya
Eintritt: frei, Spenden erbeten   
anschließend: Leeckeres vom " Guten Abend Kaffee"

22.04.  11.00 Uhr,  Jubilate Predigt Superintendent Martin Kirchner  

Gemeinsamer Seniorengottesdienst Gottesdienst in der Region, Gemeinde am Humboldthain


04.05. 19.00 Uhr, Orgel mit Biss
Musik Wein und Essen in Stephanus
30 Minuten Orgelmusik auf der Schlag&Söhne-Orgel von 1904

Stephanus-Kirche, Prinzenallee 39/40,

Grigori Warschawski (St. Petersburg) - Orgel

anschließendes Essen: Suppe, Baguette, Käse und Wein u.a.
Eintritt: frei. Spenden erbeten - Speisen und Getränke zu kleinen Preisen.

10.05.  10.00 Uhr,  Christi Himmelfahrt  Pfarrer Thomas Jeutner u. A.           

OPEN AIR „Garten im NiemandsLand“
Gemeinsamer Gottesdienst in der Region, mit der Gemeinde Am Weinberg

20.05. 10.00 Uhr, Pfingstsonntag Pfarrerin Ann-Kathrin Hasselmann
           20.00 Uhr, Sommerkonzerte in der Kapelle
                             Eröffnungskonzert Kammermusik für Violine und Orgel

                             Theresia May - Violine, Annette Diening – Orgel

20.05. 20.00 Uhr Sommerkonzerte in der Kapelle von Mai bis Oktober
Kapelle der Versöhnung, Bernauer Str. 4, 10115 Berlin
Eröffnungskonzert: Kammermusik für Violine und Orgel
Werke von Komponisten aus Deutschland, Russland, USA, Frankreich und GB
Theresia May - Violine, Annette Diening
Orgel Eintritt frei. 
Spenden erbeten.


21.05. 12.00 Uhr, Pfingstmontag LEOPOLDPLATZ

27.05. 10.00 Uhr, Trinitatis Prädikant /Diakon Oliver Lehmann

03.06. 10.00 Uhr, 1. So.n.Trinitatis Prädikant /Diakon Oliver Lehmann   

17.06. 10.00 Uhr, 3. Nach Trinitatis  Vikar Lukas Pellio 

05.06.- 19.08. Pressetermin 05.06. 11.00 Uhr
Mobile Churches  
Anton Roland Laub. Fotografien      
Kuratorin: Sonia Voss
im Wandelgang der Kapelle der Versöhnung 
Eröffnung 05.06. 19.00 Uhr

Bukarest in den 1980er Jahren. Mehrere Jahre lang wendet Ceausescu sein Programm der »Systematisierung« auf die rumänische Hauptstadt an:
ein Drittel des historischen Zentrums wird dem Erdboden gleichgemacht, um imposante Gebäude zu errichten und breite Alleen zu Ehren des Regimes zu ziehen.
Trotz besonderer Verbissenheit im Umgang mit den Kirchen bleiben sieben von ihnen verschont,
wobei ihnen eine ebenso außergewöhnliche wie absurde Behandlung widerfährt: sie werden auf Schienen gehoben, versetzt
und hinter Wohnblöcken versteckt. Andere Sakralbauten, wie die Polnische Synagoge, werden von sozialistischen Plattenbauten verdeckt.
Aus dem Stadtbild gelöscht, führen sie ein geheimes Leben in einer verschachtelten Architektur, die die heutige Stadtlandschaft prägt.


Die vorliegende kritische Bestandsaufnahme verbindet aktuelle Fotografien mit Archivmaterial und beleuchtet eine wenig bekannte,
doch faszinierende politische Stadtgeschichte.
Die Serie erhält in der Berliner Kapelle der Versöhnung eine besondere Resonanz,
die auf dem Fundament der Versöhnungskirche erbaut wurde, eines historischen Gebäudes im Todesstreifen der Berliner Mauer gelegen,
das 1985 vom SED-Regime gesprengt wurde und so das Schicksal von vielen Bukarester Kirchen teilt

