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Berliner
Mauer: PK & Buchvorstellung |
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Ines
Veith, die Autorin von: Die Frau vom Checkpoint Charlie, mit einem
Herzgesicht, gezeichnet von Claudia und Beate Gallus. |
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Herzen,
die Gesichter tragen, stellen keine dummen Fragen. Sie sind einfach da
im Leben, helfen Lasten wegzuheben. Ines Veith |
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Jutta
Gallus kämpfte für ihre Töchter; nach einer gescheiterten
Flucht wurde sie inhaftiert, verurteilt und weggesperrt. Nach zwei
Jahren Haft wurde sie von der Bundesrepublik freigekauft.
Die DDR - als der humanste Friedensstaat aller Staaten der Welt - wollte
jedoch der Mutter die Kinder vorenthalten, um aus ihnen wahre Sozialisten
machen. Diese Rechnung machte die DDR ohne die Mutter, die bei jedem
Wetter am Checkpoint Charlie stand und ihr Plakat "Gebt mir meine
Kinder zurück!" dem "KZ"-Staat entgegenhielt, bis
sie nach vier langen Jahre des Protests ihre Kinder wiederbekam. |
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Alexandra Hildebrandt mit dem "Hilferuf von drüben". Hinter
Frau Gallus das Plakat mit dem Text "DDR-Regime - Seid nicht wie die Nazis!
- Wertes es diesen Staat auf, unsere Kinder zu quälen? Beate (12),
Claudia (13) u. Silvio (14) zu Eltern in die BRD!" |
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DDR, SOS-Kinder in Not, in: Für die Menschenrechte. IGFM
- Internationale Gesellschaft für Menschenrechte - Deutsche Sektion e.
V.,
Kaiserstraße
72, 6000 Frankfurt/Main. |
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Die Gastgeberin
Alexandra Hildebrandt beim Zitieren aus dem "Spiegel". |
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Am 4. Oktober 2006 stellte Ines Veit in Gegenwart von
Jutta Gallus und Tochter Beate ihr Buch "Die Frau am Checkpoint Charlie" vor. Alexandra
Hildebrandt, die "Chefin" des Museums "Haus am Checkpoint
Charlie", sprach die einleitenden Worte und zitierte vor einem imposanten
Presseaufgebot aus dem Spiegel. Leider mussten es sich alle Anwesenden
auch gefallen lassen, über den Stand der Grablegung von Rainer Hildebrandt
behelligt zu werden. Nachdem die obligatorischen Tränen verschüttet waren,
begann Ines Veith, ihr Buch über den imposanten Kampf von Jutta Gallus
gegen die DDR vorzustellen.
Dieses Buch ist eine Pflichtlektüre im deutschen Geschichtsunterricht,
um die nackte Wahrheit über die sozialistische Menschlichkeit der DDR zu
vermitteln. Parallel dazu sollte Hermann Flades Erlebnisbericht aus dem
sowjetzonalen Zuchthaus "Deutsche gegen Deutsche" gelesen werden. Während
sich die DDR-Machthaber bemühten, die DDR-Bewohner zu einem "WIR-SIND-ALLE-GUTE-SOZIALISTEN"
Einheitsbrei" zu verkleistern, legt Ines Veiths Buch ein Zeugnis darüber
ab, wie man
sich fühlte, wenn man ausserhalb "Aller-guten-Deutschen" stand und welchen
Preis die DDR verlangte, um aus dem "KZ" entlassen zu werden. Zugleich
ist das Buch ein Zeugnis über den erfolgreichen Kampf gegen Ignoranz und
unbewegliche Bürokratie. |
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Fotos: © Ralf
Gründer, Berlin |
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