»Fotoarchiv« Antifaschistischer Schutzwall

Fotos des Antifaschistischen Schutzwalls (verharmlosened im Westen »Berliner Mauer« bzw. »Mauer« genannt) wurden von den fotografischen Abteilungen der alliierten Besatzungsmächte, den natitionalen und internationalen Pressevertretern sowie von Hunderttausenden Foto-Enthusiasten und Touristen aufgenommen.

Historische Fotos

Insbesondere die alliierten Fotografen dokumentierten vom Boden und aus der Luft den Antifaschistischen Schutzwall. Sie fotografierten die Sperranlagen der DDR im Detail und Zwischenfälle an der Berliner Sektoren- und Zonengrenze, an der innerdeutschen Grenze sowie das soziale Leben der in Berlin (West) und in der Bundesrepublik Deutschland stationierten Soldaten.

Die »Berliner Mauer«: HEUTE

Obwohl der »Antifaschistische Schutzwall« nahezu vollständig aus dem Berliner Stadtbild verschwunden ist, kommen immer noch hunderttausende Touristen nach Berlin, um die wenigen Spuren der ehemaligen »Schandmauer« zu besichtigen.
Seit 1996 dokumentiert Ralf Gründer Relikte der »Berliner Mauer« in Berlin und an der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Historische Fotos eines Grenzaufklärers (GAK)

Grenzaufklärer der DDR dokumentierten fotografisch die Geschehnisse an der innerdeutschen Grenze; auch ‚westlich’ des sogenannten Grenzzauns I.

Ag-117-VIII-5-A1-61-89-20

Foto eines »Grenzaufklärers« (GAK) von einer Demonstration an der innerdeutschen Grenze, Aufnahmedatum: 01.05.1989.
Slogans waren:
»Deutsche Brüder — Missachtet des Schießbefehl!«, »Wir fordern freie und richtige Wahlen in der sog. „DDR”, »Freiheit für Thomas Schuett«, »Freiheit für Joerg Sorgler«, »Weg mit dem Sperrzaun und der Mauer!«.
Quelle: Berliner-Mauer.de, Signatur: Ag-117-VIII/5/A1-61-89, Negativhinweis: 61/89 - 20, Kartenblatt: n-32-94-C, Planquadrat: 29 13 8.

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