Das Ganze Geschehen in Rumänien hat ja auch Bezüge/Parallelen zum Geschehen um die Sprengung unserer Kirche 1985,
das hat uns bewogen, nach ihrer Präsentation in Paris im letzten Jahr, das Buch und die kleine excellente Fotoausstellung bei uns zu zeigen!
Kapelle der Versöhnung
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Mauer und rumänischem Kulturinstitut

Mittwoch 20. Juni 19.00 Uhr, Kapelle
Lesung aus den Heiligen Schriften “NACHBARSCHAFT“
Texte aus jüdischen, christlichen und muslimischen Quellen
von muttersprachlichen Lesenden

jeweils in Hebräisch, Arabisch, Türkisch und Deutsch vorgetragen.
Dazwischen erklingt Musik von der orientalischen Ney-Flöte.
Der Abend wird vorbereitet von den evangelischen Gemeinden Am Humboldthain und Versöhnung,
der katholischen Gemeinde St. Sebastian, sowie der jüdischen Reformgemeinde Beth Haskala
(am Gesundbrunnen-Center).
Vertreter dieser Gemeinden arbeiten im interreligiösen Netzwerk am Gesundbrunnen
zusammen
. Im Anschluss: Tee und Gespräche im Garten hinter der Kapelle.

16.06.+17.06.
LANGER TAG DER STADTNATUR Roggen auf dem "Todesstreifen"
und "Gemeinschaftsgarten im NiemandsLand" Informationen und Gespräche
Sa.16.06. 15:00 - 20:00 Uhr *Führung um 15.30 und 18.30
So.17.06. 12:00 - 17:00 Uhr *Führung um 13.00 und 16.00
Treffpunkt FÜHRUNG am Eingang der Kapelle
Stiftung Berliner Mauer und Lebenswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Fachgebiet Acker und Pflanzenbau,
Projekt der Evangelischen Versöhnungsgemeinde mit Michael Spengler / denkwerk
"Metapher für die Kultivierung des Geländes des Todesstreifens und seiner Aneignung durch die Versöhnungsgemeinde seit 1989".
Es begann mit Lupinen, im Frühjahr 1990 durch Mitglieder der DDR-Bürgerbewegung ausgesät das Leben kehrte symbolisch in den Todesstreifen der Mauer zurück.
Das Roggenfeld an der Kapelle ist seit 2005 zu einem Symbol der Gedenklandschaft am ehemaligen Todesstreifen in der Bernauer Straße geworden.
Wir wollen auch in diesem Jahr wieder einen Einblick in beide Projekte und ihre Geschichte geben. Es erwarten Sie * s.o.
kleine fachkundige Rundgänge mit Informationen zum Roggenfeld - und zum GARTEN im NIEMANDSLAND einem Projekt der Versöhnungsgemeinde und der Gemeinde am Weinberg

 

24.06. 20.00 Uhr Konzert und Lesung zum Johannis Tag
Pfarrer Thomas Jeutner,

Konzert Annette Diening, Orgel
anschließend ab 21.00 Feuer zu Johanni
Chorkonzert im Garten NIEMANDSLAND 

building Bridges Gastauftritt des National Children’s Chorus USA

 

15.07. 10.00 Uhr, 7. So. Nach Trinitatis
Vikar Lukas Pellio

12.07. Sommerkonzerte bis Oktober
GEDENKKONZERT zum MAUERBAU
in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961
Orgelkonzert mit Ost-West Kontrasten,
Werke von : Bach Becker, Vierne, Elgar, Barbe, Muschel u. a.
LKMD Prof. Gunter Kennel - ORGEL Eintritt frei. Spenden erbeten


13.08. 10.30 Uhr, MONTAG
Gedenkgottesdienst 58. Jahrestag des Mauerbaus                                           
Pfarrer  Thomas Jeutner Liturgie;  Lesung  Christoph Schmidt-Krayer  (Zeitzeuge)

14.08. 18.00 Uhr, Kapele der Versöhnung
Mutige Gewaltlosigkeit
Einheit, Vergebung, Gewaltfreiheit:
Proteste gegen Pipeline-Bau in Gebieten indigener Sioux-Stämme / USA
Delegierte hunderter Nationen trafen sich 2016 auf dem Stammesgebiet der Standing Rock Sioux, (US-Bundesstaaten North/South Dakota).
Friedlich widersetzten sie sich dem Bau einer Ölpipeline, die durch das Gebiet der Wasserversorgung des Stammes führen sollte.

