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Berliner
Mauer - Einleitung |
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| Die Errichtung der „Grenzsperranlagen“ der DDR entlang der Berliner Sektoren- und Zonengrenze begann am 13. August 1961. Folgt man den Ausführungen von Lucius D. Clay, stand bereits vor 1950 fest, dass die sowjetische Besatzungszone (die spätere „nicht-souveräne“ DDR) und der sowjetische Sektor von Berlin (die spätere Hauptstadt der DDR) durch eine Mauer bzw. durch massive Sperranlagen von Berlin (West) abriegelt werden sollten (Entscheidung in Deutschland, Lucius D. Clay, 1950). | ||||
Das
erste Sperrelement, des von den Kommunisten als „antifaschistischer
(Friedens-) Schutzwall“ bezeichneten Grenzregimes, bestand
an der Berliner Sektorengrenze nach 1975 aus einer 3,6 Meter hohen
Mauer.
Sie wurde
namensgebend für das bedeutendste Symbol des geteilten Berlins,
des geteilten Deutschlands und sogar für die Teilung der Welt.
Auf der Website Berliner-Mauer.de erhalten sie Informationen zum
13. August und den Tagen danach, zur Situation
der Berliner-Bevölkerung,
zum Schießbefehl und
zum Aufbau
der Grenzsperranlagen. Trotz der weltweiten Bedeutung dieser „Schandmauer“ als Symbol der Bedrohung der Welt durch die Kommunisten wurden die Sperranlagen seit dem Mauerfall am 9. November 1989 systematisch demontiert. Bemalte Mauersegmente wurden abgebaut, auf Stellplätzen zwischengelagert, bis sie in einer Kunstauktion 1990 in Monte Carlo als wertvolle Kunstschätze in die ganze Welt versteigert wurden. Seitdem sind nur noch für den ortskundigen Berliner die Spuren der Mauer erkennbar. Vom Abrisswahn verschont blieben nur an wenigen schwer auffindbaren Stellen Mauerreste übrig. Dennoch existiert weder ein Areal, welches die damalige Dimension des Grenzregimes verkörpert, noch existiert ein Bereich, in dem die damalige Bedrohung nachvollziehbar ist. Dem heutigen Stadtbild von Berlin fehlt in jeglicher Hinsicht ein Mahnmal für die von den Kommunisten ermordeten Deutschen, die nichts anderes wollten, als von Deutschland nach Deutschland zu gehen. Ein adequates Werk aus mehreren hundert hölzernen Mauerkreuzen im Bereich des früheren Sektorenübergangs Checkpoint Charlie erachtete der Berliner Senat als nicht historisch korrekt und stellte stattdessen museal korrekte Stelltafeln auf, die leider aber auch nicht im Geringsten an die bedrohliche und erschütterliche Aussage der Mauerkreuze herankommen. Den Opfern der DDR-Diktatur, die dem Schießbefehl und den schießwütigen sowjetisierten Mitteldeutschen zum Opfer fielen, soll kein Mahnmal errichtet werden! Der letzte Chef der Grenztruppen, zugleich auch Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung der DDR, der seine Grenzsoldaten auf Deutsche schießen liess, ist Klaus Dieter Baumgarten. Am 27. Oktober 1995 begann der Staatsanwalt des Landes Berlin gegen ihn zu ermitteln. "Am 10. September 1996 wurde Klaus-Dieter Baumgarten wegen elffachen Totschlags und fünffachen versuchten Totschlags, begangen an DDR-Flüchtlingen, zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt" (Wickipedia). Baumgarten durfte Haftbedingungen erleben, die in der DDR für politische Häftlinge "undenkbar komfortabel" waren. Als kommunistischer Klassenkämpfer hätte Baumgarten wahrlich ins kommunistische Exil gehen müssen. Da deutsche Kommunisten offenbar keinen "Arsch in der Hose haben", kassiert der Befehlsgeber des Schießbefehls jetzt vom ehemaligen Klassenfeind eine feine "Rente". Zudem darf er Bücher (Pressekonferenz) schreiben, die sogar verlegt werden. Für Berlin-Besucher ist es deshalb nahezu unmöglich, den ehemaligen Verlauf des Grenzregimes zu verfolgen und die wenigen noch vorhandenen Reste der Sperranlagen ausfindig zu machen. Das Berliner–Mauer.de/Team bemüht sich, Ihnen dabei behilflich zu sein, die Mauer und ihre verlorene Geschichte aufzuspüren. Wir bieten Ihnen individuell geführte Stadtspaziergänge auf den Spuren der Berliner Mauer an und führen Sie auf vergessenen Pfaden durch das ehemalige Niemandsland. Insgesamt bieten wir Ihnen 7 Touren im zentralen Bereich von Berlin und in den Randgebieten an. Sie können aber auch ganz individuell Ihre Route mit uns planen. Möchten Sie weitere Informationen zum Mauerbau, zum Grenzregime, über Fluchten und Propaganda, steht Ihnen die Redaktion auch gerne für einen multimedial unterstützen Vortrag zur Verfügung. Im Forum der Berliner-Mauer.de können Sie an Diskussion zum Thema
Berliner Mauer teilnehmen oder aber eigene Fragen ins Netz stellen. Im Videoarchiv finden Sie einige Zeitzeugenvideos im Qt.Format (mov). Aufgrund des hohen Volumens an Speicherplatz und den damit verbundenen Kosten, muss ich leider das Angebot beschränkt halten. Die East Side Gallery wird natürlich auch auf der Beliner-Mauer.de vorgestellt. Bei den Kunstwerken auf diesem 1,3 km langen Mauerrest handelt es sich aber weder um Spontan-, noch um grenzüberschreitende Kunst, es ist keine illegale und auch keine provokatorische Kunst. Die East Side Galerie entstand durch ein offizielles Kunstprojekt mit dem Ziel, einen Teil der Berliner Mauer, in diesem Fall einer Hinterlandmauer, nach dem Mauerfall 1990 durch Kunst vor dem Abriss zu retten. Die Künstler wurden eingeladen und erhielten zum Teil sogar eine geringe Aufwandsentschädigung. Diese "(Auftrags-)Wandbemalung als "Berliner Mauerkunst" zu bezeichnen, bedeutet den Künstlern, die "grenzüberschreitend" an der Berliner Mauer agierten, ins Gesicht zu schlagen. Mit dem Fall der Mauer hörte auch die Berliner Mauerkunst auf zu existieren. Sie überlebte nur in Form von Abbildungen in Büchern und Filmen. Möchten Sie etwas über die Haftbedingungen der politischern Häftlinge in der DDR hautnah erfahren, schauen Sie sich bitte den Dokumentarfilm "Strafgefangener 382" an Das freie Dokumentarfilm-Team "DDT" sprach mit ehemaligen Häftlingen über die Verhörmethoden und der angewandten seelischen Folter in der Stasi-Sonderuntersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen und über die inhumanen Haftbedingungen und Schikanen durch Stasi-Offizier im besonderen Einsatz "Onkel" in Mielkes Privatknast Bautzen II. |
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