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Günter Litfin

Am 13.08.1961 erfolgten die Absperrmaßnahmen der DDR an der Sektorengrenze. Bereits am 24.08.1961 wurde Günter Litfin, beim Versuch, Westberlin schwimmend zu erreichen, im Humboldt-Hafen von Angehörigen der DDR-Transportpolizei erschossen.
Zum Gedenken an das erste Todesopfer durch Schusswaffengebrauch an der Sektorengrenze und der vielen anderen Flüchtlinge, die ihr Leben geben mussten, weil sie von ihrem Grundrecht auf freie Wahl des Wohnortes gebrauch machen wollten, soll die letzte noch begehbare Führungsstelle in eine Gedenk- und Informationsstelle ausgebaut werden.

Seit 12 Jahren stehen der Turm und die Mauersegmente auf dem nahebei gelegenen Invalidenfriedhof unter Denkmalschutz.
Im Frühjahr 2003 begannen wir den Grenzturm auf der Grundlage denkmalsrechtlicher Bestimmungen zu restaurieren. An dem Sterbetag meines Bruders Günter Litfin (geb.: 19.01.1937) konnte die Gedenkstätte für Besucher zugänglich gemacht werden.

Die Ausstellung (noch im Aufbau befindlich) besteht aus Dokumenten über die Opfer des DDR-Grenzregimes sowie aus einer multimedialen Darstellung der Demarkationslinie und der Berliner Sektorengrenze.

Auf Anfrage können Vorträge mit anschließender Geländeexkursion gebucht werden. Gruppen nach Vereinbarung

 
 
Günter Litfin
Link BStU,
 
 
Die Gedenkstätte Günter Litfin (Kieler Str. 2 in Berlin-Mitte, Nähe Bundeswehrkrankenhaus) will an alle
Opfer der SED-Diktatur, die am DDR-Grenzregime verletzt oder getötet wurden, erinnern.
 
 
Liste: Opfer des Grenzregimes
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Der Fall Günter Litfin
 
 
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