Zu einer Gastveranstaltung mit Catherine Cadden und Jesse Wiens (USA) wird am Dienstag, dem 14. August, in die Kapelle der Versöhnung eingeladen (18 Uhr).
Die Trainerinnen vom internationalen Zentrum für Gewaltfreie Kommunikation berichten von den Aktionen am Standing Rock.

Willkommen zuram 25. und 26. August!  1. Brunnenviertel Gartenschau 
Seit vielen Jahren werden im Brunnenviertel unterschiedlichste grüne Idyllen von Einzelpersonen oder Gemeinschaften in ihrer Freizeit liebevoll bepflanzt, gepflegt
und sauber gehalten. Es sind Anwohner von jung bis alt, hier geboren wie gleichwohl von überall her.
An einigen Orten finden sogar Veranstaltungen, Workshops und viele weitere Angebote.
11 Stationen! 
Von Mietergärten in Innenhöfen, einem Dachterrassengarten, einem ganzen Bündel von Projekten quasi als “Bigpack” am und rund um den Vinetaplatz
bis hin zu Gärten auf dem ehemaligen Mauerstreifen und einer Verkehrsinsel ist alles bunt vertreten.

Diese Orte bewusst kennen zu lernen sowie die Menschen, die dahinter stecken und somit zeigen was möglich ist
war die Initialzündung, eine BruGA ins Leben zu rufen. Ergänzend zu den Gärten wird ein Pflanzen-Quiz angeboten und ein BrunnenGärten-Fest findet statt.

 

23.09. 20.00 Uhr, Sommerkonzerte bis Oktober
Konzert mit STUMMFILM    „Sinfonie der Großstadt“ von  Walter Ruttmann
an der Orgel Jakub Sawicki  Live Improvisationen  
Eintritt frei. Spenden erbeten


30.09. 10.00 Uhr,

wir laden Sie herzlich ein in die Kapelle der Versöhnung,
zum Erntedank-Gottesdienst
In dieser festlichen Stunde verabschieden wir unseren langjährigen Mitarbeiter Rainer Just in den Ruhestand. I
n den vier Jahrzehnten seines Dienstes auf Gemeinde- und Kirchenkreisebene hat er das Weddinger Gemeinde-Geschehen an der Bernauer Straße
nicht nur erlebt und vielfach dokumentiert. Rainer Just hat Kirche mitgestaltet, mit Rat und Tat und hohem Engagement.
Vor und nach 1989 ist er einer großen Zahl von Menschen ein Freund und Vertrauter geworden.
Für die Gäste und Besucher unserer Gemeinde aus Ost und West war er als verlässlicher Mitarbeiter vor Ort oft erster Ansprechpartner.
Für die Lebensernte der vielen erfüllten Jahre wollen wir in dem Gottesdienst Dank sagen.

Im Anschluss laden wir ein zu Gespräch und Begegnung in den Garten "NiemandsLand".
Es musiziert die Band "Klangfisch" aus unserer Nachbargemeinde "Am Weinberg"
Thomas Jeutner, Pfarrer

 

Zum 01.10. 2018 gehe ich in die Rente!

 

03.10. 15.00 Uhr, Sommerkonzerte bis Oktober

FESTKONZERT   zum 1-jährigen Bestehen der Orgel 
Werke von Komponisten aus“ Russland, USA, Frankreich , GB“
Prof. Ulrich Eckhardt – Orgel            
Eintritt frei. Spenden erbeten..

07.10. 10.00 Uhr, 19. So.  Nach Trinitatis mit Abendmahl
Pfarrer  Thomas Jeutner    

14.10. 10.00 Uhr, 20. So.  Nach Trinitatis
Pfarrer  Thomas

 

2019

weltweiter Ausbruch des Coronavirus Sars Cov2
dauert an bis 2022

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